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Loïc Bruni verteidigt in Lenzerheide den Downhill-WM-Titel
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09.09.2018

Loïc Bruni verteidigt in Lenzerheide den Downhill-WM-Titel

Info: MTB-WELTMEISTERSCHAFT DOWNHILL 2018 IN LENZERHEIDE
Autor: Heike Oberfeuchtner (H.O.)



Lenzerheide, 09.09.2018 - Bei der Downhill-WM in Lenzerheide, Graubünden hat Loïc Bruni seinen Titel verteidigt und ist somit zum dritten Mal innerhalb von vier Jahren Weltmeister geworden. Der 24-jährige Franzose verwies den belgischen Enduro-Spezialisten Martin Maes und den früheren Titelträger Danny Hart (Großbritannien) um wenige Zehntelsekunden auf die Plätze.

Bruni, eine Experte für Meisterschaften
Während des Finales der Elite-Männer trocknete der Parcours in Lenzerheide immer mehr ab und etliche Kurven mit losem Schotter wurden schwieriger und gefährlicher. So ist es zu erklären, dass Martin Maes' Bestzeit zunächst schier nicht zu knacken war. Alles deutete darauf hin, dass dem Überraschungssieger von La Bresse heute eine noch größere Sensation gelingen könnte. Doch dann trat Loïc Bruni auf den Plan, als fünftletzter Starter. Der Franzose, der in seiner Karriere erst zwei Weltcups gewinnen konnte, erwies sich wieder mal als echter Meisterschaftsfahrer. Er scheute keine Risiken und wurde dafür im Ziel mit dem hauchdünnen Vorsprung von 0,213 Sekunden belohnt. Nachdrücklich zeigte Bruni auf die Aufschrift an seinen Kettenstreben: #strengthforJared - eine Geste an den frühere Four-Cross-Weltmeister Jared Graves, bei dem kürzlich ein Hirntumor festgestellt wurde.

Pierron hält dem Druck nicht stand
Nach Brunis fulminantem Lauf war der Maes-Bann gebrochen, denn auch bei Landsmann Loris Vergier und dem zweifachen Weltmeister Danny Hart leuchteten Zwischenzeiten grün auf. Beide kamen allerdings nicht fehlerfrei unten an und musste sich letztlich doch hinter Bruni und Maes einreihen, mit sieben bzw. drei Zehntelsekunden Rückstand. Troy Brosnan (Australien) startete als Vorletzter, konnte aber nicht in den Kampf um Edelmetall eingreifen. Nun richtete sich alle Aufmerksamkeit auf Amaury Pierron, einen weiteren Franzosen, den Gesamtweltcupsieger von 2018. Der wusste seinen Rückstand zwar zunächst in Grenzen zu halten, dann aber kam er - wie schon so oft in letzter Zeit - zu Fall und musste alle Hoffnungen auf eine vordere Platzierung begraben.

Minnaar und Gwin in den Top10
Loïc Bruni stand somit zum dritten Mal nach 2015 und 2017 als Weltmeister fest - er ist der erste Mann seit Greg Minnaar 2013, der seinen Titel verteidigt. Apropos Minnaar: Der kürzlich aus einer Verletzungspause zurückgekehrte Südafrikaner wurde guter Achter. Aaron Gwin (USA), ebenfalls lange Zeit verletzt, kam vor Landsmann Luca Shaw und dem Briten Laurie Greenland auf Platz fünf. Bester deutschsprachiger Fahrer war der Österreicher Andreas Kolb als 31ter. Der Schweizer Basil Weber kam auf Platz 36, dicht gefolgt vom Deutschen Max Hartenstern, dem Junioren-WM-Dritten von 2017. 76 Fahrer insgesamt erreichten das Ziel.

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