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Jose Serpa triumphiert auf Königsetappe der Tour de Langkawi - Tschopp stark
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13.02.2009

Jose Serpa triumphiert auf Königsetappe der Tour de Langkawi - Tschopp stark

Info: Le Tour de Langkawi (2.HC)
Autor: Felix Griep (Werfel)



Genting Higlands, 13.02.2009 - Das Team Serramenti PVC Diquigiovanni hat ein viertes Mal zugeschlagen. Nachdem Mattia Gavazzi zu Beginn der Tour de Langkawi drei Etappensiege feierte, gewann nun Jose Serpa die 5. Etappe mit Ankunft in den Genting Higlands. Der Kolumbianer erklomm den Schlussanstieg zum dritten Mal in vier Jahren als Erster und diesmal 23 Sekunden schneller als der für das australische Nationalteam fahrende Jai Crawford. Der Schweizer Johann Tschopp (Bouygues Telecom) überzeugte mit Platz fünf, den er mit 1:12 Minute Rückstand auf den Tagessiegers holte.

Das fünfte und wohl einzige rundfahrtentscheidende Teilstück der Tour de Langkawi führte über lediglich 102 Kilometer von Petaling Jaya in die berüchtigten Genting Highlands, die ersten zwei Drittel der Etappe waren jedoch flach. Beim ersten Zwischensprint, 16,9 Klometer nach dem Start, sammelte der zu diesem Zeitpunkt noch Gesamführende Mattia Gavazzi (Serramen PVC Diquigiovanni) vor dem Südafrikaner Nolan Hoffmann einige Zähler ein, um seine Führung in der Punktewertung auszubauen. Die beiden weiteren Sprints teilten sich Daniele Nardello (Fuji-Servetto) und Marcel Wyss (Cervélo TestTeam), die bei Kilometer 30 einen Ausreißersuch gestartet hatten. Mit vier Minuten Vorsprung erreichten der Italiener und der Schweizer den Fuß des Anstiegs zu den Genting Highlands, der sich insgesamt über etwa 25 Kilometer erstreckt und bis auf exakt gemessene 1679,2 Meter hinauf führt. Erst die australische Nationalmannschaft und Garmin-Slipstream, später auch das Diquigiovanni-Team, sorgten dafür, dass sich das Feld schon im noch leichteren Beginn des Berges zunehmend verkleinerte. An der Spitze hatte Nardello zu kämpfen und konnte schließlich nicht mehr mit Wyss mithalten. Für den wurde Freitag, der 13. aber kurz darauf zum Pechtag. Ihn erwischte ein Defekt, der ihn wertvolle Zeit kostete und Nardello wieder an ihm vorbeiziehen ließ. Da sich beide am Ende des Tages aber nicht vorne halten konnten und noch viel Zeit verloren, wiegt dieses Pech nicht allzu schwer.

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Die vom Feld übrig geblieben kleine Favoritengruppe übernahm bald die Führung. Gleich drei Diquigiovanni-Fahrer waren dabei und wollten das Leadertrikot, das Sprinter Gavazzi heute definitiv nicht verteidigen konnte, in den eigenen Reihen halten. Jose Serpa, Jackson Rodriguez und Carlos José Ochoa spielten ihren mannschaftliche Stärke perfekt aus und befanden sich fünf Kilometer vor dem Ende nur noch mit dem australischen Nationalmannschaftsfahrer Jai Crawford an der Spitze. Das Trio machte seinen hartnäckigen Begleiter mit mehren Attacken mürbe und Serpa konnte sich fünf Kilometer vor Schluss, als der mit mehr als 11% Durchschnittssteigung steilste Abschnitt begann, absetzen. Serpa, mit zwei Siegen (2006) und 2007) und einem dritten Platz (2008) in den letzten Jahren der erfolgreichste Fahrer in den Genting Highlands, brachte schnell 15 Sekunden zwischen sich und Crawford, der sich solo auf die Verfolgung machte. Der Australier konnte zwar zwischenzeitlich an der Drei-Kilometer-Marke bis auf sechs Sekunden herankommen, der durch seinen Teamchef Gianni Savio über die Zwischenstände informierte Serpa legte dann aber nochmals zu und siegte auf dem Gipfel 23 Sekunden vor Crawford. Rodriguez holte mit 41 Sekunden Rückstand die zweite Podiumsplatzierung für Diquigiovanni, unmittelbar vor dem Schweden Fredrik Kessiakoff (Fuji-Servetto). Nachdem Marcel Wyss noch bis auf Platz 62 durchgereicht wurde, konnte sich ein andere Schweizer in Szene setzen. Johann Tschopp (Bouygues Telecom) belegte, genau wie in der Gesamtwertung der Tropicale Amissa Bongo im Januar, Platz fünf, hatte 1:12 Rückstand auf Serpa kassiert.

Da die Tour de Langkawi in diesem Jahr von zehn auf sieben Etappen verkürzt wurde, steht Jose Serpa nun vor seinem erstem Gesamtsieg. Nur noch zwei Etappen stehen aus und die sind wie die ersten vier flach. Für die starke Mannschaft von Diquigiovanni sollte es kein Problem sein, den Erfolg für seinen Kapitän, der gesamt 27 Sekunden vor Crawford liegt, sicher ins Rundfahrt-Ziel zu bringen. Auch der fünfte Rang von Johann Tschopp sollte kaum noch in Gefahr geraten, mehr als eine Minute hat er Vorsprung auf den Sechstplatzierten. In der Mannschaftswertung zeichnet sich die Dominanz von Diquigiovanni ebenfalls ab, dort beträgt der Rückstand von Australiens Nationalteam bereits mehr als sieben Minuten. Das Bergtrikot trägt Crawford stellvertretend für Serpa, der drei Punkte mehr auf seinem Konto hat. Bei der letzten Bergwertung auf der morgigen Etappe könnte Crawford sich noch den Sieg in dieser Spezialwertung holen, dort gibt es 4-2-1 Punkte für die ersten drei Fahrer. Die Punktewertung wird sich in den noch zu erwartenden beiden Sprints zwischen Gavazzi und Hoffmann entscheiden, die derzeit neun Punkte auseinander liegen. Mit etwas Glück könnte Diquigiovanni also fast alles abräumen, was es an Wertungen in Langkawi gibt. Nur an der Spitze der Rangliste asiatischer Fahrer liegen sie nicht. Diese führt klar der Indonesier Tonton Susanto (Letua Cycling) an, der in der Gesamtwertung mit knapp drei Minuten Rückstand Siebter ist.

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Tagessieger Jose Serpa (Foto: www.ltdl.com.my)
Jose Serpa freut sich über seinen dritten Sieg in den Genting Highlands (Foto: www.ltdl.com.my)

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