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Caleb Ewan feiert in Toulouse den ersehnten Tour-de-France-Etappensieg
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17.07.2019

Caleb Ewan feiert in Toulouse den ersehnten Tour-de-France-Etappensieg

Info: TOUR DE FRANCE 2019 (2.UWT)
Autor: Heike Oberfeuchtner (H.O.)



Toulouse, 17.07.2019 - Nach drei (!) dritten und einem zweiten Etappenplatz hat Caleb Ewan (Lotto Soudal) am 11. Tag der Tour de France endlich den ersehnten Sprintsieg gefeiert. Der 25-jährige Australier setzte sich nach 167 Kilometern zwischen Albi und Toulouse ganz knapp vor Dylan Groenewegen (Jumbo-Visma) durch. Dritter wurde Elia Viviani (Deceuninck-Quick Step) vor Peter Sagan (Bora-Hansgrohe). Damit bleibt es dabei, dass bei dieser Frankreich-Rundfahrt noch kein Fahrer mehr als ein Teilstück gewinnen konnte.


Das Profil der 11. Etappe der Tour de France

Vierergruppe erhält nur wenig Vorsprung
Nach dem Windstaffel-Debakel von vorgestern ging man am Tag nach dem Ruhetag, auf der relativ kurzen und Massensprint-verdächtigen elften Etappe von Albi nach Toulouse, kein Risiko ein. Der vierköpfigen Spitzengruppe, die sich sofort nach dem Start bildete und mit den Franzosen Anthony Perez und Stéphane Rossetto (beide Cofidis), Lilian Calmejane (Total Direct Energie) sowie dem Belgier Aimé De Gendt (Wanty-Groupe Gobert) ausschließlich Fahrer aus Wildcard-Teams umfasste, wurden nur zwischen 2 und 3 Minuten Vorsprung eingeräumt. Für die Sonderwertungen zuständig zeigte sich heute Perez, der die Kategorie-3-Bergwertung an der Côte de Tonnac nach 32 Kilometern, die Kategorie-4-Bergwertung an der Côte de Castelnau-de-Montmiral nach 77 Kilometern sowie den Zwischensprint in Gaillac 10 Kilometer später für sich entschied. Für Berg- und Punktewertung war das natürlich nicht relevant, eher schon die Tatsache, dass Elia Viviani aus dem Feld heraus noch 11 und Peter Sagan noch 10 Punkte ergatterten, sodass der Slowake das grüne Trikot mühelos verteidigen konnte.

Niki Terpstra nach Sturz raus
Hauptsächlich die Mannschaft Jumbo-Visma führte das Feld so nach, dass der Vorsprung des Quartetts 50 Kilometer vor dem Ziel nur noch eine Minute betrug. Als wenig später stärkerer Wind aufkam, nahm die Nervosität zu und es kam zu einem Sturzgeschehen, in das u. a. Nairo Quintana (Movistar), Richie Porte (Trek-Segafredo) und Niki Terpstra (Total Direct Energie) verwickelt waren. Letzterer musste die Rundfahrt sogar aufgeben (zu Beginn der Etappe war mit dem erkrankten Rick Zabel von Katusha-Alpecin im Übrigen ein Nicht-Starter zu vermelden gewesen). Außerdem erwischte es Giacomo Nizzolo (Dimension Data) und den früheren Maillot-Jaune-Träger Giulio Ciccone (Trek), der so seinen dritten Platz in der Nachwuchswertung einbüßte. Nach einem verzweifelten letzten Aufbäumen von Aimé de Gendt - später aktivster Fahrer des Tages - war der Fluchtversuch 4 Kilometer vor dem Ziel, wo es leicht bergauf ging, komplett beendet.

Ewan hat die GT-Palette voll
Während Peter Sagan, Elia Viviani und Caleb Ewan - Sunwebs Michael Matthews fehlte gänzlich - auf der Zielgerade schon auf sich allein gestellt waren, konnte Groenewegen (Van Aert war ebenfalls nicht da) noch auf einen Anfahrer bauen. Sagan kam mit hohem Tempo von der rechten Straßenseite, hatte aber letztlich keine Chance. Groenewegen und Ewan machten es im Tigersprung unter sich aus, wobei der seit wenigen Tagen 25-jährige Australier seinen dritten Grand-Tour-Etappensieg in diesem Jahr feierte. Er gehört nun auch zu den Fahrern, die bei Tour, Giro und Vuelta mindestens je ein Teilstück gewonnen haben. Nur 60 Fahrer kamen zeitgleich mit den Ersten an, darunter als Siebtzehnter der Gesamtführende Julian Alaphilippe (Deceuninck-Quick Step), der mit 1:12 Minuten Vorsprung auf Geraint Thomas und 1:16 Minuten vor Egan Bernal (beide Ineos) in die 12. Etappe starten wird.

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