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Kneisky/Reinhardt haben auch nach dem Sonntag beim Berliner Sechstagerennen knapp die Nase vorn
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26.01.2020

Kneisky/Reinhardt haben auch nach dem Sonntag beim Berliner Sechstagerennen knapp die Nase vorn

Info: Sixdays: Six Day Berlin 2020
Autor: Felix Griep (Werfel)



Berlin, 26.01.2020 – Am Sonntag stand die bislang mit Abstand längste Jagd des Berliner Sechstagerennens auf dem Programm, bei der die Favoriten keine Zurückhaltung zeigten und sich harte Fights lieferten. Am Ende gewannen Morgan Kneisky/Theo Reinhardt, die damit ihre Führung im weiterhin sehr engen Vierkampf um den Gesamtsieg verteidigten. Derweil endete der U23-Wettkampf mit einem überraschenden dänischen Doppelsieg. Neben den männlichen Sprintern, bei denen Maximilian Levy weiter unangefochten führt, sind nun auch die schnellen Frauen im Einsatz – und Emma Hinze ist eindeutig die beste von ihnen.


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Die Favoriten halten sich zurück
Am Sonntag gaben die Topteams der Berliner Sixdays einmal nicht in jedem Rennen Vollgas, überließen sogar fast immer anderen Mannschaften das Rampenlicht. So auch gleich zu Beginn des Nachmittags in der halbstündigen ersten Jagd. Denis Rugovac/Ludek Lichnovsky und Richard Banusch/Sebastian Schmiedel konnten einen Rundengewinn mehr herausfahren, und am Ende setzten sich die Tschechen dank der besseren Sprintergebnisse durch. In den Derny-Rennen siegten Imerio Cima und Nils Weispfennig, im Punktrennen Stephen Hall und in der Mannschaftsausscheidung Matt Bostock/Andrew Tennant. Von den vier Topteams der Gesamtwertung holte in diesen fünf Rennen keines mehr als 30 Punkte, auch wenn sogar bis zu 100 Punkte möglich gewesen wären. Die gesparten Kräfte von Morgan Kneisky/Theo Reinhardt, Wim Stroetinga/Moreno De Pauw, Marc Hester/Oliver Wulff und Andreas Graf/Andreas Müller entfalteten sich dann aber in der zweiten Jagd.

Die Top4 immer wieder rundengleich
Die zweite Sonntagsjagd ist mit 45 Minuten das zweitlängste Madison-Rennen der Berliner Sixdays, nur übertroffen von der Final-Jagd am Dienstag. Vier Rundengewinne konnte die Topteams in dieser Zeit verbuchen. Beim ersten Mal hatten Stroetinga/De Pauw und Graf/Müller vorgelegt, beim zweiten Mal Kneisky/Reinhardt und Hester/Wulff, beim dritten Mal Graf/Müller und Kneisky/Reinhardt – aber ein ums andere Mal konnten die jeweils anderen Paare innerhalb kurzer Zeit nachziehen. 30 Runden vor Schluss gelang Stroetinga/De Pauw ein Rundengewinn im Alleingang, doch erneut konnten die Konkurrenten zurückschlagen. Ein starker Endspurt brachte Kneisky/Reinhardt schließlich die nötigen Puntke für den Jagdsieg und die Führung in der Gesamtwertung ein. Der Franzose und der Deutsche führen mit 316 Punkten knapp vor Hester/Wulff (307) und Stroetinga/De Pauw (306); Graf/Müller (281) haben wegen der noch fehlenden dritten Bonusrunde vorübergehend eine Runde Rückstand.

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Eine späte Überraschung durch Njor/Hertz
Für die U23-Fahrer war der Sonntag schon ihr Final-Tag. Während der 40 Minuten langen letzten Jagd änderte sich die Situation lange Zeit praktisch überhaupt nicht. Während die Niederländer Yentl Ruijmgaard/Philip Heijnen stets den höchsten und die Deutschen Laurin Drescher/Tim Torn Teutenberg den zweithöchsten Punktestand aufwiesen, konzentrierten sich die Dänen Frederik Egehus/Marcus Sander Hansen mit Erfolg darauf, ihren Rundenvorsprung zu verteidigen. Der einzige Rundengewinn der Final-Jagd gelang letztlich keinem dieser drei Teams, sondern Marckus Njor/Benjamin Hertz, die mit diesem Coup nur 15 Runden vor dem Ende an Ruijmgaard/Heijnen und Drescher/Teutenberg vorbei in die Nullrunde einzogen und für einen dänischen Doppelsieg sorgten. Für Egehus/Sander stellten ihre Landsleute keine Gefahr dar, ihnen bleiben am Ende satte 38 Punkte Vorsprung.

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Dörnbach fällt von Platz zwei auf vier zurück
Ein wenig überraschend begann der Tag auch für die Sprinter, denn Maximilian Levy war im Zeitfahren beinahe sieben Zehntel langsamer als bei seiner bisherigen Bestzeit vom Samstag und wurde sogar nur Zweiter hinter Anton Höhne. Das Sprintduell der beiden entschied dann jedoch wieder der Führende der Gesamtwertung für sich, der auch nach Platz vier im Keirin noch immer einen riesigen Vorsprung hat. Mit 198 Punkten ist er den Gegnern weit voraus – während sich dahinter ein Trio mit 153, 147 und 143 Punkten um die weiteren Podiumsplatzierungen streitet. Dies belegen nun erst einmal Keirin-Gewinner Tomas Babek und Anton Höhne, die beide an Maximilian Dörnbach vorbeiziehn konnten, der an diesem Sonntag in allen drei Disziplinen den letzten Platz belegte.

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Emma Hinze hat die Sprintkonkurrenz fest im Griff
Neben den Sprintern waren am vierten Tag des Sechstagerennens erstmals auch die Sprinterinnen im Einsatz, bei denen die Kräfteverhaltnisse eindeutig waren. Zeitfahren, Sprint und Keirin endeten jeweils mit exakt demselben Ergebnis: Immer wieder belgten die drei jungen deutschen Sprinttalente Emma Hinze, Lea Friedrich und Pauline Grabosch die ersten drei Plätze, gefolgt von der Nikola Sibiak, der Niederländerin Hetty van de Wouw und Miriam Welte, die sich in Berlin auf Abschiedstour befindet.

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