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Trofeo Binda bringt Johansson 3. Saisonsieg ein - Armitstead behauptet Weltcup-Führung
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30.03.2014

Trofeo Binda bringt Johansson 3. Saisonsieg ein - Armitstead behauptet Weltcup-Führung

Info: Frauen 2014 / Weltcup 2014
Autor: Heike Oberfeuchtner (H.O.)



Cittiglio, 30.03.2014 - Emma Johansson (Orica-AIS) hat bei der Trofeo Alfredo Binda, der zweiten Runde des Frauen-Weltcups, ihren bereits dritten Saisonsieg erzielt. Nach 123,7 topografisch anspruchsvollen Kilometern mit Start in Laveno Mombello setzte die 30-jährige Schwedin sich in Cittiglio aus einer Gruppe heraus durch. Großbritanniens Meisterin Elizabeth Armitstead (Boels Dolmans) wurde Zweite und verteidigte somit das Trikot der Weltcup-Gesamtführenden.

Ebenso wie zum Auftakt in Drenthe verzichtete Weltmeisterin Marianne Vos, dreimalige Siegerin der Trofeo, heute auf ihre Teilnahme. Die vielbeschäftigte Niederländerin möchte sich bis zur Flèche Wallonne am 23. April noch Zeit zur Regeneration nehmen. Ebenfalls nicht am Start war Emma Pooley, die in Cittiglio 2008 und 2011 siegte. Dafür aber stellte sich Vorjahresgewinnerin Elisa Longo Borghini (Hitec Products) dem seit 1974 existierenden Rennen, das nach dem mehrfachen Giro d'Italia-Champion, Weltmeister und Nationaltrainer Alfredo Binda (1902-1986) benannt ist. Erstmals fiel der Startschuss in Laveno Mombello, von wo aus es über 17,6km nach Cittiglio zur ersten Zielpassage ging. Es folgte eine 37,7km lange Schleife, in der zwei Sprints und zwei Bergwertungen für die neuen Weltcup-Sonderklassements untergebracht waren. Nach einer zweiten Zielpassage bei km 55 standen vier 17,1 Kilometer lange Runden um Cittiglio an, welche mit dem Orino Anstieg (3km lang, 6% im Schnitt) aufwarteten. Zum fünften und letzten Mal sollte dieser Scharfrichter 7,6km vor Ende des Rennens überquert werden.

Bei angenehmen Temperaturen und Sonnenschein blieb das Peloton erst einmal lange Zeit zusammen. Die Sprintwertung nach 23 Kilometern entschied Anna Stricker (Astana-Be Pink) für sich, nach 30km lag Carmen Small (Specialized-Lululemon) vorne. Die weißrussische Meisterin Alena Amialiusik (ebenfalls Astana) sicherte sich an der ersten Bergwertung die maximale Punktzahl. Nach 50 Kilometern kam es erstmals zur Bildung einer Spitzengruppe: Megan Guarnier (Boels Dolmans), Lucinda Brand (Liv Rabo Women), Amanda Spratt (Orica AIS), Lisa Brennauer (Specialized Lululemon), Mayuko Hagiwara (Wiggle Honda) und Valentina Carretta (Ale Cipollini), welche die zweite Bergwertung gewann, erzielten einen Höchstvorsprung von 42 Sekunden. Nachdem alles wieder zusammengekommen war, versuchten Guarnier und Brand sowie Chantal Blaak (Specialized-Lululemon) einen neuen Vorstoß, der eingangs der Schlussrunde neutralisiert wurde. Ungefähr 30 Fahrerinnen konnten sich jetzt noch Hoffnungen auf den Sieg machen. Am letzten Anstieg wagte Emma Johansson sich aus der Deckung. Der Vizeweltmeisterin, die heuer schon Le Samyn des Dames und Cholet-Pays de Loire für sich entschieden hatte, folgten sieben Frauen, die sich jedoch im Schlussspurt geschlagen geben mussten.

Platz zwei bedeutete für Weltcup-Leaderin Elizabeth Armitstead aber immerhin 100 Punkte, sodass sie das Weiße Trikot behalten kann. Alena Amialiusik kam vor Anna van der Breggen und deren Teamkollegin Pauline Ferrand-Prévot (Rabo Liv Women) auf den dritten Platz. Elisa Longo Borghini musste diesmal mit Rang sechs vorliebnehmen. Die neue Gesamtwertung sieht so aus, dass Armitstead den Abstand zu Van der Breggen auf 50 Punkte vergrößern konnte (220 zu 170). Johansson ist jetzt Dritte mit 155 Zählern. Das Bergtrikot gehört weiterhin Amy Pieters (Giant-Shimano), auch wenn Van der Breggen und Amialiusik nun punktgleich sind. Das Sprinttrikot ruht immer noch auf den Schultern von Iris Slappendel (Rabo Liv Women), obwohl sie heute gar nicht anwesend war, sondern Gent-Wevelgem vorzog. In der Nachwuchswertung übernahm Teamkollegin Ferrand-Prévot die Spitzenposition, ist aber punktgleich mit Thalita de Jong (ebenfalls Rabobank) und Elena Cecchini (Estado de Mexico-Faren).

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Die dritte Weltcup-Station ist in einer Woche die Ronde van Vlaanderen.





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