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Zweiter Etappensieg für Michele Scarponi am 18. Tag des Giro
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28.05.2009

Zweiter Etappensieg für Michele Scarponi am 18. Tag des Giro

Info: GIRO D´ITALIA
LiVE-Ticker zum Nachlesen: Flash | Text
Autor: Felix Griep (Werfel)



Benevento, 28.05.2009 - Unter 25 Ausreißern entschied sich die 18. Etappe des Giro d'Italia. Nach Siegen bei Tirreno-Adriatico und auf der 6. Etappe des Giro in Mayrhofen gelang dabei Michele Scarponi (Diquigiovanni) sein dritte großer Sieg in diesem Jahr. Im Schlussspurt von noch fünf Fahrern siegte der Italiener vor Felix Cardenas (Barloworld) und Danny Pate (Garmin-Slipstream). Im Feld gab es keine Zeitunterschiede, so dass die Top10 der Gesamtwertung im Vergleich zum Vortag unverändert blieben.

25 Bewerber für den Tagessieg
Zwischen zwei Tagen mit Bergankünften gelegen, sollte die 18. Etappe der Italien-Rundfahrt Ausreißern entgegen kommen. Am Piano delle Cinque Miglia, dem 22.5 Kilometer langen aber nicht sehr steilen Anstieg zu Beginn setzte sich zwar noch keine Gruppe ab, aber es fiel die erste wichtige Entscheidung des Giro 2009. Nach der von Giovanni Visconti (ISD) gewonnen Wertung ist Stefano Garzelli (Acqua & Sapone) das Grüne Bergtrikot rechnerisch nicht mehr zu nehmen. Erst in der Abfahrt, die von einer kleinen Gegensteigung unterbrochen wurde, bildete sich eine Gruppe von 25 Fahrern, aus der später der später der Tagessieger kam. Die Zusammensetzung der Gruppe:

Francesco Masciarelli (Acqua & Sapone), Andrey Zeits, Yaroslav Popovych (beide Astana), Félix Cardenas (Barloworld), Thomas Voeckler (Bouygues Telecom), David Lopez Garcia (Caisse d'Epargne), Philip Deignan (Cervélo TestTeam), Julian Dean, Danny Pate (beide Garmin-Slipstream), Giovanni Visconti, Dmytro Grabovskyy (beide ISD), Francesco Gavazzi (Lampre), Manuel Quinziato (Liquigas), Gabriele Bosisio (LPR Brakes), Dries Devenyns, Kevin Seeldraeyers (beide Quick Step), Michele Scarponi, Alessandro Bertolini (beide Diquigiovanni), Jonas Ljungblad (Silence-Lotto), Thomas Lövkvist, Kanstantsin Siutsou (beide Team Columbia), Evgeny Petrov (Team Katusha), Jason McCartney, Lars Ytting Bak (beide Saxo Bank), Eduard Vorganov (Xacobeo Galicia)

Mit Astana, Garmin, ISD, Quick Step, Diquigiovanni, Columbia und Saxo Bank hatten gleich sieben Mannschaften zwei Fahrer in die Gruppe gebracht wohingegen vier Teams fehlten. Rabobank ist entschuldig, schaute nur auf die Verteidigung des Rosa Trikots von Denis Menchov, aber Fuji-Servetto, Ag2r und das Team Milram müssen das Verpassen der Flucht als kleine Niederlage hinnehmen. Einige Fahrer der Spitzengruppe hatten auch nicht unbedingt nur einen Tageserfolg im Sinn, sondern wollten ihre Position in der Gesamtwertung verbessern. Popovych, Seeldrayers, Siutsou und Masciarelli lagen auf den Positionen 14 bis 17 mit dem Ukrainer als Bestem, 16:43 Minuten hinter Menchov.

Strafarbeit im Feld führt nicht zu Erfolg
Im Hauptfeld war kaum jemand an der Einholung der Spitzegnruppe interessiert. Rabobank tat nur das nötigste und ließ den Rückstand nicht über 6:15 steigen. Fuji-Servetto, Ag2r und dann vor allem Milram sorgten später doch noch für ordentliches Tempo und verringerten den Rückstand bis auf 2:35 Minuten an der 15-Kilometer-Marke. Doch die Strafarbeit dieser vorne nicht vertretenen Teams war nicht konsequent genug, so dass im Ziel knappe 4 Minuten Rückstand zu Buche standen.

Visconti Sieger am Zwischensprint, Scarponi Sieger im Ziel
37 Kilometer vor dem Ziel kam die 25er Gruppe zum Sprint in Telese Terme, bei dem wenig überraschend Visconti den Sieg davon trug. Damit liegt Visconti in der Sprintwertung nun komfortable 10 Punkte vor Mauro Facci (Quick Step), der auf den beiden kommenden Etappen jeweils die Zwischensprints gewinnen müsste, um noch mit dem ISD-Fahrer gleichzuziehen. Platz drei des Sprints ging an Seeldrayers, der mit seine Führung vor dem ebenfalls in der Fluchtgruppe fahrenden Masciarelli um zwei Bonussekunden auf 2:09 erweiterte. Die Ausreißer harmonierten lange sehr gut, doch 20 Kilometer nach dem Sprint war es mit dem Frieden vorbei. Nachdem Visconti seinen kleinen Tageserfolg eingefahren hatte, wollte dessen Teamkollege Grabovskyy seinen eigenen und sorgte mit einer Attacke für eine neue Gruppe aus acht Fahrern, in der noch Cardenas, Scarponi, Devenyns, Pate, Zeits sowie die beiden Saxo Bank Fahrer McCartney und Bak dabei waren. Das Duo des dänischen Teamsversuchte es fortan mit mehreren Angriffen, doch gelang der entscheidende einfach nicht. Auch weiter Versuche der anderen Fahrer, sich alleine abzusetzen, waren nicht von Erfolg, zuletzt scheiterte Devenyns nur 300 Meter vor dem Ziel. Am Ende des ansteigenden Kilometers sprinteten noch fünf Mann um den Tagessieg, den sich Michele Scarponi holte. Es war sein zweiter bei diesem Giro, genau zwei Wochen nach dem Erfolg auf der 6. Etappe im österreichischen Mayrhofen. In der Reihenfolge Cardenas, Pate, Bak und Grabovskyy wurden die Plätze zwei bis fünf vergeben.

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Morgen letzte Bergankunft des Giro 2009
Der Rest der 25 Ausreißer erreichte das Ziel im Zeitraum von maximal zwei Minuten, womit noch alle deutlich vor dem Feld ankamen. Für Popovych und Seeldrayers, 22. bzw. 16. des Tages, reichte es zu einer Verbesserung um jeweils eine Position in der Gesamtwertung, wo sie jetzt auf den Plätzen 13 und 14 liegen. Davor hat sich im Klassement nichts getan. Denis Menchov (Rabobank) geht mit 26 Sekunden Vorsprung auf Danilo Di Luca (LPR Brakes) in die morgige 19. Etappe, an deren Ende die letzten Bergankunft der Rundfahrt wartet. Der 13 Kilometer lange Anstieg am Vesuv, der die Fahrer auf exakt 1000 Meter Höhe führt, weist im Schnitt 7,4% Steigung auf, ist im Schlussteil aber noch ein Stück schwerer und bietet auf den letzten 1500 Metern sogar um die 10% Steigung.


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