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Mercedes Benz UCI Mountainbike Weltcup Albstadt: Internationale E-Bike-Premiere
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17.04.2019

Mercedes Benz UCI Mountainbike Weltcup Albstadt: Internationale E-Bike-Premiere

Info: MTB: WELTCUP ALBSTADT 2019 | www.world-cup-albstadt.de
Autor: Pressedienst Skyder Sportpromotion



Im Rahmen des Mercedes-Benz UCI Mountainbike World Cup in Albstadt wird am 18. Mai das erste UCI E-MTB-Rennen in Deutschland ausgetragen. Die Rennen für die Damen und die Herren sind eine Generalprobe für die ersten UCI E-MTB Weltmeisterschaften Ende August in Mont Sainte Anne, Kanada und finden auf dem Cross-Country-Weltcupkurs statt.

Die beiden offiziellen UCI-registrierten E-MTB-Rennen sind für Deutschland eine Premiere und angesichts der Zahlen ist deren Einführung logisch. Der E-Bike-Boom ist ungebrochen. Inzwischen ist nahezu jedes vierte verkaufte Fahrrad eines mit einem elektrischen Zusatzmotor.
Der Zweirad-Industrie-Verbands (ZIV) notierte 2018 noch mal einen Sprung um mehr als 30 Prozent auf 980.000 verkaufte E-Bikes. Der Radsport-Weltverband UCI hat die Entwicklung aufgegriffen, eine Kategorie E-MTB eingeführt, lanciert im Rahmen der MTB-WM in Mont Sainte Anne, Kanada, Ende August, die ersten Weltmeisterschaften für E-Mountainbikes und will 2020 eine Weltcup-Serie einführen.

In Albstadt folgt man diesem Trend und hat zwei E-Bike-Rennen ins Programm des Mercedes-Benz UCI Mountainbike World Cup genommen. Damen und Herren werden am Samstag einen jeweils 60-minütigen Wettkampf austragen.

Absalon: Hersteller, Athleten und Publikum sind da

Arrivierte Athleten wie Doppel-Olympiasieger Julien Absalon aus Frankreich oder der Olympia-Dritte von London 2012, der Italiener Marco Fontana, haben das Thema E-Bike bereits aus der sportlichen Perspektive heraus aufgegriffen.
„Ich kann die WM in Mont Sainte Anne kaum erwarten. In zehn Jahren werde ich sagen: ich war dabei“, wird Julien Absalon in einer Pressemitteilung der UCI zitiert. Für ihn sei das eine Erweiterung des olympischen Cross-Country-Sports. „Es ist gut, dass ein Verband wie die UCI das aufgreift. Die Hersteller, die Athleten, das Publikum sind da.“

Das bezieht sich auf die WM in Übersee, aber auch auf den Weltcup. Stephan Salscheider von Skyder Events & Track Company unterstreicht das Statement von Julien Absalon. „Wir sind einmal mehr innovativ und waren in den Prozess um die Festlegung des Reglements involviert“, so der Geschäftsführer der organisierenden Agentur.
Innovativ, aber auch integrativ. „Natürlich wollen wir den Sportlern, die am E-MTB ihren Spaß gefunden haben, die Tür öffnen und Gelegenheit geben, weiter Teil des Ganzen zu sein. Gleichzeitig wollen wir auch den Herstellern signalisieren, dass der Weltcup weiter ideales Testfeld und optimale Bühne zur Präsentation ihrer Produkte bleibt“, so Salscheider.

Fenster in die Zukunft: WM 2020

Aus Sicht der Stadt Albstadt als Veranstalter blickt man auch in die nahe Zukunft.
„Wir wollen dieser jüngsten Facette des Radsports im Rahmen des Mercedes-Benz UCI Mountainbike World Cup eine Plattform bieten. Gleichzeitig ist das natürlich auch ein Fenster in die Zukunft, also die UCI Mountainbike Weltmeisterschaften 2020 in Albstadt, wo dann zum zweiten Mal und erstmals in Europa Regenbogen-Trikots in dieser neuen Kategorie vergeben werden“, betont Jo Triller vom Sportamt der Stadt Albstadt.

Im Bullentäle wird ein Wettkampf-Format getestet, das man 2020 bei der WM gerne umsetzen würde. Im Gegensatz zu Mont Sainte Anne, wo der Titel auf einer Zehn-Kilometer-Runde ausgefahren wird, wird in Albstadt auf der vier Kilometer langen Cross-Country-Runde gefahren. Durch einen kürzeren Kurs wird eine mediale Umsetzung entschieden einfacher und auch die Zuschauer vor Ort kommen mehr auf ihre Kosten.

Reglement: Begrenzung auf 25km/h

Kern-Elemente des Reglements ist die Begrenzung auf Motoren mit maximal 250 Watt Leistung und einer Unterstützung durch den Motor bis maximal 25 km/h. Darüber hinaus müssen Athletinnen und Athleten allein durch Muskelkraft das Tempo forcieren.
Der Motor darf zudem nur aktiv werden, wenn gleichzeitig pedaliert wird. Eine Starthilfe ohne Pedalieren ist nur bis maximal 6 km/h erlaubt.

Es darf während des Rennens keinen Batteriewechsel geben, die Batterie muss vom Start bis ins Ziel am Bike befestigt sein und das Mitführen von zusätzlichen Batterien ist nicht gestattet.
Die E-Bikes werden vor dem Start geprüft und freigegeben – oder bei Verletzung einer Beschränkung auch nicht.






Max Brandl, erster deutscher E-Bike-Meister (Foto: Maasewerd)
Max Brandl, erster deutscher E-Bike-Meister (Foto: Maasewerd)

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