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Andreas Graf und Andreas Müller gewinnen in der 2. Nacht der Berliner Sixdays beide Jagden
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24.01.2020

Andreas Graf und Andreas Müller gewinnen in der 2. Nacht der Berliner Sixdays beide Jagden

Info: Sixdays: Six Day Berlin 2020
Autor: Felix Griep (Werfel)



Berlin, 24.01.2020 – In der zweiten Nacht des Berliner Sechstagerennens haben die Österreicher Andreas Graf/Andreas Müller ihre Ambitionen auf den Gesamtsieg mit eindrucksvollen Leistungen untermauert. Die Vorjahresdritten gewannen am Freitag beide Jagden, eine davon sogar mit Rundenvorsprung, und haben in dem sich immer stärkern herauskristallisierenden Vierkampf damit momentan die Nase klar vorn. Ein alleiniger Rundengewinn gelang auch dem dänischen U23-Duo Frederik Egehus/Marcus Sander Hansen. Während bei den Sprintern der Abstand zwischen Maximilian Levy und Maximilian Dörnbach deutlich kleiner geworden ist, gibt es bei den Frauen mit Elinor Barker/Katie Archibald klare Führende.


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Graf/Müller sorgen für Spektakel in den Jagden
Das Punktesammeln ist das große Handicap von Andreas Graf und Andreas Müller, die 2019 in Berlin ebenso wie zuletzt in Bremen am Ende circa 50, 60, 70 Punkte weniger auf ihrem Konto hatten als die anderen Teams auf den vorderen Plätzen. Und auch in der 1. Nacht des 109. Berliner Sechstagerennens hatten sie schon wieder über 20 Punkte weniger eingefahren als Wim Stroetinga/Moreno De Pauw, Morgan Kneisky/Theo Reinhardt und Marc Hester/Oliver Wulff Frederiksen. Das beste Gegenmittel sind da natürlich Rundengewinne, und einen solchen fuhren die Madison-Europameister von 2014 in der ersten Jagd der 2. Nacht fünf Minuten vor Schluss mit einem Solo heraus. Drei Stunden später hätten sie diesen Vorteil in der zweiten Jagd beinahe wieder eingebüßt, ehe es ihnen erneut wenige Minuten vor dem Ende gelang, das Feld zu umrunden und wieder mit ihren Gegnern gleichzuziehen. Weil sie im Zuge dieses Angriffs eine Sprintwertung gewannen, konnte sie letztendlich sogar auch dieses Madison-Rennen für sich entscheiden.

Kneisky/Reinhardt haben noch 19 Punkte mehr
Durch die beiden Jagd-Siege sowie einen zweiten Platz im Derny-Rennen und einen dritten in der Mannschaftsausscheidung kamen für Graf/Müller am Freitag 97 Punkte zusammen – die meisten aller Teams. Dennoch haben die Österreicher mit insgesamt 158 Punkten noch immer etwas weniger als die Ausscheidungs-Sieger Kneisky/Reinhardt (177), Stroetinga/De Pauw (173) und Hester/Wulff (165), die aber wegen des Rundenunterschiedes aus der ersten Jagd vorerst hinter ihnen liegen. Auf den nächsten Plätzen folgen mit vier bzw. fünf Runden Rückstand die Briten Stephen Bradbury/Chris Latham und die Australier Stephen Hall/Joshua Harrison, die sich im Vergleich zu 1. Nacht jeweils um acht(!) Positionen verbessern konnten.

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Dänen gelingt in zweiter U23-Jagd ein Rundengewinn
Am ersten Abend hatten sich Frederik Egehus/Marcus Sander Hansen eine gute Ausgansposition für das „Viertagerennen“ der U23 verschafft, von allen Teams die zweitmeisten Punkte gesammelt. Am Freitag gelang den Dänen ein ganz besonderer Coup, denn nach etwa einer halben Stunde konnten sie in der 40-minütigen Jagd einen Rundengewinn auf alle anderen Teams herausfahren und verteidigten diesen Vorteil bis ins Ziel. Ihre Situation ist nun ähnlich wie jene von Graf/Müller: Zwar liegen sie alleine in der Nullrunde, doch es gibt zwei Verfolgerteams, die mehr Punkte auf ihrem Konto haben. Die Niederländer Yentl Ruijmgaard/Philip Heijnen (77) und die Deutschen Laurin Drescher/Tim Torn Teutenberg (74) sind Egehuns/Sander (64) in dieser Hinsicht leicht überlegen.

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Duell der Maximiliane zwischen Levy und Dörnbach
In der 1. Nacht der Berliner Sixdays hatte bei den Sprintern Titelverteidiger Maximilian Levy klar im Mittelpunkt gestanden, doch in der 2. Nacht stahl ihm Maximilian Dörnbach ein wenig die Show. Im Zeitfahren war Levy zwar erneut nicht zu bezwingen, doch Dörnbach konnte sich als Zweiter für das Sprint-Finale qualifizieren, wo Levy von dem amtierenden deutschen Meister in die Schranken gewiesen wurde. Weil Dörnbach bei Anton Höhnes Siege im Keirin dann noch einmal Zweiter wurde, während Levy nur Platz sechs belegte, hat sich der Abstand zwischen beiden insgesamt von 16 auf 7 Punkte reduziert. Dörnbach konnte damit außerdem den Tschechen Tomas Babek von Rang zwei verdrängen.

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Zwei souveräne Siege für Barker/Archibald
Der Sieg von Amy Pieters und der sechste Platz von Kirsten Wild im Omnium hatte den beiden Niederländerinnen in der nach Teams geführten Gesamtrangliste am Donnerstag die Führung beschert, die sie am Freitag allerdings schnell wieder verloren. In der Mannschaftsausscheidung mussten sie als viertletztes Team die Segel streichen und wurden von Elinor Barker/Katie Archibald überholt, die nicht nur dieses Rennen gewannen. Es folgte ein Madison, welches die Britinnen mit 36 zu 27 Punkten vor Wild/Pieters ebenfalls für sich entschieden. In der Gesamtwertung haben Barker/Archibald damit 18 Punkte Vorsprung gegenüber Wild/Pieters und 50 Punkte Abstand zu den Drittplatzierten Emily Nelson/Manon Lloyd. Am Samstag stehen für die Ausdauer-Spezialistinnen zum Abschluss ein Scratch und nochmal ein Madison auf dem Programm – ab Sonntag sind dann die Sprinterinnen an der Reihe.

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