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Abschiedssieg in Zürich für Marvulli schon nach erster Sixday-Night in weiter Ferne
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28.11.2013

Abschiedssieg in Zürich für Marvulli schon nach erster Sixday-Night in weiter Ferne

Info: Sixdays: Sixday-Nights Zürich 2013
Autor: Felix Griep (Werfel)



Zürich, 28.11.2013 – Mit dem Ziel des Gesamtsieges waren Franco Marvulli und Tristan Marguet bei den Sixday-Nights in Zürich an den Start gegangen. Doch schon nach der 1. Nacht scheint dieser Traum geplatzt zu sein, denn das Schweizer Duo kassierte zwei Verlustrunden gegenüber vier anderen Teams. Die Belgier Kenny de Ketele/Jasper de Buyst sind mit der höchsten Punktzahl die ersten Leader. Im UIV-Cup gelang den favorisierten Niederländern Didier Caspers/Melvin van Zijl ein guter Start, während es bei den Stehern mit Thomas Maag einen Überraschungssieger gab.


Resultate: Profis | UIV-Cup | Steher
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Gute Leistungen von Marvulli/Marguet – nur nicht in den Jagden
Der Donnerstagabend lief eigentlich gar nicht so schlecht für Franco Marvulli und Tristan Marguet. Zwar gab es in Marguets Spezialdisziplin, dem Rundenrekordfahren, nur einen zweiten Platz hinter einem anderen Schweizer Paar, Gaël Suter/Kilian Moser, dafür waren sie im 400 Meter Zeifahren die Schnellsten. Außerdem sicherte Marvulli weitere Siege hinter dem Derny und im Balustradensprint. Doch war dies nur der Mittelteil eines Rennprogramms, an dessen Anfang und Ende noch zwei Américaines standen. In der 1. Jagd über 100 Runden gehörten die beiden Schweizer zum Hauptfeld, das eine Runde auf Silvan Dillier/Iljo Keisse und Roger Kluge/Leif Lampater verlor. In der zweiten Jagd über die doppelte Distanz machten sich David Muntaner/Albert Torres und Kenny de Ketele/Jasper de Buyst aus dem Staub. Zum Abschluss dieses kräftezehrenden Rennens kamen Marvulli/Marguet jedoch nicht mit den Verfolgern an, sondern verloren noch eine zweite, zusätzliche Runde. So stehen nach dern ersten von vier Nächten bereits zwei Runden Rückstand auf die Top4 des Klassements zu Buche, was unter normalen Umständen wohl nicht mehr aufzuholen sein dürfte.

Belgier mit starkem Auftakt – Schweizer Hoffnungen ruhen auf Dillier
De Ketele, der in Amsterdam gewann, und Jasper de Buyst, der Sieger von in Gent, bildeten das erfolgreichste Gespann der 1. Nacht, sammelten 70 Punkte und rangieren damit vor Dillier/Keisse (53), Muntaner/Torres (44) und Kluge/Lampater (31) auf Platz eins. Die Vorjahressieger des UIV-Cups, Stefan Küng/Théry Schir, die Weltmeister Morgan Kneisky/Vivien Brisse und Christian Grasmann/Andreas Graf müssen bei je einer Runde Rückstand die Hoffnung auf einen Podiumsplatz noch nicht aufgeben. Ein potenzieller Siegkandidat scheint von den Schweizern in diesem Jahr aber nur Dillier zu sein, der an der Seite von Keisse eine klasse Leistung zeigte. Schon bei seinen letzten beiden Starts in Zürich kämpfte der 23-Jährige an der Spitze mit, wurde 2011 und 2012 mit Glenn O’Shea Zweiter und Vierter, bei jeweils nur einer Runde Abstand zu den Siegern. An der Seite des erfahrenen Belgiers, der hier 2011 mit Marvulli zum Sieg fuhr, könnte nun erstmals ein ganz großer Wurf möglich sein.

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UIV-Cup: Favoriten Caspers/van Zijl gleich an der Spitze
Beim Nachwuchs gab es im 125-Runden-Rennen des ersten Abends noch keine große Auslese. Nur drei von zwölf Mannschaften fielen aus dem Feld zurück. Die Entscheidung um den Etappensieg fiel an drei Sprintwertungen, von denen Didier Caspers/Melvin van Zijl zwei für sich entschieden. Mit zwölf Punkten gewannen die Niederländer, die in der Saison 2012/13 die erfolgreichsten UIV-Cup-Fahrer waren, drei Zähler vor den Dänen Elias Helleskov Busk/Simon Bigum. Die Schweizer Frank Pasche/Lukas Spengler konnten mit dem dritten Platz ein gutes Resultat einfahren.

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Steher: Maag gewinnt im Endspurt vor Atzeni
Nicht Zürichs Großmeister Giuseppe Atzeni, sondern Thomas Maag feierte den Auftaktsieg bei den Stehern. Bei seiner ersten Teilnahme 2012 hatte Maag noch keinen Etappensieg einfahren können, nun gelang ihm hinter Schrittmacher René Aebi der Premierenerfolg. Atzeni hatte auf den letzten zehn der hundert Runden mit seinem Partner André Dippel zur Attacke geblasen, die sonst kein weiterer Fahrer kontern konnte. Peter Jörg, Atzenis härtester Widerscher der vergangenen Jahre, kam als Vierter ins Ziel.

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