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Tagebuch vom deutschen Meister Philipp Walsleben
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13.01.2009

Tagebuch vom deutschen Meister Philipp Walsleben

Info: Weitere Fahrertagebücher | Radcross: Deutsche Meisterschaft 2009
Bericht: Die Favoriten setzen sich durch: Cross-Meistertitel für Walsleben und Kupfernagel



13.01.2009 - Hallo liebe Radsportfans, der zweite Titel der Saison ist in trockenen Tüchern! Am vergangenen Sonntag konnte ich in Strullendorf Deutscher Meister der Elite werden, für die meisten wahrscheinlich keine Neuigkeit.


Philipp Walsleben aus Kleinmachnow berichtet in regelmäßigen Abständen für LiVE-Radsport über seine Erlebnisse als Radsportler. Walsleben ist 21 Jahre alt und fährt seit diesem Jahr für das belgische Team BKCP-Powerplus (vorher Palmans-Cras). Seine Saisonhighlights sind die Cross-Rennen im Winter.

Und für die meisten war dies wahrscheinlich auch schon vor dem Rennen klar. Doch ich war mir da natürlich überhaupt nicht sicher. Die letzten Vergleiche mit der Konkurrenz lagen schon mehrere Wochen zurück und vor allem Paul Voss hatte bei der Generalprobe für die DM in Vechta noch einmal seine Stärke demonstriert. Außerdam gab es dann da noch diesen Parcours, der steinhart gefroren war und somit einerseits ein erhöhtes Maß an Vorsicht forderte und andererseits, so dachte ich, wenig Chancen bot, einen Vorspung auf die Konkurrenz herauszufahren.

Wie schon einige Male in diesem Jahr verschwand meine Aufregung aber zeitgleich mit dem Erklingen des Startschusses. Schon in der ersten Runde konnte ich mich mit Rene Birkenfeld leicht von den Verfolgern absetzen. Aufgrund des frühen Zeitpunktes im Rennen konnten aber Paul Voss und Johannes Sickmüller anfangs der dritten Runde zu uns aufschließen, womit wir eine Vierergruppe bildeten. Es folgten daraufhin einige Attacken und taktische Geplänkel, die aber allesamt keine entscheidende Rennsituation hervorrufen konnten.

Ungefähr zur Hälfte des Rennens beschloss ich, eine Runde Vollgas zu fahren und danach zu schauen wer mein Hinterrad halten konnte, in der Hoffnung, dass dies nicht allzuviele waren. Glücklicherweise war ich nach der besagten Runde schon allein und es galt "nur noch" den Vorspung zu halten oder auszubauen und keine Fehler zu machen. Beides gelang mir und somit war der Titel mir nicht mehr zu nehmen. Am meisten freut mich an diesem Titel, dass es schon der zweite in dieser Saison ist und ich anscheinend mit dem Druck vor einer Meisterschaft ganz gut umgehen kann. Denn auch vor meinem EM-Titel im November war ich der Favorit.

Ausblick
Nun gibt es also in dieser Saison nur noch ein großes Ziel, die Weltmeisterschaft. Diese findet, für die, die es noch nicht wussten, am 31. Januar im niederländischen Hoogerheide statt. Auch dort werd ich wahrscheinlich als Favorit an den Start gehen müssen/dürfen. Aber ersteinmal steht morgen ein Eliterennen im niederländischen Surhuisterveen auf dem Plan, am Wochenende dann der letzte U23-Weltcuplauf im französichen Roubaix und den letzten Test zur WM stellt das Kat. 2 Rennen in Zonnebeke (Belgien) dar.





Philipp Walsleben
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