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De Ketele/De Pauw entfernen sich in 2. Nacht von Amsterdam nach Punkten von Lampater/Kalz
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07.12.2016

De Ketele/De Pauw entfernen sich in 2. Nacht von Amsterdam nach Punkten von Lampater/Kalz

Info: Sixdays: Six Day Amsterdam 2016
Autor: Felix Griep (Werfel)



Amsterdam, 07.12.2016 – Was sich am Dienstag schon sehr deutlich abzeichnete, ist beim Amsterdamer Sechstagerennen spätestens am Mittwoch endgültig Gewissheit geworden: Der Sieg bei diesen Sixdays kann sich nur zwischen Kenny De Ketele/Moreno De Pauw und Leif Lampater/Marcel Kalz entscheiden, die ihre Verfolger in dieser 2. Nacht noch weiter distanzierten. Zwar sind die beiden Topteams weiterhin rundengleich, doch der Punkteabstand zwischen den Belgiern und den Deutschen hat sich signifikant erhöht, was für De Ketele/De Pauw bei der endgültigen Entscheidung am Wochenende ein wichtiger Trumpf sein kann. Bei den Sprintern erlebte Joachim Eilers einen für seine Verhältnisse schwachen Tag und fiel auf Rang drei zurück; neuer Führender ist Maximilian Levy.


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Ein kleiner Höhenflug bringt Marguet/Imhof zwischenzeitlich auf Rang drei
Anders als bei der Eröffnung tags zuvor stand die große Jagd, das Madison-Rennen über 45 Runden, in der 2. Nacht der Sixdays Amsterdam erst als letzter Wettbewerb auf dem Programm. Stattdessen begann das Rennprogramm mit der Longest Lap und einem ersten Derny-Rennen – es siegten Zachary Kovalcik respektive Moreno De Pauw –, bevor die kürzere Jagd über 20 Runden ausgetragen wurde. In dieser gelang Tristan Marguet/Claudio Imhof ein Rundengewinn, den sie in der kleinen Jagd der 1. Nacht trotz großen Einsatzes noch verpasst hatten. Es war nur das erste von mehreren Highlights der Schweizer, die später auch noch erneut das Zeitfahren über die 200-Meter-Runde für sich entschieden. Zudem konnte Imhof im zweiten Derny-Lauf des Abends einen klaren Sieg erringen. Nur in der Mannschaftsausscheidung hatten sich die Eidgenossen eine „Auszeit“ gegönnt und früh das Handtuch geworfen. Diesen Wettbewerb gewannen Kenny De Ketele/Moreno De Pauw, die mit einer Runde Vorsprung auf vier Verfolger in die große Jagd starteten – im Gegensatz zu Leif Lampater/Marcel Kalz, den nun drittplatzierten Marguet/Imhof sowie Jesper Mørkøv/Marc Hester und Christian Grasmann/Maximilian Beyer hatten sie schon ihre zweite Bonusrunde eingestrichen.

Jagdsieg und ein komfortabler Punktevorsprung für De Ketele/De Pauw
Gleich zu Beginn der 45-Minuten-Jagd gingen Lampater/Kalz in die Offensive und konnten rasch gemeinsam mit Mørkøv/Hester den ersten Rundengewinn herausfahren. Es dauerte jedoch nicht allzu lange, bis De Ketele/De Pauw und Grasmann/Beyer nachzogen. Marguet/Imhof hingegen hatten ihr Pulver offenbar verschossen und waren nicht in der Lage, diesen Angriffen etwas entgegenzusetzen. Als die beiden deutschen Paare Grasmann/Beyer und Lampater/Kalz sowie die Belgier De Ketele/De Pauw eine Viertelstunde vor Schluss einen Angriff lancierten, der in einem weiteren Rundengewinn resultieren sollten, waren neben Marguet/Imhof diesmal auch Mørkøv/Hester überrumpelt, so dass letztlich nur drei Teams die Jagd in derselben Runde abschlossen. Der Sieg ging an die Gesamtführenden, weil De Pauw sich im Endspurt gegen Kalz behaupten konnte. Als Zweite knackten Lampater/Kalz zwar auch die zweite Hundertermarke, doch mit 217 zu 253 Punkten liegen sie nun schon einigermaßen klar im Hintertreffen – De Ketele/De Pauw bauten ihren Vorsprung in der 2. Nacht von neun auf 36 Punkte aus. Grasmann/Beyer (136), Mørkøv/Hester (154) und Marguet/Imhof (186) liegen nicht nur punktemäßig noch deutlich weiter zurück, sondern haben, auch Rückstände von einer, zwei bzw. drei Runden und dürften mit dem Kampf um den Sieg nichts mehr zu tun haben.

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Sprinter: Levy und Hoogland verdrängen Eilers auf Platz drei
Während es bei den Sixdays-Profis nur noch zwei Sieganwärter gibt, kämpfen bei den Sprintern immerhin noch drei der sechs Teilnehmer um den ersten Platz, den Joachim Eilers an diesem Mittwoch erst einmal räumen musste. Im Rundenrekordfahren reichte es für ihn diesmal nur zu Platz zwei hinter seinem Landsmann Maximilian Levy, im Keirin und im Sprintfinale wurde er gar nur Vierter und Dritter. Levy wiederum ließ seinem Zeitfahrsieg zwei zweite Plätze folgen, so dass er im deutschen Vergleich mit 12 zu 15 Punkten die Nase vorne hat. Zwischen ihnen liegt mit 13 Punkten aber auch noch der Niederländer Jeffrey Hoogland, der im Zeitfahren Dritter war und Keirin sowie Sprint gewann. Der Brite Matthew Rotherham, der nach der 1. Nacht auch noch Kontakt zum Spitzentrio hatte, ist weit zurückgefallen und mit nunmehr 25 Punkten wohl nicht einmal mehr ein Anwärter auf eine Podiumsplatzierung.

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