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Jagd-Siege für Reinhardt/Graf und Titelverteidiger Grasmann/De Ketele in der 2. Nacht der Sixdays Bremen
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14.01.2017

Jagd-Siege für Reinhardt/Graf und Titelverteidiger Grasmann/De Ketele in der 2. Nacht der Sixdays Bremen

Info: Sixdays: Sixdays Bremen 2017
Autor: Felix Griep (Werfel)



Bremen, 14.01.2017 – Es bleibt weiterhin höchst spannend beim 53. Bremer Sechstagerennen: Auch nach der 2. Nacht sind noch immer fünf Mannschaften im Rennen um die Podiumsplätze und jetzt sogar (temporäre Verschiebungen durch Bonusrunden einmal ausgeklammert) alle rundengleich. Marcel Kalz/Iljo Keisse verloren zwar ihren Rundenvorsprung aus der Eröffnungsjagd vom Donnerstag, bleiben mit den meisten Punkten aber dennoch auf Platz eins. Theo Reinhardt/Andreas Graf, das bisherige Überraschungspaar dieser Sixdays, feierte am Freitag gar einen Jagdsieg. Bei den Sprintern hat Tomas Babek seine Führung ausbauen können; einzig René Enders hält noch halbwegs Kontakt zum Tschechen.


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Reinhardt drei Jahre nach seinen letzten Sixdays in Topform
Unter jenen fünf Teams, die sich zum Auftakt der Sixdays Bremen vom Rest des Feldes abgesetzt hatten, galten Theo Reinhardt/Andreas Graf als klare Außenseiter. Erst recht, weil Graf zwar, meist mit seinem österreichischen Landsmann Andreas Müller als Partner, ein etablierter Sixdays-Fahrer ist, aber Reinhardt seit seinem dritten Platz in Berlin 2014 mit Robert Bartko kein einziges Sechstagerennen mehr bestritten hatte. Der Fokus des 27-Jährigen hatte ganz auf einer Olympia-Teilnahme gelegen – in Rio de Janeiro wurde er mit dem deutschen Team Fünfter in der Mannschaftsverfolgung. In der 2. Bremer Nacht legten Reinhardt/Graf einen furiosen Start hin, holten erst einen zweiten Platz im Ausscheidungsfahren hinter Jesper Mørkøv/Yoeri Havik und dann den Sieg in der Kleinen Jagd, an deren Ende sie eine Runde vor all den großen Favoriten lagen und somit im Gesamtstand in die Nullrunde zu Marcel Kalz/Iljo Keisse aufschlossen. Die Leader stärkten, davon unbeeindruckt, ihre Position durch fleißiges Punktesammeln: Sie erreichten Platz drei im Ausscheidungsfahren und Platz zwei in der Jagd, bevor Keisse ein Derny-Rennen gewann und ihnen anschließend ein wiederholt ungefährdeter Erfolg im 500 Meter Zeitfahren gelang.

Vorjahressieger Grasmann/De Ketele gewinnen die Große Jagd
Es folgte die Große Jagd, ein 45-minütiges Spektakel. Auf der kurzen Bremer Bahn gab es enorm viele Rundengewinne – Mørkøv/Havik und Leif Lampater/Wim Stroetinga konnten sogar Doubletten einfahren und sich damit eine Runde von Kalz/Keisse und Reinhardt/Graf absetzen. Einen Rundengewinn mehr als die Gesamtführenden und die Gewinner der Kleinen Jagd erzielten auch die Titelverteidiger Christian Grasmann/Kenny De Ketele, die am Ende den Sieg in diesem Rennen feiern konnten, weil Grasmann sich in einem Sprintduell mit Havik durchsetzte. Die fünf stärksten Teams stehen somit insgesamt wieder bei derselben Anzahl von Rundengewinnen, nur durch Bonusrunden sind sie im aktuellen Klassement getrennt. Kalz/Keisse (124) und Lampater/Stroetinga (103) haben die erste Hunderter-Hürde nämlich bereits genommen. Mørkøv/Havik (98) halten weiterhin Anschluss an die Punktbesten, während Grasmann/De Ketele (73) und Reinhardt/Graf (59) viel deutlicher zurückliegen, was sich aber schon in der 1. Nacht abgezeichnet hatte. Für die Sechstplatzierten Maximilian Beyer/Nick Stöpler werden jetzt bereits sechs Runden Rückstand notiert, was noch einmal verdeutlicht, welch Feuerwerk die Top5 vor allem in der Großen Jagd darboten.

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Sprinter: Babek baut seinen Vorsprung durch drei Sieger weiter aus
Bei drei von vier Siegerehrungen der Sprinter durfte sich am Freitag Tomas Babek beglückwünschen lassen. Der Tscheche gewann, wie schon in der 1. Nacht, sowohl das Rundenzeitfahren als auch das Keirin-Rennen und diesmal obendrein gemeinsam mit den Briten Alex Jolliffe und Ryan Hutchinson den Teamsprint gegen die drei Deutschen. Sein Vorsprung gegenüber René Enders, der in jedem einzelnen Wettbewerb dieser 2. Nacht Zweiter wurde, verdoppelte sich von zwei auf vier Punkte, jener von Moritz Meißner wuchs gar von vier auf wohl nicht mehr aufholbare 14 Punkte an. Für eine kleine Überraschung sorgte der in Gesamtwertung auf Rang vier liegende Jolliffe, der das Sprint-Finale vor Enders und Babek für sich entschied.

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