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Vorschau 109. Berliner Sechstagerennen: Reinhardt und Kneisky gehen mit der Startnummer 1 an den Start
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23.01.2020

Vorschau 109. Berliner Sechstagerennen: Reinhardt und Kneisky gehen mit der Startnummer 1 an den Start

Info: Sixdays: Six Day Berlin 2020
Autor: Felix Griep (Werfel)



Berlin, 23.01.2020 – Roger Kluge ist aktuell als Helfer von Caleb Ewan bei der Tour Down Under im Einsatz und Maximilian Beyer wurde als Omnium-Starter für den Bahn-Weltcup in Milton berufen. Beide waren ursprünglich irgendwann einmal beim 109. Berliner Sechstagerennen als Teamkollegen des gebürtigen Berliners Theo Reinhardt vorgesehen, der letztlich mit Morgan Kneisky aber dennoch einen Partner zugeteilt bekommen hat, mit dem das Unternehmen Titelverteidigung absolut realistisch ist. Im Hauptstadt-Velodrom geht es aber bei Weitem nicht nur um die Sixdays-Profis – vor allem im Sprintbereich lässt eine Starbesetzung spannende Wettkämpfe erwarten.


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Absagen und Verletzungen führen zur Paarung Reinhardt/Kneisky
2019 hatten Theo Reinhardt und Roger Kluge sechs Runden vor Schluss den Gesamtsieg beim 108. Berliner Sechstagerennen an sich gerissen. Doch eine gemeinsame Titelverteidigung der Madison-Weltmeister wird es nicht geben, weil Kluge von seinem Arbeitgeber Lotto Soudal nach Australien beordert wurde. Maximilian Beyer, mit dem Reinhardt schon beim Six Day London und bei der EM in Apeldoorn ein Paar gebildet hatte, war als Kluges Ersatz vorgesehen, bevor er vom Bund Deutscher Radfahrer für den letzten Weltcup der Saison nominiert wurde, der parallel zu den Berliner Sixdays stattfindet. So startet Reinhardt, der anfang des Jahres etwas gekränkelt hat (Aufgabe in Rotterdam wegen Infekt trotz Führung vor der Final-Nacht, in Bremen über das Wochenende neutralisiert), letztlich ein weiteres Mal zusammen mit dem Franzosen Morgan Kneisky – genau wie zwei Wochen zuvor in Bremen, wo sie gemeinsam den zweiten Platz erreichten. Kneisky hätte in Berlin eigentlich mit seinem Landsmann Bryan Coquard antreten sollen, der sich jedoch vor wenigen Tagen bei einem Trainingssturz einen Schulterbruch zuzog.

Stroetinga/De Pauw und Graf/Müller stärkste Herausforderer
Coquard ist nicht der einzige kurzfristige Ausfall, durch den das Teilnehmerfeld noch einmal neu sortiert werden musste. Melvin van Zijl, der noch immer Nachwirkungen eines Sturzes bei den niederländischen Meisterschaften Ende Dezember spürt, musste ebenfalls absagen, so dass sein Landsmann Wim Stroetinga nun mit dem Belgier Moreno De Pauw zusammenspannt, für den es das letzte Sechstagerennen seiner Karriere ist! Auch wenn sie erst einmal zusammen ein Sechstagerennen bestritten haben und dabei 2019 in Bremen nur Sechste geworden waren, ist diese Kombination zweier erfahrener und erfolgreicher Sixdays-Fahrer nicht zu unterschätzen. In Berlin haben sie beide schon gewonnen: Stroetinga 2017 und 2018 mit Yoeri Havik und De Pauw 2016 mit Kenny De Ketele. Mindestens das Podium peilen erneut die Vorjahresdritten aus Österreich an, Andreas Graf und Andreas Müller. Zudem gibt es auch wieder ein Topteam aus Dänemark: Marc Hester, der 2019 mit Jesper Mørkøv Zweiter geworden war, tritt diesmal mit seinem jungen Kollegen Oliver Wulff Frederiksen an, dessen Zeitfahrqualiäten aber nicht so zum tragen kommen werden wie zuletzt in Bremen (4x Rekord über 500 m), da es in Berlin nur ein einziges über die letzten beiden Abende verteiltes Zeitfahren gibt.


Aus unserem Adventskalender: Berlin 2020 –
nach EM und Weltcup kommt nun auch die Bahn-WM ins Velodrom


Die deutsche Sprintelite kommmt geschlossen nach Berlin
Neben diversen Nachwuchs-Wettbewerben von der U23 bis zur U15 und Steher-Rennen finden im Rahmen des Berliner Sechstagerennens auch zahlreiche Sprint-Wettbewerbe statt. Bei den Männern messen sich während der vollen sechs Tage sieben Fahrer miteinander, darunter die Deutschen Maximilian Dörnbach, Anton Höhne und der seit drei Jahren in Berlin unbesiegte Maximilian Levy. Robert Förstemann gehört zwar nicht dazu, kommt aber am Freitag als Gast auf die Berliner Bahn, um zusammen mit dem sehbehinderten Kai Kruse einen neuen deutschen Tandem-Rekord über 1000 Meter aufzustellen. In der nächsten Woche reist das Duo dann nach Kanada zur Para-Cycling-Weltmeisterschaft. Bei den Frauen sprintet an drei Tagen (4. bis 6. Nacht) alles was in Deutschland derzeit Rang und Namen hat: Pauline Grabosch, Emma Hinze, Lea Friedrich und sogar Miriam Welte! Die Olympiasiegerin und mehrfache Weltmeisterin, die letzten September ihr Karriereende verkündet hatte, steigt im Velodrom zum letzten Mal bei einem großen Event in den Sattel. In den ersten drei Nächten werden sich bei den Frauen übrigens andere namhafte Fahrerinnen wie Amy Pieters, Kirsten Wild, Elinor Barker und Katie Archibald in mehreren Disziplinen wie Madison und Omnium messen.

-> Zur vollständigen Startliste mit allen Profis, Sprintern und Frauen





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