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Teutenberg holt sich letzte Etappe der RaboSter Zeeuwsche Eilanden
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23.06.2007

Teutenberg holt sich letzte Etappe der RaboSter Zeeuwsche Eilanden


Mit einem Etappensieg von Ina-Yoko Teutenberg endete die Tour "RaboSter Zeeuwsche Eilanden". Die T-Mobile Top-Sprinterin gewann den Spurt einer 18 Fahrerinnen großen Spitzengruppe in Renesse. Zweite wurde Loes Gunnewijk vor Loes Markerink (beide Flexpoint). Den Tour-Sieg holte sich Marianne Vos (DSB Bank), die die ersten beiden Abschnitte der dreitägigen Rundfahrt in Holland für sich entschied. In der Gesamtwertung belegte Ina-Yoko Teutenberg als beste T-Mobile Fahrerin Rang fünf.

"Das Team hat einen fantastischen Job gemacht, denn es hat nichts unversucht gelassen, um die Rundfahrt noch zu gewinnen", sagte die Sportliche Leiterin des T-Mobile Team, Kristy Scrymgeour. Die Akteurinnen der Bonner Equipe waren in den wichtigen Fluchtgruppen vertreten und haben das Team der Führenden gezwungen, hart zu arbeiten. "Man hat im Ziel gesehen, dass Marianne Vos wirklich müde und erschöpft war. Sie hatte zum Schluss nur noch eine Teamkollegin an ihrer Seite", fügte Kristy Scrymgeour hinzu. "Das war das Resultat der vielen harten Attacken von Flexpoint, AA-Drink und natürlich von uns", so Scrymgeour weiter.

Nur 39 Fahrerinnen kamen in die Wertung
Vom Winde verweht wurde das Peloton gleich zu Beginn der 138,7 Kilometer langen Etappe vom Kamperland nach Renesse. Denn direkt nach dem Start mussten die Fahrerinnen über eine acht Kilometer lange und sehr windige Passage bewältigen, um vom Festland auf die Halbinsel Schouwen-Duiveland zu kommen. Schon hier riss das Feld in viele einzelne Teile auseinander und es bildete sich eine starke Führungsgruppe. Mit dabei waren neben den beiden T-Mobile Fahrerinnen Ina-Yoko Teutenberg und Chantal Beltman auch die Zweit- und Drittplatzierte im Gesamtklassement - Kirsten Wild (AA-Drink) und Mirjam Melchers-Van Poppel (Flexpoint). Bis zu eineinhalb Minuten betrug der Vorsprung der Spitzengruppe.

Das Goldene Trikot der Führenden Marianne Vos war in Gefahr und ihr Team DSB Bank musste die Nachführarbeit übernehmen. Doch durch das zersprengte Feld hatte Vos nicht mehr alle ihre Helferinnen bei sich und hätten ein Zusammenschluss nicht erzwungen, wenn nicht noch andere Mannschaften miteingestiegen wären. Durch diese Unterstützung wurden die Flüchtigen dann 30 Kilometer vor dem Ziel gestellt. "Es war nicht schlecht für uns, dass diese Gruppe eingeholt wurde, denn einige der anderen Fahrerinnen waren im Gesamtklassement besser platziert als Ina und Chantal", sagte Kristy Scrymgeour. "Allerdings war dies der richtige Weg, um Marianne Vos und ihre Mannschaft zum Arbeiten zu zwingen und sie müde zu machen", so Scrymgeour.

Als noch 25 Kilometer zu fahren waren, setzten sich ein niederländisches Duo mit T-Mobile Fahrerin Suzanne de Goede und Loes Gunnewijk ab. "Das war für uns eine optimale Konstellation", sagte Kristy Scrymgeour. "Denn Suzanne lag in der Gesamtwertung ein paar Sekunden vor Loes", so Scrymgeour weiter. Wieder war DSB Bank gezwungen zu reagieren und wieder erhielten sie Hilfe von zwei, drei anderen Teams. Trotz der unermüdlichen Arbeit von Suzanne De Goede - "Sie ist viel von vorne gefahren" [Scrymgeour] - konnte die immer kleiner werdende nachfolgende Gruppe um die Gesamtführende Marianne Vos drei Kilometer vor dem Ziel in Renesse zu den beiden Führenden aufschließen.

Gerade noch 18 Fahrerinnen umfasste jetzt das "Feld", das um den Etappensieg kämpfte. Ina-Yoko Teutenberg ließ ihren Konkurrentinnen keine Chance und gewann. Marianne Vos fuhr zeitgleich als Achte über den Zielstrich und holte sich so den Gesamtsieg der "RaboSter Zeeuwsche Eilanden". Aufgrund des hohen Tempos an der Spitze - das Stundenmittel lag für das gesamte Rennen bei knapp 40 km/h - und dem starken Wind erreichten gerade noch 39 Fahrerinnen im Zeitlimit das Ziel. Unter ihnen auch die Jüngste aus der Magenta-Truppe, Emilia Fahlin.

Hinter Marianne Vos belegten Kirsten Wild (+0:15) und Mirjam Melchers-Van Poppel (+0:20) die Plätze zwei und drei im Gesamtklassement. Durch die Zeitbonifikationen für ihren Etappenerfolg schob sich Ina-Yoko Teutenberg (+0:25) auf den fünften Platz vor. Suzanne de Goede (+0:28) wurde Achte und Chantal Beltman (+0:38) Zehnte.(db/TMO)


Glückliche und geschaffte Gesichter: Die Erstplatzierten der Finaletappe auf dem Podium. (Foto: TMO)


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