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Einmal mehr eine oberschwache Streckenführung Tour de Suisse

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ConquistadorDe
LosPuertos

Gast
09.06.2012 20:53

Man fragt sich schon langsam, was das ganze soll. Will die Tour de Suisse wirklich der Eneco Tour oder Tour de Pologne Konkurrenz machen? Klar hängt es davon ab, wie gefahren wird, die Profis machen ein Rennen schwer oder nicht, aber ein bisschen herausfordernd darf ein Pro Tour Profil schon sein, nicht?



Wenn man sich das ganze so anschaut, muss man Angst haben (let's hope I'm wrong!), dass die Tour de Suisse ähnlich wie die Tour of California zu einer Tour de Sagan wird! Ich sehe eigentlich keine Etappe ausser dem langen EZF, die Sagan nicht gewinnen könnte.



Wo sind denn all die schönen schwierigen Pässe und Anstiege, welche das wunderbare Schweizerland bietet? Einfach nur traurig.



Oder kommt das von den Fahrern? Wollen die ein paar Wochen vor der Tour nicht zu anspruchsvolle Steigungen? Oder will man sicherstellen, dass auch mindestens ein Schewizer in den Top 10 des GK's ankommt? Wie auch immer, hoffen wir, dass es besser wird, wenn IMG die Organisation abgibt.



Gerade noch gesehen, dass ich nicht ganz alleine mit dieser Ansicht bin: http://t.co/4EDJSljE

Dieser Kommentar bezieht sich auf folgende Newsmeldung:
Vorschau 76. Tour de Suisse
fuxi

09.06.2012 23:20

kann leider deinen ausführungen nicht ganz folgen,
klar hat es schon "viel" schwierigere tds gegeben ich denke einfach dass sich generell bei den rundfahren einiges tut... bei der dauphinee könnte man auch meckern aber es macht nicht die streckenführung aus sondern was die fahrer draus machen...
darüber hinaus find ich die streckenführung der tds sehr anspruchsvoll, drei hochgebiergsetappen 2,8,9... weiß nicht was man da zu beanstanden ist... weiters n paar feine hügeletappen + zf was von der länge und schwierig keit ausgegelichen ist...
insgesamt ne sehr stimmige ausgeglichene genau für eine grand tours geignete rundfahrt!!! natürlich müssen die fahrer auch was draus machen aber deinen ärger kann ich leider nicht ganz folgen...
forelle

10.06.2012 01:06

Wo Ich Fuxi und Conquistador recht geben muss ist, dass es schlussendlich die Fahrer sind, die was draus machen oder nicht.

Aber tendenziell finde ich auch, das Tour de Suisse dieses und die letzten Jahre sehr enttäuschend bezüglich Anforderungsprofil ausgefallen ist. Aber vielleicht erhofft man sich dadurch mehr Spannung und fährt in grösseren Einzugsgebieten (Werbung, Kohle!). Evtl. würde leider eine zu harte TdS möglicherweise gewisse Hochkaräter so kurz vor der Tour vom Start abhalten (siehe auch eher leichtes Dauphiné Profil, wie von Fuxi erwähnt).

@Fuxi: Also Etappe 2 und 8 als "Hochgebirge" zu bezeichnen ist eine Beleidigung für jede stolze Bergetappe

@Conquista... Was mir am Profil sehr gut gefällt ist die Tatsache, dass man fast bei jeder Etappe noch ein oder zwei Hügel der 3. oder 4. (2. wär noch besser!) Kat. vor dem Ziel eingebaut hat. Toll find ich auch, dass man endlich mal den Glaubenberg und Glaubenbüelen macht.

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