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Macht erneut das Unmögliche möglich: Loic Bruni zum dritten Mal in Folge Downhill-Weltmeister
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01.09.2019

Macht erneut das Unmögliche möglich: Loic Bruni zum dritten Mal in Folge Downhill-Weltmeister

Info: MTB-WELTMEISTERSCHAFT DOWNHILL 2019 IN MONT-SAINTE-ANNE
Autor: Heike Oberfeuchtner (H.O.)



Mont-Sainte-Anne, 01.09.2019 - Loic Bruni hat seinem Spitznamen "Superbruni" mal wieder alle Ehre gemacht. Der 25-jährige Franzose konnte heute zum dritten Mal in Folge die Downhill-Weltmeisterschaft gewinnen und ist damit erst der zweite Fahrer, dem dies gelingt. Bei den Titelkämpfen in Mont-Sainte-Anne im französischsprachigen Teil Kanadas setzte Bruni sich 58 Hunderstelsekunden vor Troy Brosnan (Australien) und immerhin zweieinhalb Sekunden vor Landsmann Amaury Pierron durch.

Brunis vierter Elite-Titel insgesamt
Mit seinem historischen Triple tritt Loic Bruni in die Fußtapfen von Downhill-Wegbereiter Nicolas Vouilloz, der von 1995 bis 1999 eine fünfteilige Serie hinlegte. Dabei hatte Troy Brosnan als zweitletzter Starter einen fantastischen Lauf absolviert, der als Muster an Perfektion gelten musste. Denn waren die Abstände davor immer sehr knapp ausgefallen, so fand Brosnan irgendwie ein Rezept, um fast 2 Sekunden Vorsprung herauszufahren. Wie schon öfter in dieser Saison, in der er die Weltcups in Maribor, Leogang und Vallnord gewinnen konnte, setzte Bruni aber noch einen drauf. Er war im oberen Bereich wahnsinnige 72 Stundenkilometer schnell und ging volles Risiko, das er auf brillante Art und Weise zu managen wusste. So erlitt Troy Brosnan, ein Ausbund an Konstanz und bei fast jedem Weltcup 2019 auf dem Podium, wieder einmal eine knappe Niederlage. Insgesamt war es sogar schon Brunis vierter WM-Titel allein bei der Elite (+ Gold bei den Junioren 2012), da er 2015 erstmals das Regenbogentrikot geholt hatte.

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Fünf Downhill-Medaillen für Frankreich
Die Bronzemedaille ging an seinen Landsmann Amaury Pierron, seinen großen Rivalen im Kampf um den Weltcup-Gesamtsieg, der eventuell durch einen Fehler im oberen Bereich ein noch besseres Resultat verspielte. Für Frankreich war es bereits die fünfte Medaille an diesem Tag, da Myriam Nicole und Marine Cabirou Platz eins und Platz drei bei den Frauen belegt hatten und Antoine Vidal Zweiter bei den Junioren geworden war. Unglücklicher Vierter wurde der zweifache Weltmeister Danny Hart (Großbritannien), der die Qualifikation noch gewonnen hatte - bei freilich völlig anderen Bedingungen auf schlammigem Untergrund. Die südafrikaische Downhill-Legende Greg Minnaar kam auf Platz fünf, der Brite Laurie Greenland trotz eines Luft verlierenden Reifens auf Platz sechs. Für die gastgebende Nation holte Finn Iles den siebten Rang heraus. Der Österreicher David Trummer konnte angesicht nach einer sehr erfolgreich verlaufenden Weltcup-Saison mit Rang 17 vielleicht nicht ganz zufrieden sein. Bester Deutscher wurde Max Hartenstern als 38ter.

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