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Berlins fünf stärkste Sixdays-Teams rücken noch enger zusammen
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28.01.2019

Berlins fünf stärkste Sixdays-Teams rücken noch enger zusammen

Info: Sixdays: Six Day Berlin 2019
Autor: Felix Griep (Werfel)



Berlin, 27.01.2019 – Zwei Jagden über insgesamt 75 Minuten waren am Sonntag beim Berliner Sechstagerennen zu absolvieren, doch an der Gesamtwertung änderte sich durch sie kaum etwas. Es bleibt bei fünf rundengleichen Teams an der Spitze des Klassements, die sich untereinander aber noch etwas näher gekommen sind: die Fünftplatzierten Andreas Graf/Andreas Müller verkürzten ihren Rückstand zu Rang eins von 40 auf 26 Punkte. Größer geworden ist dagegen wieder einmal Maximilian Levys Vorsprung im Sprinter-Wettkampf, obwohl er sich gleich in zwei von drei Rennen Denis Dmitriev geschlagen geben musste.


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Kleines Zwischenhoch für Bommel/Thiele
Am frühen Sonntagnachmittag begann der 4. Renntag im Berliner Velodrom mit einer halbstündigen Jagd, in der Melvin van Zijl/Jules Hesters und Henning Bommel/Kersten Thiele ihre Rückstände zur Spitzengruppe dieser Sixdays von zwei auf eine Runde reduzieren konnten. Auch wenn Thiele den für den Jagdsieg entscheidenden Endspurt gegen Hesters verlor, schwangen sich die Deutschen später nach dem Gewinn der Mannschaftsausscheidung sogar zum punktbesten Team auf. Doch die Hoffnung, vielleicht noch einmal in den Kampf um die vordersten Positionen eingreifen zu können, währte nicht lange, denn in der zweiten Jagd über 45 Minuten verloren sowohl Bommel/Thiele als auch Van Zijl/Hesters wieder eine Runde auf die fünf Topteams. Bis zum Anbruch der letzten 40 Runden hatten sie mit denen noch gleichauf gelegen, konnten den nächsten Angriffen aber nicht folgen. Zuerst fuhren Marc Hester/Jesper Mørkøv, Andreas Graf/Andreas Müller und Wojciech Pszczolarski/Daniel Staniszewski ihren vierten Rundengewinn in diesem Madison heraus; kurz darauf zogen Roger Kluge/Theo Reinhardt und Wim Stroetinga/Robbe Ghys nach.

Hester/Mørkøv übernehmen wieder die Führung
Den Endspurt der Großen Jagd entschied Staniszewski vor Ghys für sich und brachte den Polen, die schon das Eröffnungsrennen am Donnerstag für sich entschieden hatten, den zweiten Jagdsieg dieser Sixdays ein. Hester/Mørkøv belegten in diesem Rennen zwar lediglich Platz fünf, standen am Ende aber doch als neues punktbestes Team da und liegen wie nach der 2. Nacht wieder auf Platz eins der Gesamtwertung. Nur neun Zähler hinter ihn folgen Pszczolarski/Staniszewski und mit jeweils zehn Punkten Rückstand Stroetinga/Ghys und Kluge/Reinhardt. Beste Punktesammler waren am Sonntag aber Graf/Müller, die unter anderem durch einen Derny-Erfolg von Müller bis auf 26 Punkte an die Spitze heranrückten. Die Österreicher verdienten sich 67 Punkte dazu, während die vorherigen Führenden Kluge/Reinhardt nur 43 sammelten. Bei aktuellen Punkteständen von 299 bis 273 dürfen alle Gesamtsieganwärter in der 5. Nacht eine weitere Bonusrunde erwarten. Wer es am Dienstag schaffen sollte, sogar noch die 400-Punkte-Marke zu knacken, könnte sich einen entscheidenden Vorteil für die Final-Jagd verschaffen.

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Sprinter: Keirin-Schwäche macht Dmitriev zu schaffen
Überraschung zum Beginn des sonntäglichen Rennprogramms der Sprinter: Maximilian Levy war nicht der Schnellste im Rundenzeitfahren. Der Berliner Lokalmatador, der die 250 Meter am Samstag in 12,332 Sekunden zurückgelegt hatte, blieb erstmals knapp über der 13-Sekunden-Marke, die Denis Dmitriev hingegen leicht unterbieten konnte. Der Russe avancierte zum Mann des Tages und hatte sogar im Kampf gegen den Publikumsliebling die Sympathien der Zuschauer auf seiner Seite, als er nach einem Sturz beim Warmfahren das Sprintduell gegen Levy für sich entscheiden konnte. Am Ende des Tages stieg der Abstand zwischen dem Ersten und Zweiten der Gesamtwertung dann aber doch von 35 auf 37 Punkte, weil Levy einen Keirin-Sieg feierte und Dmitriev nur auf dem fünften Platz landete. Das war für ihn sogar die bisher beste Platzierung in dieser Disziplin, in der er insgesamt 29 Punkte weniger geholt hat als Levy.

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