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Vorschau 43. Volta ao Algarve em Bicicleta
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14.02.2017

Vorschau 43. Volta ao Algarve em Bicicleta

Info: Volta ao Algarve em Bicicleta 2017 (2.HC) | Rückblick 2016 | Startliste
Autor: Christine Kroth (Cofitine)



Die Volta ao Algarve wird in diesem Jahr zum 43. Mal ausgetragen. Das Rennen führt über fünf Etappen und insgesamt 772,8 km. Es gibt zwei Bergankünfte und ein Einzelzeitfahren.
Wie die gleichzeitig ausgetragene Ruta del Sol wurde auch dieses Rennen von der UCI aufgewertet und ist nun in der Kategorie 2.HC klassifiziert.



Rückblick


Im Jahr 2016, als die Etappen praktisch identisch mit jenen von diesem Jahr waren, feierte ein wahrer Allrounder den Sieg: Geraint Thomas war an keinem der drei für die Gesamtwertung wichtigen Tage der Beste, setzte sich am Ende aber mit 18 Sekunden Vorsprung auf Ion Izagirre durch. Bei der ersten Bergankunft am Alto da Fóia wurde Thomas nur um eine Sekunde von Luis Leon Sanchez geschlagen, bevor er im Zeitfahren hinter Fabian Cancellara und Tony Martin Dritter wurde. Auf der Schlussetappe verlor der Brite am Alto do Malhão dann zwar 28 Sekunden auf Tagessieger Alberto Contador; der Spanier hätte aber noch 26 Sekunden mehr herausholen müssen und wurde somit letztlich nur Gesamtdritter. – Felix Griep (Werfel)

-> Zu den Resultaten der Volta ao Algarve em Bicicleta 2016


Die Fahrer


Favoriten (Auswahl von boasson)

***** Michael Kwiatkowski (Team Sky)
***** Luis Leon Sanchez (Astana) Daniel Martin (Quick-Step – Floors)
***** Tiago Machado (Katusha) Simon Spilak (Katusha) Primoz Roglic (LottoNL-Jumbo)
***** Michele Scarponi (Astana) Tony Gallopin (Lotto-Soudal) Jonathan Castroviejo (Movistar)
***** Ruben Guerreiro (Trek Segafredo) Joni Brandao (Sporting Clube Portugal) Rui Vinhas (W52-FC Porto – Porto Canal)
Dark Horse: Tony Martin (Katusha)

Starter aus Deutschland/Schweiz/Österreich

Insgesamt acht Deutsche werden das Rennen an der Algarve bestreiten. Das größte Kontingent stellt mit vier Fahrern das Team Bora-Hansgrohe. Silvio Herklotz, Christoph Pfingsten, Michael Schwarzmann und Andreas Schillinger sind die Namen dieser vier Fahrer.
Lotto-Soudal schickt André Greipel ins Rennen.
Außerdem werden Robert Wagner (LottoNL-Jumbo), Tony Martin (Katusha) und John Degenkolb (Trek-Segafredo) an den Start gehen.

Zwei Schweizer sind in Portugal dabei. Zum einen Grégory Rast (Trek Segafredo), zum anderen Dylan Page (Caja Rural).

Lukas Pöstlberger (Bora-Hansgrohe) ist der einzige Starter aus Österreich.

-> Zur vollständigen Startliste


Die Etappen


Etappenübersicht

15.02. Etappe 1: Albufeira - Lagos (182,9 km)
16.02. Etappe 2: Lagoa - Monchique/Alto da Fóia (189,3 km)
17.02. Etappe 3 (EZF): Sagres - Sagres (18,0 km)
18.02. Etappe 4: Almodôvar - Tavira (203,4 km)
19.02. Etappe 5: Loulé - Loulé/Alto do Malhão (179,2 km / 137,7 km + 41,5 km)
Gesamtdistanz: 772,8 km

Flach | Mittelgebirge | Hochgebirge | EZF | MZF | ! Bergankunft



Die 1. Etappe führt auf leicht welligem Profil über 182,9 km von Albufeira nach Lagos. Die einzige Bergwertung des Tages (3. Kategorie – 1,7 km – 7,9%) wird bereits nach 22,4 km erreicht. Danach folgt eine Abfahrt und dann die erste Zwischensprintwertung. Zur zweiten Sprintwertung nach 66,3 km steigt es dann an, danach folgt ein leichtes aber stetiges Auf und Ab bis zur dritten Sprintwertung 29,8 km vor dem Ziel. Danach wird es flacher, zum Ziel hin steigt es dann aber ganz leicht an.

Die 2. Etappe von Lagoa nach Monchique/Alto da Fóia ist 189,3 km lang und endet mit einer Bergankunft. In der Anfangsphase weist das Profil zunächst keine nennenswerten Schwierigkeiten auf. Nach 52,1 km gibt es einen Zwischensprint. Die erste Bergwertung (3. Kategorie – 4,7 km – 6,4%) wird 61,2 km vor dem Ziel erreicht. Danach geht es zunächst ansteigend, dann leicht wellig weiter bis zur zweiten Zwischensprintwertung 30 km vorm Ziel. Es folgt eine Abfahrt und dann die nächste Bergwertung, 2. Kategorie (3,6 km – 8,5%), 18,5 km vor dem Ziel. Nach einer erneuten Abfahrt geht es in den 9,1 km langen und im Schnitt 6,2% steilen Schlussanstieg, der eine Maximalsteigung von 9,6% am Fuß des Anstiegs aufweist und der eine Bergwertung der 1. Kategorie ist.

Die 3. Etappe ist ein 18 km langen Einzelzeitfahren rund um Sagres. Der Parcours ist durchgehend flach, weist im ersten Drittel aber einige Richtungswechsel auf. Bei km 11,3 ist der Wendepunkt, danach geht es an der Küste entlang zurück zum Ziel auf die flache Zielgerade.

Die 4. Etappe von Almodôvar nach Tavira ist mit 203,4 km die längste Etappe der diesjährigen Austragung. Das Profil ist leicht wellig aber nicht sehr schwer. Nach 27 km wird der erste Zwischensprint ausgefahren, der zweite folgt dann nach 101,4 km. Wenig später, nach 102,4 km, steht die einzige Bergwertung des Tages (4. Kategorie – 1,8km – 5,6%) auf dem Programm. Danach geht es auf leicht welligem Terrain weiter, 30,3 km vor Schluss steht dann nochmal ein Zwischensprint auf dem Programm. Kurz vor dem Ziel steigt es nochmal ganz leicht an, ehe es zur Flamme Rouge hin wieder abschüssig ist. Die letzten 500 Meter zum Ziel sind dann erneut leicht ansteigend.

Die 5. und letzte Etappe von Loulé zum Alto do Malhão ist 179,2 km lang. Zunächst ist es abschüssig, nach 12,1 km wird der erste Zwischensprint ausgefahren. Im weiteren Verlauf ist es leicht wellig. 88 km vor dem Ziel steht die erste Bergwertung auf dem Programm (3. Kategorie – 6,1 km – 4,2%), wenig später geht es in die Verpflegungszone. Eine weitere Bergwertung der 3. Kategorie (3 km – 5,9%) folgt 62,9 km vor dem Ziel. Man befindet sich jetzt schon auf dem finalen Rundkurs. In dieser Rennphase, in der es ständig auf und ab geht, folgt ein weiterer Zwischensprint und dann die erste Zielpassage am Alto do Malhão, einer Bergwertung der 2. Kategorie (2,7 km – 9,1%) 41,5 km vor dem Ziel und dann 20,7 km vor dem Ziel wird nochmal der Anstieg der 3. Kategorie in Angriff genommen, ehe es erneut in den 2,7 km langen Schlussanstieg geht der eine Maximalsteigung von 9,6% im mittleren Abschnitt aufweist.





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