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Vorschau 51. Tirreno - Adriatico
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08.03.2016

Vorschau 51. Tirreno - Adriatico

Info: TIRRENO - ADRIATICO 2016 | Rückblick 2015 | Reglement
Autor: Christine Kroth (Cofitine)



Neben Paris-Nizza ist das „Rennen zwischen den Meeren“, Tirreno-Adriatico, das zweite große Etappenrennen im Rahmen der WorldTour im März.
Es wird zum 51. Mal ausgetragen und führt über sieben Etappen und insgesamt 1023,8 km. Der Start erfolgt am 09.03. mit einem 22,7 km langen Mannschaftszeitfahren in Lido di Camaiore und endet, inzwischen schon traditionell, mit einem Einzelzeitfahren in San Benedetto del Tronto am 15.03.
Die Königsetappe ist die 5. Etappe am 13.03. Hier gibt es drei Bergwertungen der Kategorie Superior, einer Spezialkategorie, bei der es mehr Punkte gibt als bei den anderen Bergwertungen des Rennens.



Die Fahrer


Favoriten (Auswahl von boasson)

Der Sieger des Vorjahres, Nairo Quintana, ist in diesem Jahr nicht am Start. Und auch der Sieger aus dem Jahr 2014, Alberto Contador, fehlt heuer. Aber nicht nur deshalb ist der Vorgänger der beiden der Topfavorit.

***** Vincenzo Nibali (Astana)
***** Alejandro Valverde (Movistar) Tejay van Garderen (BMC-Racing)
***** Domenico Pozzovivo (Ag2R) Wout Poels (Team Sky) Bauke Mollema (Trek-Segafredo)
***** Johan Esteban Chavez (Orica-Greenedge) Thibaut Pinot (fdj) Joaquim Rodriguez (Katusha)
***** Adam Yates (Orica-Greenedge) Jakob Fuglsang (Astana) Rigoberto Uran (Cannondale-Garmin) Michal Kwiatkowski (Team Sky)
Dark Horse: Primoz Roglic (LottoNL-Jumbo)

Starter aus Deutschland/Schweiz/Österreich

Acht deutsche Fahrer werden in diesem Jahr an den Start gehen. Die Hälfte von ihnen stehen im Aufgebot des deutschen Teams Bora – Argon 18, das mit einer Wildcard startberechtigt ist. Paul Voß, Dominik Nerz, Rüdiger Selig sowie der Deutsche Meister Emanuel Buchmann sind Namen dieser Fahrer.
Außerdem sind Tony Martin (Etixx-Quickstep), Roger Kluge (IAM-Cycling), Jasha Sütterlin (Movistar) und Nikias Arndt (Giant-Alpecin) dabei.

Fünf Schweizer werden das Rennen bestreiten. Bis auf Fabian Cancellara (Trek Segafredo) sind sie immer „paarweise“ in ihren Teams vertreten.
Die beiden Schweizer im Aufgebot des Schweizer Teams IAM-Cycling sind Mathias Frank und Reto Hollenstein.
Die anderen beiden Schweizer sind Steve Morabito und Sébastien Reichenbach vom Team fdj.

Zwei Österreicher sind beim Rennen zwischen den Meeren dabei. Patrick Konrad steht im Aufgebot des deutschen Teams Bora – Argon 18.
Außerdem wird Marco Haller (Katusha) an den Start gehen.

-> Zur vollständigen Startliste


Die Etappen


Etappenübersicht -> Übersicht Etappenprofile

09.03. Etappe 1 (MZF): Lido di Camaiore (22,7 km)
10.03. Etappe 2: Camaiore - Pomarance (207,0 km)
11.03. Etappe 3: Castelnuovo Val di Cecina - Montalto di Castro (176,0 km)
12.03. Etappe 4: Montalto di Castro - Foligno (222,0 km)
13.03. Etappe 5: Foligno - Monte San Vicino (176,0 km)
14.03. Etappe 6: Castelraimondo - Cepagatti (210,0 km / 187,2 km + 2x 11,4 km)
15.03. Etappe 7 (EZF): San Benedetto del Tronto (10,1 km)
Gesamtdistanz: 1023,8 km

Flach | Mittelgebirge | Hochgebirge | EZF | MZF | ! Bergankunft



1. Etappe

Mittwoch, 09.03.16
Lido di Camaiore - Lido di Camaiore (MZF)
22,7 km


Start 1. Team: 13.50 Uhr

Ziel letztes Team: ca. 16.00 Uhr

Die 51. Austragung von Tirreno-Adriatico beginnt mit einem 22,7 km langen Mannschaftszeitfahren in Lido di Camaiore. Der Parcours ist komplett flach. Es geht direkt an der Küste entlang geradeaus bis zur Zwischenzeitnahme nach 9,5 km. Dann wird eine kleine Schleife gefahren, ehe es zurück auf die Küstenstraße geht und dann, wieder geradeaus und parallel zur Hinfahrt, zum Ziel.




2. Etappe

Donnerstag, 10.03.16
Camaiore - Pomarance
207,0 km


Start: 10.55 Uhr
Ziel: 15.43 – 16.13 Uhr

Die zweite Etappe führt über 207 km von Camaiore nach Pomarance. Auf der ersten Hälfte ist die Etappe fast durchgehend flach. 89 km vor dem Ziel gibt es einen ersten, kurzen Anstieg der aber nicht als Bergwertung klassifiziert ist. Danach geht es in den 7,3 km langen und im Schnitt 5,8% steilen Anstieg zur ersten Bergwertung des Tages. 57,4 km vor dem Ziel wird sie passiert. Kurz zuvor wurde im Anstieg der erste Zwischensprint ausgefahren.
Es folgt nach der Bergwertung eine kurze Abfahrt und ein kleiner Gegenanstieg, an dem 46 km vor dem Ziel der zweite Zwischensprint ausgefahren wird.
Die folgende Abfahrt weist immer wieder kürzere Gegenanstiege auf. Danach gibt es ein kurzes Flachstück, ehe es in den 6,5 km langen und im Schnitt 4,2% steilen Anstieg zur zweiten Bergwertung geht. Im unteren Abschnitt werden bis zu 16% erreicht, die Maximalsteigung von 18% liegt im oberen Teil. 2,9 km beträgt die Distanz vom Kulminationspunkt noch bis zum Ziel. Es ist dann erstmal wieder abschüssig, ehe es zur Flamme rouge hin wieder ansteigt. Dann geht es wieder bergab, bevor es auf die 600 Meter lange Zielgerade geht, die bis zu 7,8% steil ist.



3. Etappe

Freitag, 11.03.16
Castelnuovo Val di Cecina - Montalto di Castro
176,0 km


Start: 11.55 Uhr
Ziel: 15.50 – 16.13 Uhr

Die dritte Etappe führt über 176 km von Castelnuovo Val di Cecina nach Montalto di Castro und weist zu Beginn ein welliges Profil auf. Nach dem Start steigt es an. Danach folgen kurze Anstiege und Abfahrten im Wechsel, ehe es in eine längere Abfahrt geht, auf der, an einem kurzen Gegenanstieg, nach 34,2 km der erste Zwischensprint ausgefahren wird.
Es geht abschüssig weiter, bevor ein längeres Flachstück folgt. Hier wird 91,4 km vor dem Ziel der zweite Zwischensprint ausgefahren. Wenig später geht es in die Verpflegungszone.
Danach geht es in den 16,7 km langen und im Schnitt 3% steilen Anstieg (max. 8%) zur einzigen Bergwertung des Tages, 64,2 km vor dem Ziel. Es folgt eine Abfahrt und dann 35 km vor dem Ziel ein Anstieg, der nicht als Bergwertung klassifiziert ist. Danach geht es leicht abschüssig weiter.
Die Anfahrt zum Ziel ist flach bzw. abschüssig. Nach der Flamme rouge steigt es dann aber nochmal an. Bis zu 7% werden hier erreicht. Zum Ziel hin wird es dann flacher, die Zielgerade selbst steigt nur noch leicht an.



4. Etappe

Samstag, 12.03.16
Montalto di Castro - Foligno
222,0 km


Start: 10.15 Uhr
Ziel: 15.39 – 16.16 Uhr

Die vierte Etappe von Montalto di Castro nach Foligno ist mit 222 km die längste Etappe der diesjährigen Austragung. Sie weist ein äußerst welliges Profil auf. Vom Start weg steigt es leicht, aber stetig an. Der erste steilere Anstieg nach 51,8 km ist nicht als Bergwertung klassifiziert. Nach einer Abfahrt wird nach 76,7 km in einer weiteren Steigung der erste Zwischensprint ausgefahren. Weiter geht es auf welligem Profil. 107,6 km vor dem Ziel wird dann der zweite Zwischensprint ausgefahren.
Die erste Bergwertung des Tages, ein 6,7 km langer und im Schnitt 4,9% steiler Anstieg, wird 91,3 km vor dem Ziel erreicht. Wenig später fährt man auf einen Rundkurs, ein auf dem der Anstieg Montefalco 57,7 km vor dem Ziel zum ersten Mal passiert wird. Man erreicht 46,6 km vor dem Ziel erstmals den Zielort, eine Zielpassage gibt es hier aber noch nicht.
Auf der Runde liegt dann 29,8 km vor dem Ziel die dritte Bergwertung des Tages. 4 km ist dieser Anstieg nach Trevi lang, im Schnitt 5,3% steil aber mit einer Maximalsteigung von 16%.
Nach einer Abfahrt geht es erneut in den 5,5 km langen und im Schnitt 4,1% steilen Anstieg Montefalco, der bis zu 18% Steigung aufweist. 14,9 km vor dem Ziel werden hier zum zweiten Mal Bergpunkte vergeben.
Danach geht es in eine Abfahrt und dann auf die flache Zielgerade.



5. Etappe

Sonntag, 13.03.16
Foligno - Monte San Vicino
176,0 km


Start: 10.55 Uhr
Ziel: 15.39 – 16.17 Uhr

Die fünfte Etappe von Foligno nach Monte San Vicino ist die Königsetappe. 176 km ist sie lang, weist ein äußerst schwieriges Profil auf und endet mit einer Bergankunft.
Fünf Bergwertungen gibt es, davon drei der „Superior“-Kategorie (siehe Einleitung).
Vom Start weg steigt es direkt an, wenn auch noch nicht so stark. Die erste Bergwertung des Tages wird nach 28,6 km passiert. Sie ist laut Roadbook 27,1 km lang (2,2% im Schnitt, 9% maximal). Es geht in eine Abfahrt, der nach 42,9 km ein kurzer Anstieg folgt, der nicht als Bergwertung klassifiziert ist. Nach einer ganz kurzen Abfahrt geht es leicht, aber stetig ansteigend weiter. Hier wird nach 64,6 km der erste Zwischensprint ausgefahren. Dann wird es aber deutlich steiler. Es geht in den 5,9 km langen und im Schnitt 8,4% steilen Anstieg nach Frontignano. Der Anstieg weist bis zu 12% Steigung im mittleren Teil auf. Es ist die erste von drei Superior-Bergwertungen. 76,9 km sind an der Bergwertung zurückgelegt.
Es folgt eine Abfahrt und dann der nächste Superior-Anstieg Le Arette. Auch dieser Anstieg ist 5,9 km lang. 7,1% beträgt die Durchschnittssteigung, die Maximalsteigung von 12% wird im oberen Drittel erreicht. Nach 91,2 km wird diese Bergwertung passiert, 84,8 km sind es jetzt noch bis zu Ziel.
Die folgende Abfahrt weist eine kurze flachere Passage im oberen Teil auf. Nachdem man die Abfahrt absolviert hat, geht es in die Verpflegungszone. Dann steigt es wieder an. Zunächst noch recht moderat. Hier wird 51,3 km vor dem Ziel der zweite Zwischensprint ausgefahren.
Der folgende Anstieg nach Montelago ist 5,5 km lang und im Schnitt 7% steil (max. 11%). 45,8 km liegen nun noch vor den Fahrern.
Nach der Abfahrt geht es 20,5 km vor dem Ziel nochmal in einen kurzen Anstieg, der nicht als Bergwertung klassifiziert ist. Es geht anschließend nochmals in eine kurze Abfahrt, ehe man den 10 km langen und im Schnitt 7,8% steilen Schlussanstieg in Angriff nimmt. Der untere Teil der Steigung steigt noch recht moderat an, dann wird es aber deutlich steiler. Die Maximalsteigung von 12% wird im mittleren Abschnitt der Steigung erreicht. Die letzten 3 km zum Ziel sind, wie der komplette Anstieg, recht unrhythmisch, die letzten Meter zum Ziel dann aber nicht mehr ganz so steil. Der Anstieg ist eine Bergwertung der Kategorie Superior.



6. Etappe

Montag, 14.03.16
Castelraimondo - Cepagatti
210,0 km


Start: 11.05 Uhr
Ziel: 15.45 – 16.13 Uhr

Die sechste Etappe über 210 km von Castelraimondo nach Cepagatti führt über weite Strecken entlang der Küste.
Vom Start weg ist es abschüssig, dann geht es in den 3,4 km langen und im Schnitt 5,5% steilen Anstieg nach Pollenza. 10% Maximalsteigung weist diese einzige Bergwertung des Tages auf, die bereits nach 27,5 km passiert wird. Danach geht es in einen lange flachen Streckenabschnitt. Hier wird 72,3 km vor dem Ziel der erste Zwischensprint ausgefahren.
Im letzten Drittel der Etappe wird es dann etwas welliger. 39,7 km vor dem Ziel gibt es einen kurzen Anstieg, der nicht als Bergwertung klassifiziert ist.
22,8 km vor Schluss wird bei der ersten Zielpassage der zweite Zwischensprint ausgefahren. Der finale Rundkurs ist 11,4 km lang und wird zweimal gefahren. Die Anfahrt zum Ziel ist leicht, aber stetig ansteigend, ebenfalls die Zielgerade, die 2,8% Steigung aufweist.



7. Etappe

Dienstag, 15.03.16
San Benedetto del Tronto - San Benedetto del Tronto (EZF)
10,1 km


Start 1. Fahrer: 13.15 Uhr

Ziel letzter Fahrer: ca. 16.00 Uhr

Tirreno - Adriatico endet, bereits zum fünften Mal in Folge, mit einem Einzelzeitfahren in San Benedetto del Tronto an der Adria. In diesem Jahr ist die Strecke 10,1 km lang.
Der flache Parcours führt direkt am Meer entlang. Nach 4,4 km wird an der Piazza Salvo d’Aquisto die Zwischenzeit genommen. Nach 5 km wird dann der Wendepunkt erreicht. Danach geht es fast parallel zurück Richtung Ziel.





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