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Niemand punktet in erster Berliner Nacht so gut wie Kluge/Reinhardt
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25.01.2019

Niemand punktet in erster Berliner Nacht so gut wie Kluge/Reinhardt

Info: Sixdays: Six Day Berlin 2019
Autor: Felix Griep (Werfel)



Berlin, 25.01.2019 – Eine große Selektion gab es in der 1. Nacht des Berliner Sechstagerennens, die mit acht rundengleichen Mannschaften endete, zwar noch nicht. Nichtsdestotrotz konnten die Favoriten Roger Kluge und Theo Reinhardt ein erstes Ausrufezeichen setzen, indem sie sich mit der höchsten Puntkausbeute die Spitzenposition im Klassement sicherten. Außerdem konnte mit Henning Bommel/Kersten Thiele ein zweites deutsches Team von sich reden machen und belegt Rang drei. Während im Omnium der Frauen die Däninnen dominierten, hat Maximilian Levy den ersten Schritt zur Verteidigung des Sprintertitels gemacht.


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Kluge und Reinhardt schnell in Führung
Kristina Vogel, die im vorigen Jahr den Sprintwettkampf der Frauen im Velodrom gewonnen hatte, gab am Donnerstagabend den Startschuss zum 108. Berliner Sechstagerennen, das mit einer 20-minütigen Jagd begann, die von den Polen Wojciech Pszczolarski/Daniel Staniszewski gewonnen wurde. Roger Kluge und Theo Reinhardt gehörten in diesem Rennen zwar nicht zu den vier Mannschaften, die einen Rundengewinn mehr herausholten als der Rest, sicherten sich aber mit Platz fünf das Maximum der dann noch erreichbaren Punkte. Reinhardts Sieg im ersten Derny-Lauf und der Gewinn der Mannschaftsausscheidung durch einen starken letzten Sprint von Kluge brachten das Favoritenpaar anschließend an die Spitze der Gesamtwertung, die sie im weiteren Verlauf der Nacht nicht mehr abgaben. In der halbstündigen zweiten Jagd konnten Kluge/Reinhardt wie drei weitere Mannschaften den Rundenverlust aus der ersten Jagd wieder wettmachen. In der Schlussphase versuchten sie mit einem langen Fluchtversuch, den Jagdsieg an sich zu reißen und wurden erst in der letzten Runde wieder eingeholt. Stattdessen triumphierten Wim Stroetinga/Robbe Ghys.

Bommel und Thiele stark in zweiter Jagd
90 Punkte sammelten Kluge/Reinhardt in der 1. Nacht – mehr als doppelt so viel wie die Briten Chris Latham/Andrew Tennant (40), die von den insgesamt noch acht rundengleichen Teams die schwächste Ausbeute vorweisen. Platz zwei belegen die Dänen Marc Hester/Jesper Mørkøv (83), die diesen Platz auch jeweils in der ersten Jagd, dem ersten Derny-Lauf und der Mannschaftsausscheidung belegten. Die auf Rang drei liegenden Henning Bommel/Kersten Thiele (71) sammelten den Großteil ihrer Punkte durch Thieles Sieg im zweiten Derny-Lauf und Platz zwei in der zweiten Jagd, der sie über weiter Strecken ihren Stempel aufdrücken konnten. Mehrmals hatten die Vorjahresneunten mit ihren Angriffen Rundengewinne vorgelegt und zwangen damit ihre Gegner zu Reaktionen. Drittbestes deutsches Team nach Punkten waren Moritz Augenstein/Sebastian Schmiedel (70), die aber wie auch Maximilian Beyer/Achim Burkart (49) eine Runde Rückstand gegenüber den Top8 aufweisen. Die beiden Jagdsieger des Abends, Pszczolarski/Staniszewski (68) und Stroetinga/Ghys (66) belegen die Plätze vier und sechs.

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Sprinter: Zwei russische Herausforderer für Levy
Ohne Stefan Bötticher, der im vorigen Jahr einen neuen Bahnrekord aufgestellt hatte, und ohne Robert Förstemann, der sich vor knapp zwei Wochen in Bremen Schlüsselbein, Schulter und zwei Rippen brach, ist Maximilian Levy der einzige deutsche Star im diesjährigen Sprint-Wettkampf. Auf dem Weg zu seinem dritten Gesamtsieg in Folge muss sich der Berliner diesmal mit zwei Russen auseinandersetzen: während Levy in der 1. Nacht 50 Punkte sammelten, bringen es Nikita Shurshin und Denis Dmitriev auf 42 bzw. 41 Zähler. Dmitriev, der Weltmeister von 2017, war im Zeitfahren Zweiter hinter Levy geworden und schlug ihn anschließend im Sprintduell, landete dann aber im Keirin auf dem letzten Platz. Der Sieg in diesem Rennen ging an Shurshin, der zuvor im Zeitfahren Dritter geworden war und dann sein Sprintduell gegen den deutschen Nachwuchsfahrer Anton Höhne verloren hatte.

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Frauen: Trine Schmidt dominiert im Omnium
Die Frauen, die in den ersten drei Nächten dieser Sixdays aktiv sein werden, trugen am Donnerstag einen Omnium-Wettbewerb aus, der mit einem dänischen Doppelsieg endete. Souveräne Siegerin wurde Trine Schmidt, die sich mit Siegen im Scratch und dem Ausscheidungsfahren sowie dazwischen einem zweiten Platz im Temporennen ein Polster von 16 Punkten gegenüber Julie Leth erarbeitet hatte, bevor es ins Punkterennen ging, wo dieser Abstand bei einem Endergebnis von 127 zu 111 Punkten letztlich bestehen blieb. Den engen Kampf um Platz drei entschied die Französin Pascale Jeuland (100) vor der Russin Tamara Dronova (97), der Italienerin Elena Cecchini (95) und der Irin Lydia Boylan (95) für sich. Als beste Deutsche platzierte sich Lea Lin Teutenberg auf Rang acht.

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