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2. Bonusrunde bringt Wulff/Mørkøv erstmals die Führung in Kopenhagen
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04.02.2019

2. Bonusrunde bringt Wulff/Mørkøv erstmals die Führung in Kopenhagen

Info: Sixdays: Six Day Copenhagen 2019
Autor: Felix Griep (Werfel)



Kopenhagen, 03.02.2019 – Das fleißige Punktesammeln hat sich für Oliver Wulff Frederiksen/Michael Mørkøv beim Kopenhagener Sechstagerennen am Sonntag erstmals ausgezahlt: Weil die Dänen als einziges Team schon eine zweite Bonusrunde erreicht haben, können sie vorübergehend ihren eigentlich noch vorhandenen Rundenrückstand kaschieren und stehen an der Spitze der Gesamtwertung. Fünf Teams kämpfen noch um den Gesamtsieg, nachdem das Duo Achim Burkart/Matias Malmberg aufgelöst werden musste.


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Ein Topteam weniger nach Burkarts Ausscheiden
Das Kopenhagener Sechstagerennen hat in diesem Jahr besonders viele Ausfälle zu beklagen, so dass an der Großen Jagd am Sonntag von den einst 16 Mannschaften nur noch 12 in ihrer ursprünglichen Formation mitwirken konnten. Neben den nach dem Ausfall ihrer jeweiligen Partner bereits in der 3. Nacht miteinander kombinierten Daniel Staniszewski/Andreas Graf gibt es jetzt noch ein zweites, neues Interimsteam: Sebastian Schmiedel/Matias Malmberg. Während Malmberg in den ersten drei Nächten gemeinsam mit Achim Burkart um den Gesamtsieg gekämpft hatte, waren für Schmiedel und Moritz Malcharek bereits 25 Runden Rückstand angefallen – die neue Paarung Schmiedel/Malmberg musste die Hälfte davon übernehmen, so dass sich die Spitzengruppe dieser Sixdays von sechs auf fünf Mannschaften verkleinerte. Der 18-jährige Malmberg verlor trotzdem nicht den Spaß am Wettbewerb, holte sich Siege in Sprintserie, Ausscheidungsfahren und Gigant-Sprint.

Für Wulff/Mørkøv sind sogar 300 Punkte möglich
Die einzige Jagd am Sonntag dauerte 60 Minuten und endete mit einem späten Rundengewinn von Christian Grasmann/Jesper Mørkøv, die dadurch ihren Rundenverlust aus der 2. Nacht wettmachen und wieder in die Nullrunde aufschließen konnten. Dies gelang auch Oliver Wulff Frederiksen/Michael Mørkøv, die dafür allerdings eine Bonusrunde benötigten. Ein dritter Platz in der Jagd, ein zweiter im Derny, eine gute Ausbeute in der Sprintserie und der allabendliche Sieg im Zeitfahren ließen den Punktestand der Dänen auf 213 klettern – und den Vorsprung zu den nächstbesten Teams auf mehr als 60 Punkte. Kenny De Ketele/Moreno De Pauw (151), Yoeri Havik/Wim Stroetinga (149) und Theo Reinhardt/Marc Hester (145) liegen nach Punkten weiterhin sehr nah beieinander, Grasmann/Mørkøv (124) etwas weiter dahinter. Sie alle werden wahrscheinlich auch noch eine zweite Bonusrunde einfahren können, müssen aber zugleich hoffen, dass es Wulff/Mørkøv nicht gelingt, als einziges Team sogar die 300-Punkte-Marke zu knacken.

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Handicap-Jagd am Montag
Auch am Montagabend gibt es nur eine Jagd – doch die hat es in sich! Die Handicap-Jagd über 75 Kilometer ist das längste Madison-Rennen überhaupt. Vor einem Jahr wurde mit der Fahrzeit von 1 Stunde, 22 Minuten und 34 Sekunden (54,501 km/h) ein neuer Rekord für diese spezielle Prüfung aufgestellt. Die besten Teams der Gesamtwertung starten bei dieser Jagd mit einem Rückstand von sechs Runden, den sie komplett aufholen müssten, um das Rennen gewinnen zu können. Alle erzielten Rundengewinne werden aber selbstverständlich auch auf die Gesamtwertung angerechnet.

Die Ausgangslage für die Handicap-Jagd:
  0 Runden Handicap: Oddli/Lander, Teklinski/Liß
  1 Runden Handicap: Kreder/Kreder
  2 Runden Handicap: Pirius/Augenstein
  3 Runden Handicap: Kron/Stokbro, Schmiedel/Malmberg, Staniszewski/Graf,
  3 Runden Handicap: Rudyk/Krawczyk, Van Zijl/Pieters
  5 Runden Handicap: Grasmann/Mørkøv
  6 Runden Handicap: Wulff/Mørkøv, De Ketele/De Pauw, Havik/Stroetinga, Reinhardt/Hester





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