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Vuelta 4. Etappe: Erik Zabel zeigt Konkurrenz das Hinterrad
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29.08.2006

Vuelta 4. Etappe: Erik Zabel zeigt Konkurrenz das Hinterrad

Info: Vuelta a España
Autor: Jörg Schröder
Ranking zu: Gesamtweltrangliste

Erik Zabel heißt der Sieger der 4. Etappe der Vuelta a Espana 2006. Im Spurt ließ er seinen Konkurrenten keine Chance und verwies dabei den neuen und alten Gesamtführenden Thor Hushovd sowie Jean-Patrick Nazon auf die Plätze. Eisel und Greipel erreichen die Plätze 6 und 7. Zabel ist nun Gesamt 2. mit 7 Sekunden Rückstand auf Hushovd.

Hitze macht Fahrer weiter zu schaffen
Wie an den vorangegangenen Tagen verlangte weniger das Profil, als vielmehr die hohen Temperaturen den Fahrern auf dem Weg über 142 Kilometer vor Almendralejo nach Cáceres alles ab.

Solist als Alleinunterhalter für den Sponsor
Schon nach 5 Kilometern setzte sich Relax-Fahrer Raul Garcia de Mateo Rubio vom großen Feld ab. Wie sein Teamkollege Mario De Sarraga auf der 2. Etappe versuchte er sich als Solist. Da sein Rückstand auf den Gesamtführenden Norweger Thor Hushovd bei unter einer Minute lag sorgte dessen Credit Agricole-Mannschaft dafür, das sein Vorsprung nie die 7 Minuten Marke erreichte und die Flucht damit von Anfang an aussichtslos war.
Nach der gestrigen Marathonetappe stand heute eine relativ kurze Etappe auf dem Programm, so das das Durchschnittstempo merklich höher lag als sn den letzten beiden Tagen – was sich nicht änderte waren die öden Landschaften und die relativ wenigen Zuschauer an der Strecke.

Umso näher die Fahrer dem Ziel kamen, umso mehr Fahrer unterschiedlichster Mannschaften setzen sich für die Verfolgungsarbeit ein, so das Raul Garcia 10 Kilometer vor dem Ziel gestellt werden konnte.

Milram bereitet Massensprint vor
Die Sprintermannschaften versuchten ihre Topsprinter in die richtigen Positionen zu bringen. Der gestrige Etappensieger Ventoso fuhr schon 3 Kilometer vor dem Ziel am Hinterrad eines Saunier Duval Teamkollegen an 2. Stelle. Dies war zu früh und er musste sich ein neues Hinterrad suchen. 1000m vor dem Ziel kämpften Milram und Gerolsteiner dann um die Plätze. Robert Förster lag gut an 2. Stelle, doch zu früh wie sich herausstellen sollte. Erik Zabel wurde der Sprint perfekt angefahren und ließ der Konkurrenz keine Chance. Von vorne hielt er sie auf Distanz und gewann am Ende mit einer halben Radlänge vor Thor Husovd, für den es erneut nicht zu einem Etappensieg reichte, und Jean-Patrick Nazon.

Zabel strafte mit seinem Etappensieg viele Kritiker lügen und sicherte sich seinen insgesamt 6. Etappensieg bei der Vuelta. Es war zudem sein zweiter größerer Erfolg in diesem Jahr und der erste auf der Pro-Tour.

Ebenfalls gut platzieren konnten sich Bernhard Eisel als 6. und erstmals konnte auch André Greipel in einen Schlussspurt eingreifen und erreichte dabei den guten 7.Platz. Robert Förster verpasste am Ende die Top 15.

Sprinter haben Pause – die Berge kommen
Morgen wird es für die Fahrer zum ersten Mal richtig ernst. Auf dem Weg von Plascenia nach Estación de Eaqui La Covatilla (Béjar) über 178 Kilometer warten zwei Berge der 1. Kategorie, einer der 2. sowie eine Bergankunft am Ende auf fast 2000m Höhe auf die Fahrer. Für die Gesamtklassementfahrer kann hier die Vuelta noch nicht gewonnen werden, aber wer ein paar Schwächen zeigt könnte sich schon aus dem Kampf um den Sieg verabschieden.

-->Resultate - Vuelta a España - Etappe 4


Erik Zabel strahlt über das Gesicht nach seinem Etappensieg (Quelle:Quelle: http://www.lavuelta.com)


Relaxfahrer Raúl García de Mateo fuhr den ganzen Tag vor dem Feld - mehr als Eigen- und Sponsorwerbung wurde es nicht (Quelle: http://www.lavuelta.com)


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