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Franco Marvulli holt in Grenoble mit Alexander Aeschbach seinen 30. Sixdays-Sieg
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03.11.2010

Franco Marvulli holt in Grenoble mit Alexander Aeschbach seinen 30. Sixdays-Sieg

Info: Sixdays: Six Jours Cycliste Grenoble
Autor: Felix Griep (Werfel)



Grenoble, 03.11.2010 - Zum großen Finale des Sechstagerennens von Grenoble hatten Franco Marvulli und Alexander Aeschbach endlich ihre Topform gefunden, die ihnen im letzten Sprint der Abschlussjagd den fünften Sieg in der französischen Stadt bescherte. Für Marvulli, der bald Geburtstag feiert, war es darüber hinaus ein Jubiläums-Erfolg.


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Duell im letzten Sprint: Marvulli/Aeschbach gegen Van Bon/Stam
Für die Profis galt am Dienstagabend alle Aufmerksamkeit der Finaljagd über 180 Runden, bei der es 60, 40 und 20 Runden vor Schluss Sprintwertungen gab, am Ende dann im Ziel natürlich noch eine mit der doppelten Wertigkeit. Zuvor konnten Punkte nur noch in einer Sprintserie eingefahren werden, wo die Dänen Marc Hester/Jens-Erik Madsen am erfolgreichsten waren und vorübergehend die Führung eroberten. Die zuvor punktgleichen Elia Viviani/Angelo Ciccone hatten zu Beginn der Américaine zwei Punkte weniger, Léon Van Bon/Danny Stam folgten mit neun, Franco Marvulli/Alexander Aeschbach mit zehn Punken Rückstand. Das allabendliche Mannschaftszeitfahren, das für keine Wertung zählt, gewannen Viviani und Ciccone gemeinsam mit Sprinter Maximilian Levy, ehe das Finale dieser spannenden Jubiläums-Ausgabe der Six Jours Cycliste Grenoble begann. Obwohl sie keine der vorangegangenen Nächte als Führende abgeschlossen hatten, galten Marvulli/Aeschbach immer noch als Favoriten auf den Gesamtsieg bei der 40. Austragung. So traten die Schweizer dann im entscheidenden Wettbewerb der sechs Tage auch auf. Es gelang ihnen, zwei der drei Teams, mit denen sie gemeinsam in derselben Runde gelegen hatten, abzuhängen. Nur die Niederländer Van Bon/Stam hielten den Anschluss und sorgten bis zum letzten Sprint für ein offenes Rennen.

Die Favoriten setzen sich durch, Marvulli feiert Jubiläums-Sieg
Den Zielspurt bereitete Aeschbach seinem Teamkollegen vor und Marvulli vollendete diesen zum Sieg der Jagd und des gesamten Rennens. Nur wenige Punkte entschieden so zugunsten der Paarung, die schon vier Mal zuvor in Grenoble erfolgreich war. Für Marvulli war es gar der sechste Sieg an diesem Rennen, auch das ist ein Rekord. Für ihn war es zudem ein besonderer Sieg - der 30. seiner Sixdays-Laufbahn. Am 11. November feiert Marvulli seinen 32. Geburtstag, in diesem Alter hatte sein ehemaliger Partner Bruno Risi erst 26 Erfolge auf seinem Konto. Der fuhr dann allerdings noch bis 41 und holte insgesamt 61 Sixdays-Siege. Mit jeweils einer Runde Rückstand belegten Hester/Madsen, Viviani/Ciccone und De Ketele/Mertens die Plätze drei bis vier. Im Gegensatz zu Marvulli/Aeschbach und den zweitplatzierten Van Bon/Stam hatten sie alle mindestens einmal als Leader übernachtet, waren am Ende aber machtlos.

-> Zum Endstand der Profis nach der 6. Nacht

Sprinter: D'Almeida, Baugé und Perkins siegen, Levy mit schwachem Abschluss
Die letzte Nacht begann für die Sprinter mit dem Finale im Keirin-Wettbewerb, in dem Maximilian Levy seit der zweiten Nacht in Führung lag. Doch der Deutsche hatte einen ganz schlechten Tag erwischt und wurde nur Sechster der sieben Fahrer. Damit verlor er den Sieg noch an Mickael D'Almeida. Im Scratch krönte sich Grégory Baugé zum "Master du Sprint". Zwar gewann Shane Perkins das letzte Rennen, es reichte für den Australier um einen Punkt aber nicht zum Gesamtsieg. Im "Golden Sprint", der sich im Laufe der sechs Tage aus verschiedenen Disziplinen zusammensetzte, entschied ein weiteres Keirin-Rennen über den Endstand. Levy hatte auch hier noch gute Chancen auf den Sieg, durch einen erneuten sechsten Platz wurde er aber nur Dritter. Den Sieg ließ sich Perkins nicht mehr nehmen, Kévin Sireau kam als bester Punktesammler des Abends zwar noch auf Rang zwei, war aber keine Gefahr mehr. Eine Gesamtwertung über alle drei Sprinter-Serien gab es in Grenoble nicht. Addiert man aber die Platzierungen der drei Gesamtwertungen, so ist Perkins mit einer Summe von acht vor Levy mit neun der Beste in Grenoble.

-> Zu den Endständen der Sprinter nach der 6. Nacht

Das nächste Sechstagerennen soll ab 11. November in Zuidlaren stattfinden. Zunächst gilt alle Aufmerksamkeit aber der Bahn-Europameisterschaft in Polen am bevorstehenden Wochenende.





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