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Kirsten Wild legt noch mal nach und gewinnt auch Gent-Wevelgem
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31.03.2019

Kirsten Wild legt noch mal nach und gewinnt auch Gent-Wevelgem

Info: Frauen: GENT - WEVELGEM 2019 (1.WWT)
Autor: Heike Oberfeuchtner (H.O.)



Wevelgem, 31.03.2019 - Kirsten Wild (WNT Rotor) hat nach den Driedaagse Brugge-De Panne auch das WorldTour-Rennen Gent-Wevelgem In Flanders Fields für sich entschieden. Die 36-jährige Niederländerin setzte sich nach 139 Kilometern zwischen Ypern und Wevelgem im Sprint durch. Zweite wurde, genau wie am vergangenen Donnerstag, Wilds Landsfrau Lorena Wiebes (Parkhotel Valkenburg). Die Plätze drei und vier belegten die beiden Italienerinnen Letizia Paternoster (Trek-Segafredo) und Marta Bastianelli (Virtu Cycling), sodass die zuletzt Genannte, die amtierende Europameisterin, die Gesamtführung in der UCI Women's WorldTour verteidigte.

Nachdem es am Ende der Neutralisation schon einen Massensturz gegeben hatte und das Rennen deswegen verzögert gestartet wurde, entspann sich eine sehr nervöse Anfangsphase, geprägt von Defekten, weiteren kleineren Stürzen und Aufgaben. Natürlich trug auch der seitlich von hinten kommende Wind zur Hektik bei, eine richtige Windkantensituation ereignete sich jedoch nicht. Die Top-Mannschaften bestimmten das Tempo und das Hauptfeld blieb lange Zeit beieinander. Als die ersten Hellingen und die beiden Naturstraßen-Sektoren, die sogen. Plugstreets, hinter den Fahrerinnen lagen, sorgte das Alé Cipollini Team für Action. Zunächst setzte sich Anna Trevisi als Solistin ab, dann die Deutsche Romy Kasper. Die 30-Jährige wurde erst kurz vor der zweiten Kemmelberg-Passage wieder eingefangen, 39 Kilometer waren da noch zu fahren. Nun attackierte keine Geringere als die amtierende Europameisterin, Gent-Wevelgem-Vorjahressiegerin und aktuelle WorldTour-Gesamtführende Marta Bastianelli.


Bericht zum Rennen der Männer:
Alexander Kristoff gewinnt die ultraschnelle 81. Auflage von Gent-Wevelgem


Natürlich wurde die Frau im fuchsiafarbenen Trikot nicht weggelassen, aber es begann eine Phase des Schlagabtauschs zwischen den stärksten Fahrerinnen, die noch bis zum Monteberg andauerte. Sofia Bertizzolo (Virtu), der Führenden des Nachwuchsklassements, gelang es sich abzusetzen. Sie bekam Gesellschaft von Daniela Reis (Doltcini), welche genau wie Bertizzolo schon bei den Driedaagse De Panne zu den Aktivsten gehört hatte. Mitchelton-Scott führte das Feld nach und bereinigte die Situation in Ypern wieder. Auf den letzten 20 Kilometern ereigneten sich zwar noch zahlreiche Attacken, aber alle wurden im Keim erstickt. Sunweb, Trek-Segafredo und Virtu hielten das lang gestreckte Feld in Gang. Den fälligen Massensprint erneut am besten managte WNT Rotor mit Kirsten Wild. Die Omnium- und Madison-Weltmeisterin feierte ihren zweiten Sieg innerhalb von vier Tagen und kletterte in die WWT-Gesamtwertung auf die zweite Position. Nur noch 10 Punkte fehlen Wild gegenüber Bastianelli, die wie 2017 Vierte wurde. Lorena Wiebes, genau wie bei De Panne heute wiederum Zweite, übernahm die Führung im Nachwuchsklassement.

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