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De Buyst/Van der Sande führen nach 3 Nächten in Gent – punktbeste Teams eine Runde zurück
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16.11.2018

De Buyst/Van der Sande führen nach 3 Nächten in Gent – punktbeste Teams eine Runde zurück

Info: Sixdays: Zesdaagse Vlaanderen-Gent 2018
Autor: Felix Griep (Werfel)



Gent, 16.11.2018 – Drei Teams in der Nullrunde und drei weitere genau eine Runde dahinter, das ist der Stand zur Halbzeit des Sechstagerennens von Gent. Jasper De Buyst/Tosh Van der Sande und Roger Kluge/Theo Reinhardt sind in der 3. Nacht auf die ersten beiden Plätze vorgestoßen, während aber Iljo Keisse/Elia Viviani und Kenny De Ketele/Robbe Ghys weiterhin die Mannschaften mit den meisten Punkten sind. In der ersten Jagd der U23 haben der Belgier Bryan Boussaer und der Däne Martin Mollerup einen Solosieg eingefahren.


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Weltmeister Kluge/Reinhardt gewinnen die einzige Jagd
In der 3. Nacht der Zesdaagse Vlaanderen gab es ein ganz leicht abgeändertes Rennprogramm im Vergleich zu den vorherigen Tagen: neben den beiden normalen Derny-Läufen gab es ein zusätzliches Derny-Finale, dafür aber nur eine einzige Jagd. Derny-Könige wurden Kenny De Ketele/Robbe Ghys vor Iljo Keisse/Elia Viviani, denn De Ketele konnte sich im Endspurt des Finals gegen Keisse durchsetzen. Knapp drei Stunden zuvor hatte diese beiden Paare in der 45-Minuten-Jagd allerdings einen kleinen Rückschlag hinnehmen müssen, denn sie verloren dort – genau wie Yoeri Havik/Wim Stroetinga und Otto Vergaerde/Jules Hesters – eine Runde auf die siegreichen Roger Kluge/Theo Reinhardt sowie Jasper De Buyst/Tosh Van der Sande. Am Ende der Nacht, als endgültig alle Topteams über der 100-Punkte-Marke lagen, aber noch niemand 200 erreicht hatte, befanden sich daher De Buyst/Van der Sande und Kluge/Reinhardt gemeinsam mit Havik/Stroetinga, die in der 1. Nacht einen Rundengewinn geholt hatten, in der Nullrunde, während die anderen drei genannten Teams jeweils eine Runde Rückstand aufwiesen.

Keisse/Viviani und De Ketele/Ghys weiter mit Punktevorteil
De Buyst/Van der Sande, die in der Donnerstagnacht insgesamt sieben Top3-Ergebnisse einfuhren, sind mit 162 Punkten klar das Beste der drei Nullrundenteams. Die Jagd-Sieger Kluge/Reinhardt (134) können da nicht mithalten, Havik/Stroetinga (111) noch viel weniger. Keisse/Viviani (179), die ein Punkterennen, die Mannschaftsausscheidung, den Supersprint und einen Derny-Vorlauf gewannen, haben knapp die Punkteführung von De Ketele/Ghys (175) zurückerobern können – beide bleiben trotz nun einer Runde Rückstand auf die Spitze brandgefährlich und haben gute Chancen, bis zur Final-Jagd am Sonntag eine Bonusrunde mehr einzufahren als die meisten Konkurrenten. Für Vergaerde/Hesters (112) sind bei einer Runde Rückstand und vergleichsweise wenigen Punkten die Chancen auf Sieg oder Podium dagegen mittlerweile deutlich geringer. Ganz raus aus Rennen um die vorderen Plätze sind derweil Lindsay De Vylder und Vorjahressieger Moreno De Pauw, die zwar abermals beide Zeitfahren gewannen, aber in der Jagd drei(!) Runden verloren und gesamt vier Runden zurückliegen.

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U23: Vorjahressieger Boussaer mit neuem Partner wieder top
In der 3. Nacht gab es beim Nachwuchs die erste Jagd, durch die wie erwartet das Punkteklassement der ersten beiden Nächten kräftig durcheinander gewirbelt wurde. Der Belgier Bryan Boussaer – im vorigen Jahr Gesamtsieger mit dem diesmal bei den Profis mitwirkenden Jules Hesters – und der Däne Martin Mollerup waren am Dienstag und Mittwoch noch einigermaßen unauffällig geblieben, sind nach einem souveränen Jagd-Erfolg jetzt aber alleine in der Nullrunde. Die Dänen Oliver Frederiksen/Matias Malmberg, die Belgier Arne De Groote/Nicolas Wernimont, die Briten Samuel Watson/Zach Bridges und die Deutschen Nils Weispfennig/Calvin Dik haben zwar alle mehr Punkte als die Leader, aber eben eine Runde Rückstand. Bereits vorzeitig beendet sind diese Sixdays für die gut gestarteten Briten Rhys Britton/Will Tidball, denen die Ablösung im von Frederiksen/Malmberg gewonnen 500 Meter Zeitfahren total misslang: Britton zog sich bei einem heftigen Sturz einen Schlüsselbeinbruch zu.

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