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100 Kilometer zum Jubiläum: Keisse/Hester gewinnen Auftakt der 50. Sixdays in Kopenhagen
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03.02.2012

100 Kilometer zum Jubiläum: Keisse/Hester gewinnen Auftakt der 50. Sixdays in Kopenhagen

Info: Sixdays: 6-dagesløb København
Autor: Felix Griep (Werfel)



Kopenhagen, 03.02.2012 – Am Donnerstagabend startete in Kopenhagen das letzte Sechstagerennen dieses Winters. In der dänischen Hauptstadt wird ein Jubiläum begangen, das „6-dagesløb“ feiert seine 50. Austragung. Aus diesem Anlass wurde zur Eröffnung erstmals seit 23 Jahren wieder eine 100-Kilometer-Jagd ausgetragen, an deren Ende sich Iljo Keisse/Marc Hester knapp gegen Alex Rasmussen/Michael Mørkøv durchsetzten. So sah es am Ende der Nacht auch in der Gesamtwertung aus.


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Keisse schlägt Mørkøv bei der Jubiläumsjagd
Das erste von bisher 49 Sechstagerennen in Kopenhagen fand im Februar 1934 statt, gewonnen wurde es von den Deutschen Willy Funda und Hans Pützfeld. In den letzten drei Jahren dominierten zwei Dänen, die auch bei der 50. Auflage ihrer Heim-Sixdays wieder den Sieg ins Auge gefasst haben: Alex Rasmussen und Michael Mørkøv. Die Straßen-Profis von Garmin und Saxo Bank haben sich auf den Winterbahnen rar gemacht. Rasmussen nahm diese Saison nur in Rotterdam teil, wo er mit Roy Pieters Platz sieben belegte, Mørkøv bestritt sogar kein einziges Sixdays seit Kopenhagen 2011. Anlässlich des Jubiläums hatten sich die Veranstalter etwas Besonderes ausgedacht, zum ersten Mal seit 1989 wurde wieder eine Jagd über 100 Kilometer ausgetragen – eine Anstrengung, welche die Fahrer in den nächsten Tagen noch spüren werden. Zur Halbzeit des fast zweistündigen Rennens lagen Rasmussen/Mørkøv alleine in Führung, drei Teams zogen mit den Topfavoriten aber wieder gleich. Bei diesen handelte es sich um Danny Stam/Wim Stroetinga, Robert Bartko/Leif Lampater und Iljo Keisse/Marc Hester. Die belgisch-dänische Paarung aus dem dreifachen Saisonsieger Keisse und dem natürlich höchst motivierten Hester schnappte Rasmussen/Mørkøv sogar den Sieg weg und setzte damit ein erstes Ausrufezeichen. Nach 1:55:19 Stunde und einem Schnitt von 52,088 km/h lag Keisse im Sprint wenige Millimeter vor Mørkøv.

Vier Teams in der Nullrunde
Der Jagdsieg reichte am Ende der 1. Nacht auch hauchdünn für die Führung, mit 37 Punkten stehen Keisse/Hester knapp vor Rasmussen/Mørkøv (36) auf Platz eins, selbst wenn diese ihnen den Sieg im Rundenrekordfahren wegschnappten und auch bei den weiteren Wettbewerben immer etwas besser platziert waren. Stam/Stroetinga (25) und Bartko/Lampater (22) sind noch nicht allzu weit weg von den beiden Teams, die den Auftakt dominierten. Je eine Runde Rückstand handelten sich Marcel Barth/Martin Blaha, Franco Marvulli/Jesper Mørkøv und Kenny De Ketele/Tim Mertens ein, dürfen aber auch noch nicht abgeschrieben werden.

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UIV-Cup: Zwei Schweizer gegen den dänischen Nachwuchs
Das U23-Rennen, das über die vollen sechs Tage stattfindet, ist sehr dänisch geprägt, nur drei von zwölf Mannschaften kommen aus dem Ausland. Und nur die Schweizer Dominik Stucki/Lionel Wüst konnten vorne mitmischen, die Sieger von Bremen kamen auf den guten dritten Tagesplatz. Erste wurden Casper Degn/Frederik Schwartz, die sich einen ordentlichen Punktevorsprung erarbeiteten. Ein Rundengewinn gelang aber in der 1. Nacht niemandem, so dass von einer Vorentscheidung noch lange nicht zu sprechen ist.

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