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Giorgia Bronzini verabschiedet sich in Madrid mit einem Sieg von ihrer aktiven Zeit
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16.09.2018

Giorgia Bronzini verabschiedet sich in Madrid mit einem Sieg von ihrer aktiven Zeit

Info: Frauen: MADRID CHALLENGE BY LA VUELTA 2018 (2.WWT)
Autor: Heike Oberfeuchtner (H.O.)



Madrid, 16.09.2018 - Ein Happy End wie in einem Hollywood-Film: In ihrem allerletzten Rennen hat die frühere Weltmeisterin Giorgia Bronzini (Cylance Pro) nach einer nur mäßig erfolgreichen Saison einen Sieg gefeiert. Die 35-jährige Italienerin gewann die zweite Etappe der Madrid Challenge by la Vuelta im Sprint einer Spitzengrupppe. Platz eins im Gesamtklassement der Mini-Rundfahrt (WorldTour) ging an Ellen van Dijk (Sunweb).

Eine große Gruppe kommt durch
Bald wird Giorgia Bronzini, die Weltmeisterin von 2009 (Punktefahren), 2010 und 2011 (Straße), ihr Rad an den Nagel hängen und als Sportliche Leiterin beim neuen Trek Factory Racing Team anfangen. Aber heute war sie noch mal für Cylance Pro Cycling aktiv und bestritt die Schlussetappe der Madrid Challenge, welche auf einem 5,9 km langen Rundkurs in der spanischen Hauptstadt ausgetragen wurde. 17 Runden, also insgesamt ziemlich genau 100 Kilometer waren dabei zurückzulegen. Zunächst wurden alle Ausreißversuche vom Peloton genau kontrolliert. Lediglich eine Fünfergruppe mit u. a. Aafke Soet (WNT Rotor) und Rozanne Slik (FDJ) konnte sich etwas länger vorne halten. Dann aber, ca. 47 Kilometer vor dem Ziel, kam eine ziemlich große Spitzengruppe zustande, die man aufgrund der darin vertretenen Top-Fahrerinnen, schon als eigentlich Hauptfeld bezeichnen konnte.

Bronzini und Van Dijk sehen sich bald bei Trek
Zu den 19 Athletinnen gehörten, neben Giorgia Bronzini, Ellen van Dijk, Lucinda Brand (beide Sunweb), Charlotte Becker (Hitec Products), Olga Zabelinskaya (Cogeas), Sarah Roy (Mitchelton-Scott), Audrey Cordon-Ragot (Wiggle High5), Roxane Knetemann (Alé Cipollini), Ilaria Sanguineti (Valcar), Malgorzata Jasinska (Movistar) und ein paar weitere. Sie erreichten eine Minute Vorsprung, ehe Mannschaften wie Wiggle High5 und Alé Cipollini (die offenbar nicht auf Knetemann, sondern Sprinterin Hosking setzten) ernsthaft mit der Verfolgung begannen. Obwohl sich die Spitzengruppe auf den letzten Kilometern nicht mehr einig war, kam es nicht zu einer Einholung, sondern zu einer Sprintentscheidung der Ausreißerinnen. Bronzini setzte sich vor Roy und der früheren deutschen Meisterin Becker durch. Van Dijk wurde Sechste und da die Gruppe 13 Minuten vor dem Peloton mit der Gesamtführenden Leah Kirchmann finishte, verdrängte die Niederländerin ihre nach dem Teamzeitfahren zeitgleiche Teamkollegin aus dem Leadertrikot. Die Bonussekunden, die Van Dijk an ein paar Zwischensprints erzielt hatte, fielen da kaum noch ins Gewicht. Im Women's WorldTour-Ranking stieg die Zeitfahreuropameisterin dadurch von Rang 10 auf 8. An den Top4 änderte sich überhaupt nichts, da keine dieser Fahrerinnen in Madrid dabei war. Kommende Saison wird Van Dijk übrigens auch zu Trek gehören, aber als immer noch Aktive.

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