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Titelverteidiger an der Spitze: Rundenvorsprung für Hondo/Bartko
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02.12.2011

Titelverteidiger an der Spitze: Rundenvorsprung für Hondo/Bartko

Info: Sixdays: Sixday-Nights Zürich
Autor: Felix Griep (Werfel)



Zürich, 02.12.2011 - Nach der 2. Nacht, also zur Halbzeit der Sixday-Nights Zürich, stehen die Vorjahressieger Danilo Hondo/Robert Bartko wieder auf Platz eins. Das deutsche Paar hat eine Runde Vorsprung auf drei Verfolger und herausholen können und je zwei Runden auf zwei weitere Teams, die noch keinen Bonus erhalten haben. Franco Marvulli/Iljo Keisse, Silvan Dillier/Glenn O'Shea und Tim Mertens/Kenny De Ketele, die eng beieinander liegen, haben allerdings allesamt mehr Punkte als die neuen Spitzenreiter. Im UIV-Cup gab es keine Positionsveränderungen und die Top5 sind noch immer rundengleich mit zwei Schweizer Teams an der Spitze.


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Hondo/Bartko verteidigen mit Bonus den Rundengewinn aus der Jagd
Die große Américaine über 220 Runden hatte in der ersten Nacht zumindest unter den Spitzenmannschaften noch für keine Abstände gesorgt, doch am Donnerstagabend konnte sich eine von ihnen absetzen: die Vorjahressieger Danilo Hondo/Robert Bartko. 2010 hatten die Deutschen zwischendurch nie in Führung gelegen, die Spitze des Klassements erst in der Finaljagd gestürmt. Damals kamen sie nicht auf die meisten Punkten und benötigten so einen Rundenvorsprung, was auch diesmal entscheidend war, um die Gegner zu überholen. Franco Marvulli/Iljo Keisse (122 Punkte), Silvan Dillier/Glenn O'Shea (120) und Tim Mertens/Kenny De Ketele (118) liegen auf den Plätzen zwei bis vier eng beisammen, Hondo/Bartko kommen dagegen gerade einmal auf 101 Zähler. Hätten Sie den Bonus für die Hundertermarke nicht erreicht, wären sie nur Vierte. Eigentlich auch nur eine Runde verloren haben Leif Lampater/Christian Grasmann (92) und Danny Stam/Léon Van Bon (87), die mangels Bonus aber mit doppeltem Rückstand geführt werden.

Imhof/Dillier harmonieren gut - Hondos einziger Bahnstart diesen Winter?
Hondo dürfte besonders motiviert sein, den Erfolg in Zürich zu wiederholen, ist es doch möglicherweise sein einziges Bahnrennen in diesem Winter. 2010/11 fuhr er neben Zürich noch in Gent (3. mit Bartko) und Berlin (4. mit Marvulli). Doch in Belgien konnte er diesmal nicht starten und auch die Teilnahme in der deutschen Hauptstadt ist noch fraglich. Bremen musste er schon eine Absage erteilen, weil der Straßenprofi Mitte Januar die Tour Down Under eingeplant hat. Das Publikum im Hallenstadion hofft freilich auf einen Heimsieg, entweder von Marvulli oder Dillier. Der Jüngling harmoniert mit dem Australier O’Shea hervorragend, in der Jagd hätten sie sogar fast noch den Anschluss an Hondo/Bartko geschafft. Dilliers angestammter Partner Claudio Imhof wurde von einer infektiösen Angina überrascht und hatte so im letzten Moment seinen Start absagen müssen. O’Shea erweist sich aber als starker Ersatzmann und könnte mit Dillier vielleicht für eine Überraschung sorgen.

-> Zum Stand nach der 2. Nacht

UIV-Cup: Kaum Veränderungen an der Gesamtwertung
Der Auftakt im UIV-Cup war recht spektakulär, so dass es die jungen Fahrern in der zweiten Nacht ein wenig langsamer angehen ließen. Zwar gab es einige Angriffe der Teams, welche die vordersten Plätze belegten, doch absetzen konnte sich niemand. Der Status Quo: Fünf Teams in der Nullrunde und auch die Reihenfolge hat sich nicht geändert. Führend sind immer noch Jan Keller/Stefan Küng (23 Punkte), wobei die Etappensieger Gaël Suter/Loïc Hugentobler (21), die in diesem Rennen die meisten Punkte holten, sehr nah herankamen. Von den Dänen Casper Degn/Frederik Schwartz (10), den Niederländern Melvin Van Zijl/Geert-Jan Van Immerseel (3) und dem dritten Schweizer Paar Frank Pasche/Lionel Wüst (0) scheint keine Gefahr auszugehen, für solche könnten sie nur mit einem Rundengewinn sorgen.

-> Zum Stand im UIV-Cup nach der 2. Nacht

Steher: Jörg siegt und übernimmt Platz eins
Im Steher-Wettbewerb ging der Sieg in der 2. Nacht an Peter Jörg, der auch gleich die Gesamtführung übernahm. Die ungeraden Jahre scheinen Jörg zu liegen, 2007 und 2009 feierte er den Steher-Sieg in Zürich, will nun 2011 folgen lassen. Zwei Punkte liegt er vor dem Niederländer Patrick Kos, der es nach seinem Tagessieg vom Mittwoch nur auf den vierten Platz schaffte. Drei Punkte Rückstand auf Jörg haben Florian Fernow und Giuseppe Atzeni, der Tageszweite und -dritte.

-> Zum Stand der Steher nach der 2. Nacht





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