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Entscheidung um Gesamtsieg vor Finalnacht der Sixdays Bremen immer noch völlig offen
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16.01.2018

Entscheidung um Gesamtsieg vor Finalnacht der Sixdays Bremen immer noch völlig offen

Info: Sixdays: Sixdays Bremen 2018
Autor: Felix Griep (Werfel)



Bremen, 16.01.2018 – Das Finale der Zesdaagse van Rotterdam in der vorigen Woche war wegen der Dominanz des Teams De Ketele/De Pauw beinahe schon historisch langweilig. Ganz anders nun bei den Sixdays Bremen, wo vor der Final-Nacht noch immer fünf Teams realistische Chancen auf den Gesamtsieg haben – so viele wie seit London 2015 bei keinem Sechstagerennen mehr! Vier Teams sind nach der 5. Nacht rundengleich und ein weiteres, das den kürzesten Weg zu einer weiteren Bonusrunde hat, liegt nur eine Runde zurück. Etwas klarer stellt sich die Situation bei den Sprintern dar: René Enders hat beste Chancen auf die erfolgreiche Titelverteidigung.


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Erreichen Howard/Kneisky noch eine Bonusrunde?
Während die Jagden am Wochenende durchaus umkämpft gewesen waren und sich die einzelnen Rundengewinne der Topteams erst in der Summe wieder egalisiert hatten, endeten beide Madison-Rennen der 5. Nacht jeweils mit Patt-Situationen. Doch auch wenn kein Gegner ihnen eine Runde abnehmen konnte, fielen Leigh Howard/Morgan Kneisky im Gesamtstand wieder von Rang eins auf fünf zurück, weil am Montag nach und nach auch die anderen Teams ihre jeweils zweite Bonusrunde kassierten, so dass der Australier und der Franzose nun wieder mit einer Runde Rückstand geführt werden. Dennoch bleibt ihnen als großer Trumpf die höchste Punktzahl – mit 261 Punkten ist am letzten Abend sogar noch das Erreichen einer dritte Bonusrunde denkbar, die ihnen eine hervorragende Ausgangslage für die Final-Jagd bescheren würde. Obwohl für sie die 300-Punkte-Marke ein utopisches Ziel sein dürfte, sind die fast punktgleichen Achim Burkart/Yoeri Havik (244) und Kenny De Ketele/Theo Reinhardt (242) ebenfalls aufs weitere Punktesammeln angewiesen, falls die Entscheidung um den Gesamtsieg am Ende zwischen ihnen fallen sollten. Wim Stroetinga/Robbe Ghys (211) und Christian Grasmann/Jesper Mørkøv (203) müssen mit ihren vergleichsweise niedrigen Punkteständen voll auf Rundengewinne setzen. Bei noch zwei ausstehenden Jagden über 30 respektive 60 Minuten gibt es dazu am Dienstagabend viele Gelegenheiten ...

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Sprinter: Hinze leistet sich „Ausrutscher“ im Zeitfahren
Eigentlich war das Zeitfahren gerade die Paradedisziplin von Carl Hinze, doch am Montagvormittag belegte er über die 166 Bahnmeter überraschend den letzten Platz. Durch diesen Ausrutscher vergrößerte sich sein Rückstand auf den Führenden René Enders, der die Bestzeit gefahren hatte, von drei auf acht Punkte. Dies könnte der Moment der Vorentscheidung hinsichtlich des Gesamtsiegs gewesen sein, auch wenn Hinze am Abend seinen Rückstand zumindest wieder auf vier Punkte verringern konnte, als er bei einem neuerlichen Zeitfahren sowie im Sprint und Keirin jeweils vor Enders landete.

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