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Bradley Wiggins gewinnt Amsterdam-Zeitfahren zum Start des Giro d´Italia
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08.05.2010

Bradley Wiggins gewinnt Amsterdam-Zeitfahren zum Start des Giro d´Italia

Info: GIRO D´ITALIA 2010
Autor: Felix Griep (Werfel)
LiVE-Ticker zum Nachlesen: Flash | Text
Vorschau: Einzelzeitfahren in Amsterdam eröffnet 93. Giro d´Italia - Alle Startzeiten von Russ bis Greipel



Amsterdam, 08.05.2010 - Der britische Meister Bradley Wiggins (Team Sky) hat das Zeitfahren in Amsterdam zum Auftakt des 93. Giro d'Italia gewonnen. Mit jeweils zwei Sekunden Rückstand folgten nach 8,4 Kilometern Brent Bookwalter und Cadel Evans (beide BMC Racing Team). Als bester Italiener findet sich erst auf Platz zehn Marco Pinotti (HTC-Columbia). Richie Porte (Saxo Bank) fuhr die sechstbeste Zeit und ist damit bester Nachwuchsfahrer.

Wiggins siegt vor zwei BMC-Fahrern, junger Porte wieder stark
Gold war bisher die Farbe, die man mit Bradley Wiggins assoziierte. Der vor zehn Tagen 28 Jahre alt gewordene Brite holte auf der Bahn sechs Goldmedaillen bei Weltmeisterschaften und drei weitere bei Olympischen Spielen. Morgen wird jedoch rosa die Erkennungsfarbe des letztjährigen Vierten der Tour de France sein. Beim immer mal wieder von leichtem Regen begleiteten 8,4 Kilometer langen Zeitfahren vom Van Gogh Museum zum Olympiastadion von 1928 startete Wiggins als 186. von 198 Fahrern und unterbot im Ziel die Bestmarke, die Brent Bookwalter (BMC Racing Team) seit fast einer Stunde gehalten hatte, um zwei Sekunden. Auch dessen Teamkollege Cadel Evans konnte das nicht mehr ändern, mit ebenfalls zwei Sekunden Verlust belegt der Weltmeister Platz drei. Damit unterstrich der Australier aber seine Rolle als einer der Topfavoriten dieses Rennens. Während das Rosa Trikot also Sky-Fahrer Wiggins übergestreift bekam, wird das Weiße Trikot morgen von Richie Porte (Saxo Bank) getragen. Der 25-jährige Australier, jüngst Überraschungssieger des Zeitfahrens der Tour de Romandie, wurde auf Platz sechs bester Jungprofi des Tages.


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Evans und Vinokourov die Stärksten der Rundfahrt-Favoriten
Mit Platz drei unterstrich Cadel Evans seine Ambitionen, mit dem Giro d’Italia seine erste Grand Tour zu gewinnen. Neben Wiggins und dem Träger des Regenbogentrikots konnten nur wenige der zum Giro-Favoritenkreis zählenden Fahrer heute überzeugen. Alexandre Vinokourov (Astana) fuhr als Vierter mit nur fünf Sekunden Rückstand zum Sieger ein starkes Rennen, Vincenzo Nibali (Liquigas) lieferte als Elfter mit zehn Sekunden Verlust ebenfalls eine gute Vorstellung ab. Die ohnehin nicht als beste Zeitfahrer bekannten Stefano Garzelli (Acqua & Sapone), Michele Scarponi (Androni Giocattoli), Ivan Basso (Liquigas) und Carlos Sastre (Cervélo TestTeam) hielten ihren Rückstand mit 20 bis 25 Sekunden in Grenzen, was anderen nicht gelang. Fast eine Minute müssen beispielsweise die beiden Lampre-Hoffnungen Damiano Cunego und Gilberto Simoni aufholen.


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Milram Kapitän Linus Gerdemann zufrieden mit Giro-Start


Sieberg, Marcel Wyss und Brändle die besten ihrer Länder
Stärkster deutschsprachiger Fahrer war etwas überraschend Marcel Sieberg (HTC-Columbia), der mit zwölf Sekunden Rückstand Platz 13 erreichte. Sein vergangene Nacht von leichten Magenproblemen gestörte Teamkollege André Greipel, der als Letzter gestartet war, kam auf den 25. Platz, Linus Gerdemann (Team Milram) rangiert eine Position davor. Der einzige Schweizer in der Nähe der Spitze war der Romandie-Neunte Marcel Wyss (Cervélo TestTeam), der sich vor den beiden erwähnten Deutschen Rang 23 holte. Noch zwei Plätze besser war der Österreicher Matthias Brändle (Footon-Servetto), allesamt haben sie 16 bis 18 Sekunden Rückstand kassiert.

Sprinter lauern aufs Rosa Trikot
Noch zwei Tage bleibt der Giro in den Niederlanden, wobei flache Teilstücke anstehen, bei denen die Sprinter nicht nur um Siege, sondern auch um Bonussekunden kämpfen werden. Die beste Ausgangsposition hat Greg Henderson (Team Sky), der fünf Sekunden hinter seinem Teamkollegen Wiggins auf Platz fünf kam. Dem Neuseeländer könnte morgen schon ein dritter Platz reichen, um die Führung zu übernehmen. André Greipel könnte seine 18 Sekunden Rückstand durch einen Sieg wettmachen. Andere Sprinter wie William Bonnet (Bouygues Telecom), Baden Cooke (Saxo Bank), Tyler Farrar (Garmin-Slipstream) oder Alessandro Petacchi müssen zwanzig oder ein paar mehr Sekunden aufholen, was für sie wohl frühestens auf der 3. Etappe machbar wäre. Einer der Sieganwärter morgen ist auch Robbie McEwen (Katusha), der nach einem Defekt aber eineinhalb Minuten und alle Chancen auf Rosa verlor.

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