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Marcel Kittel feiert Etappensieg bei der Vuelta a España - Massensturz im Sprintfinale
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26.08.2011

Marcel Kittel feiert Etappensieg bei der Vuelta a España - Massensturz im Sprintfinale

Info: VUELTA A ESPAÑA 2011
LiVE-Ticker zum Nachlesen: Flash | Text
Autor: Felix Griep (Werfel)



Talavera de la Reina, 26.08.2011 - Auf der 7. Etappe der Spanien-Rundfahrt gelang Marcel Kittel (Skil-Shimano) die Krönung seiner ohnehin überragenden ersten Profisaison. Aus seinem ersten richtigen Massensprint bei einer Grand Tour ging der 23-Jährige gleich als Sieger hervor, ließ den gestrigen Etappenersten Peter Sagan (Liquigas) hinter sich. Kurz vor dem Ziel löste Tyler Farrar (Garmin-Cervélo) einen Massensturz aus, ohne den der Deutsche aber auch nicht zu schlagen gewesen wäre.

Sprinterteams lassen an "ihrem" Tag nichts anbrennen
Für die Sprinter war bisher bei der Vuelta a España nichts zu holen, immer gab es mindestens einen Anstieg kurz vor dem Ziel, der ihre Chancen zunichtemachte. So war es eine Selbstverständlichkeit, dass man sich die Gelegenheit auf der flachen 7. Etappe nicht entgehen ließ und für einen Massensprint sorgte. Eine vierköpfige Fluchtgruppe hatte in diesem Szenario nicht viel mehr als eine Statistenrolle. Cofidis hatte mit Julien Fouchard und Luis Angel Mate gleich zwei Fahrer bei den Ausreißern, die anderen beiden waren Antonio Cabello (Andalucia-Caja Granada) und Steve Houanard (Ag2r). Zu Beginn der 182,9 Kilometer von Almadén nach Talavera de la Reina stieg ihr Vorsprung rasch auf neun Minuten, pendelte sich später bei fünf bis sechs Minuten ein und war doch schon gut zehn Kilometer vor dem Ziel aufgebraucht. Fouchard hielt noch ein klein wenig länger durch, nachdem zuvor auch Mate angegriffen hatte, die Sprintankunft war aber unvermeidlich. Die beiden Zwischensprints durften Houanard und Cabello gewinnen. 30 Kilometer vor dem Ziel war das Feld durch etwas Wind kurzzeitig in mehrere Gruppen aufgesplittert, es fielen dadurch aber nur sehr wenige Fahrer zurück, der Rest fuhr geschlossen in den Zielort ein.

Überlegener Sieger Kittel entgeht dem Massensturz
Auf dem letzten Kilometer bereitete Skil-Shimano, das den ganzen Tag über aktiv an der Arbeit im Feld mitgewirkt hatte, die Sprintankunft für Marcel Kittel vor. Der Jungprofi hatte seine gute Form schon auf der 2. Etappe bewiesen, als er trotz einer giftigen Steigung kurz vor dem Ziel auf Platz drei kam. Kittel sorgte dafür, dass die Vorarbeit seiner Teamkollegen nicht umsonst war und fuhr souverän den Sieg ein - seinen 13. in diesem Jahr, der noch über dem Erfolg beim ProRace Berlin und den vier Etappensiegen bei der Polen-Rundfahrt anzusiedeln ist. Peter Sagan (Liquigas), der erst gestern einen Sieg feiern konnte, wurde Zweiter und bekam dadurch das Grüne Trikot als neuer Spitzenreiter der Punktewertung. Oscar Freire (Rabobank) und Daniele Bennati (Leopard Trek) folgten auf den nächsten Plätzen, wobei das Ergebnis in diesem Bereich schon stark von einem Sturz beeinflusst war, den eine Berührung von Tyler Farrar (Garmin-Cervélo) mit Michael Golas (Vacansoleil-DCM) direkt auf der Zielgeraden auslöste. In diesen wurde auch John Degenkolb verwickelt, der für HTC-Highroad gegen seinen alten und bald neuen Teamkollegen hätte sprinten sollen. Im nächsten Jahr werden er und Kittel, die bis 2010 für Thüringer Energie fuhren, bei Skil-Shimano wieder vereint. Wegen der Sturzregel wurden keine Zeitabstände gewertet, so dass Sylvain Chavanel (Quick Step) das Rote Trikot auch morgen noch tragen wird.

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Auf der 8. Etappe geht es wieder in die Berge, über einen Anstieg der 1. und zwei der 2. Kategorie. Der steile finale Kilometer bietet Rampen bis zu 28%.





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Marcel Kittel feiert Etappensieg bei der Vuelta a España
Foto: Sabine Jacob, www.eventfoto-jacob.de

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