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Wiggins/Cavendish verteidigen ihren Rundenvorsprung vor dem Finale der Sixdays Gent
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20.11.2016

Wiggins/Cavendish verteidigen ihren Rundenvorsprung vor dem Finale der Sixdays Gent

Info: Sixdays: Zesdaagse Vlaanderen-Gent 2016
Autor: Felix Griep (Werfel)



Gent, 19.11.2016 – In der 5. Nacht konnten Bradley Wiggins/Mark Cavendish ihren am Freitag errungen Rundenvorsprung behaupten und befinden sich somit in der besten Ausgangsposition für das Finale des Sechstagerennens von Gent. Doch genau wie drei Wochen zuvor in London lauern auf dem zweiten Rang die gefährlichen Kenny De Ketele/Moreno De Pauw, die zwar eine Runde Rückstand, dafür aber mehr Punkte auf dem Konto haben. Dies gilt ebenso für Elia Viviani/Iljo Keisse, was einen engen Dreikampf um den Sieg erwarten lässt. Weniger spannend geht es in den anderen Wettbewerben zu: Jules Hesters/Gerben Thijssen führen weiterhin unangefochten bei der U23 und Lotte Kopecky gewann alle vier Rennen am ersten Tag des Omniums der Frauen.


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Verfolger von Wiggins/Cavendish behalten Punktevorteil
Die große Jagd der 4. Nacht könnte sich am Ende als vorentscheidendes Rennen des Sechstagerennens von Gent herausstellen – denn den dort erzielten Rundenvorsprung nehmen Bradley Wiggins/Mark Cavendish am Sonntag mit in das Finale dieser Sixdays, auch wenn sie ihn am Samstag vorübergehend verloren hatten. In der hart umkämpften ersten 45-Minuten-Jagd hatten Kenny De Ketele/Moreno De Pauw ihrerseits einen Rundengewinn eingefahren und mit den Briten gleichgezogen. Doch in der 35-Minuten-Jagd zum Abschluss der 5. Nacht schlugen Wiggins/Cavendish gemeinsam mit Elia Viviani/Iljo Keisse zurück, so dass die ursprüngliche Ausgangssituation wiederhergestellt war. Dennoch steht die Führung der Madison-Weltmeister auf wackligen Beinen, da sie von den drei Topteams nach wie vor die wenigsten Punkte haben und sich ihr Defizit in dieser Hinsicht – obwohl sie mit der schnellsten Tageszeit über die Bahnrunde erstmals De Ketele/De Pauw einen Zeitfahrsieg streitig machen konnten – weiter vergrößert hat. So haben Wiggins/Cavendish zwar eine Runde Vorsprung, aber 27 Punkte weniger als De Ketele/De Pauw und 12 weniger als Viviani/Keisse. Deshalb müssen sie sich auch am weitesten strecken, um von ihren 358 Punkten aus noch die vierte Bonusrunde sicherzustellen, was angesichts des auch am Schlusstag sehr umfangreichen Rennprogramms aber normalerweise ohne große Probleme machbar sein sollte. Die auf Rang vier liegenden Australier Callum Scotson/Cameron Meyer dürften dagegen bei 196 Punkten und einem Rückstand von nun schon vier Runden keine Chancen mehr auf eine Podiumsplatzierung haben.

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U23: Hesters/Thijssen verteidigen ihre komfortable Führung
Nach der 200 Runden langen Jagd vom Samstag blieben große Änderungen im Gesamtklassement des U23-Wettkampfes aus; weiterhin liegen zwei Teams in der Nullrunde und vier Mannschaften eine Runde dahinter. Der Abstand zwischen den führenden Belgiern Jules Hesters/Gerben Thijssen und ihren Landsleuten Lorenzo Blomme/Bryan Boussaer vergrößerte sich minimal von 46 auf 47 Punkte – ein so sicheres Polster für die Leader, dass ein Platztausch nur noch durch einen Rundengewinn der Zweitplatzierten zustande kommen könnte. Da die Teams ab Rang drei punktemäßig noch viel deutlicher zurückliegen, sind für sie die ersten beiden Plätze wohl gänzlich außer Reichweite.

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Frauen: Vier verschiedene Rennen – vier Siege für Kopecky
Am Samstag kam auch viermal ein Dutzend Frauen auf die Bahn im Velodrom Kuipke und trug im Rahmen eines Omniums verschiedene Wettkämpfe aus. Die Siege gingen dabei alle an die Belgierin Lotte Kopecky. Die zweifache Medaillengewinnerin der Europameisterschaft (Bronze im Omnium, Gold im Madison) gewann das Scratch-Rennen vor der Slowakin Alzbeta Pavlendova, die Temporunden vor der Australierin Amy Cure und das Ausscheidungsfahren vor der Norwegerin Anita Stenberg. Zum Schluss untermauerte sie ihre Vormachtstellung noch mit einem deutlichen Sieg im Punkterennen, der ihren Vorsprung förmlich explodieren ließ. Mit 177 Punkten liegt Kopecky jeweils 39 Zähler vor Stenberg und Cure sowie gar 65 vor der Viertplatzierten Pavlendova. Da am Sonntag nur noch ein einziger weiterer Wettbewerb (nochmals Temporunden) für die Frauen auf dem Programm steht, ist an Kopeckys Gesamtsieg nicht mehr zu rütteln.

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