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Van Aert gewinnt wendungsreiches DVV Trofee-Auftaktrennen in Ronse
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09.10.2016

Van Aert gewinnt wendungsreiches DVV Trofee-Auftaktrennen in Ronse

Info: Radcross: DVV verzekeringen trofee - Hotondcross Ronse/Kluisbergen 2016
Autor: Heike Oberfeuchtner (H.O.)



Ronse, 09.10.2016 – Obwohl ihm das Glück heute wirklich nicht hold war, hat Wout van Aert (Crelan-Vastgoedservice) die erste Runde der DVV Verzekeringen Trofee für sich entschieden. Der Radcross-Weltmeister erholte sich von einem doppelten Kettendefekt und profitierte seinerseits vom Pech des Niederländers Mathieu van der Poel (Beobank-Corendon), als er diesen nach einer langen Aufholjagd wieder überholen konnte. Sein Teamkollege Jens Adams wurde Zweiter, Michael Vanthourenhout (Marlux-Napoleon Games) Dritter.


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Bpost bank trofee war gestern – heute heißt die drittwichtigste Radcross-Serie nach ihrem neuen Hauptsponsor DVV Verzekeringen Trofee. Gestartet wurde sie aber wie seit 2012 immer in Ronse beim sogen. Hotondcross. Der Wettkampf der Männer Elite begann mit einer Viertelstunde Verspätung, weil eine Teilnehmerin des Damenrennens auf der Zielgerade medizinisch versorgt werden musste. Wie so oft kam Tom Meeusen (Telenet-Fidea) am schnellsten aus den Blöcken, bis zum Zwischensprint nach anderthalb Runden hatten aber Wout van Aert und Michael Vanthourenhout zu ihm aufgeschlossen und schnapptem ihm die 15 bzw. 10 Bonussekunden vor der Nase weg. Wenig später nahmen neben Mathieu van der Poel einige weitere Fahrer Kontakt zur Spitze auf und Van Aert hatte zum ersten Mal ein Problem mit der Kette. Er machte sich an die Verfolgung der Gruppe, aus der sich Van der Poel und Vanthourenhout irgendwann absetzten. Als Van Aerts Kette zum zweiten Mal herunterfiel, schien alles verloren, doch der Weltmeister wechselte das Rad und gab sich nicht auf.

Fünf Runden vor Schluss schüttelte Van der Poel Vanthourenhout ab und nahm Kurs in Richtung Solo-Sieg auf. Van Aert schaffte es zurück in die Verfolgergruppe, zog weiter durch und nahm dabei Teamkollege Jens Adams sowie den unermüdlichen Vanthourenhout mit sich. An einem Anstieg malträtierte Mathieu van der Poel seine Pedale derartig, dass sie ihn im Stich ließen, und schwupps war sein ganzer Vorsprung wieder passé. Van Aert entledigte sich noch seiner Begleiter und fuhr 31 Sekunden vor Adams und 36 Sekunden vor Vanthourenhout seinen zweiten Hotondcross-Sieg in Folge ein. Van der Poel fehlte es nach seinem Missgeschick an Motivation, er reihte sich als Vierter ein und nimmt mit 70 Sekunden Rückstand (55 im Ziel + 15 wegen Zwischensprint) eine nicht unbeträchtliche Hypothek mit in die zweite DVV Trofee-Runde.

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Auch bei den Frauen gab es einen weltmeisterlichen Sieg. Thalita de Jong (Rabo-Liv) feierte ihr Saisondebüt und verzeichnete nach zwei Runden schon einen Vorsprung von 30 Sekunden. Wie überragend ihre Vorstellung war, zeigt sich daran, dass selbst ein Sturz mit anschließendem Defekt sie nicht ins Hintertreffen geraten ließ. Für die erfolgsverwöhnte Sanne Cant (IKO Enertherm-Beobank) blieb nichts als der zweite Platz (+0:22), den sie Sophie de Boer (Kalas-NNOF) abzutrotzen wusste.

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Joris Nieuwenhuis (Rabobank Development) war ebenso wie in Gieten auch in Ronse der beste U23-Mann. Der 20-jährige Niederländer musste sich zwar am Zwischensprint Eli Iserbyt (Marlux-Napoleon Games) geschlagen geben, wenig später ließ er den Weltmeister aber stehen. Iserbyt, gestern beim Elite-Rennen in Meulebeke Dritter, zollte der Doppelbelastung Tribut, fiel zu Sieben Wouters (Rabobank Development) und Adam Toupalik (Beobank-Corendon) zurück, konnte die beiden im Kampf um Platz zwei aber ausstechen.

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Der Niederländer Luke Verburg siegte bei den "nieuwelingen" (Debütanten), obwohl er nach einem Defekt Ryan Cortjens hatte ziehenlassen müssen. Eine spannende Aufholjagd brachte ihn wieder an den Belgier heran und ein letzter Antritt katapultierte ihn mit 10 Sekunden Vorsprung über die Ziellinie. Ronse zählt aber noch nicht für die Gesamtwertung der DVV Verzekeringen Trofee.

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Das Rennen der Junioren gestaltete sich recht einseitig: Yentl Bekaert setzte sich in der ersten von sechs Runden ab und blickte nicht mehr zurück. Am Ende hatte er 31 Sekunden Vorsprung auf Toon Vandebosch und 34 Sekunden Vorsprung auf Jelle Camps, den Sieger von Gieten. Für die U19 gibt es keine DVV Trofee-Gesamtwertung, es handelte sich um einen alleinstehenden Wettkampf.

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Die nächste Runde der DVV Verzekeringen Trofee findet am 1. November in Oudenaarde statt. Es handelt sich natürlich um den berühmten Koppenbergcross.





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