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Souveräne Titelverteidigung durch Specialized-Lululemon zum Auftakt der Straßenrad-WM
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22.09.2013

Souveräne Titelverteidigung durch Specialized-Lululemon zum Auftakt der Straßenrad-WM

Info: STRASSEN-WM 2013 IN FLORENZ | Mannschaftszeitfahren Frauen Elite
Autor: Heike Oberfeuchtner (H.O.)



Florenz, 22.09.2013 - Zum Auftakt der Straßenrad-WM in Florenz ist eine Überraschung ausgeblieben. Specialized-Lululemon wurde der fast schon erdrückenden Favoritenrolle gerecht und verteidigte seinen Titel im Mannschaftszeitfahren der Frauen. Auf 42,79 flachen, im zweiten Teil aber technisch anspruchsvollen Kilometern mit Start in Pistoia nahmen Trix Worrack, Ellen van Dijk und ihre vier Teamkolleginnen der zweitplatzierten Mannschaft 71 Sekunden ab. Bei dieser handelte es sich um Team Rabobank Women, das mit einer Aufholjagd im letzten Teil die Silbermedaille eroberte. Orica-AIS, im Vorjahr noch Vizeweltmeister, musste sich diesmal mit Bronze begüngen (+1:33).

RusVelo bestes der früh gestarteten Teams
Die ersten drei Teams, die im Abstand von zweieinhalb Minuten auf die Strecke gingen, waren einheimische. Den internen Konkurrenzkampf entschied zunächst Faren Kuota für sich, als sie an der ersten Zwischenzeit nach 9,54 Kilometern die Bestmarke setzten. Diese Führung hatte allerdings nur so lange Bestand, bis RusVelo an jenem Punkt durchkam und gut 45 Sekunden vorne lag. Die russische Mannschaft mit u.a. Olga Zabelinskaya, Oxana Kozonchuk und Aleksandra Burchenkova setzte sich in der Folge auch bei der zweiten Zwischenzeit (km 27,70) und im Ziel klar an die Spitze. Neun Teams rollten über den zunächst anspruchslosen, in den Straßen von Florenz aber sehr verwinkelten Parcours, ohne RusVelo aus der Führung vertreiben zu können. Erst Rabo Women, das als drittletzte Equipe startete, ließ mit Bestzeiten am ersten und zweiten Messpunkt aufhorchen - nur um dort seinerseits unverzüglich von Orica-AIS verdrängt zu werden.

Orica-AIS büßt Silber im letzten Teil ein
Mittlerweile waren auch die Titelverteidigerinnen von Specialized-Lululemon an den Start gegangen. Trixi Worack, Lisa Brennauer, Ellen van Dijk, Evelyn Stevens, Katie Colclough und Carmen Small wurden gleich bei der ersten Zeitabnahme ihrer Favoritenrolle gerecht. Sie setzten sich vor Rabobank und Orica, wobei Amanda Spratt, Emma Johansson, Melissa Hoskins, Loes Gunnewijk, Shara Gillow und Annette Edmonson zunächst nur knappe zwei Sekunden zurücklagen und sich noch Hoffnung auf Gold machen konnten. Im zweiten Teil drehte Specialized den Tempohahn aber mächtig auf - nach 27,7 Kilometern betrug der Vorsprung auf Orica schon 50 Sekunden, sodass nur mehrere gravierende Defekte die in den USA lizenzierte Mannschaft an der Titelverteidigung hätte hindern können. Auch Rabobank Women kam immer besser ins Rollen und wusste die 15 florentinischen Kurven besser zu meistern als Orica. Marianne Vos, Annemiek van Vleuten, Roxane Knetemann, Pauline Ferrand Prevot, Lucinda Brand und Thalita de Jong verwandelten ihren Rückstand bis ins Ziel in einen 22-sekündigen Vorsprung und verwiesen die Vorjahreszweiten auf den Bronzerang. Der Aufholjagd der Niederländerinnen zum Opfer fiel übrigens auch Hitec-Products UCK, das ein Überholmanöver über sich ergehen lassen musste.

Die Hälfte des Specialized-Kaders von 2012 erneut oben auf dem Podest
Vom Kampf um die Plätze zwei und drei völlig unberührt, fuhr Specialized-Lululemon, das in den vergangenen Wochen sowohl das Mannschaftszeitfahren bei den Open de Suède Vargarda wie auch bei der Belgium Tour wie auch bei der Ladies Tour für sich entschieden hatte, in einer eigenen Liga. Die Uhr blieb bei 51:10.69 Minuten stehen - 1:11 Minuten bzw. 1:33 Minuten früher, als das die Zeitmesser von Rabobank und Orica getan hatten. Die Titelverteidigung war meisterlich gelungen - wobei im engeren Sinne nur Worrack, Van Dijk und Stevens doppelte Weltmeisterinnen sind, weil nur sie schon im letzten Jahr dabei waren. Auf Platz vier kam RusVelo (+2:02), dahinter klassierte sich MCipollini-Giordana (+2:18), die im Laufe des Rennens ständig Positionen gutmachten. Wiggle-Honda und Argos-Shimano waren an der zweiten Zwischenzeit noch besser gewesen, reihten sich im Ziel aber hinter den Italienerinnen ein. Eine starke Leistung im zweiten und im Schlussteil zeigte auch Optum-Kelly Benefit, das sich vom anfänglichen elften auf den achten Platz vorkämpfte. Sengers Ladies und Boels Dolmans komplettierten die Top10 des 16 Formationen umfassenden Teilnehmerfelds.

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