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36. Sixdays Rotterdam stehen im Zeichen des Duells De Ketele/De Pauw gegen Kluge/Grasmann
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04.01.2018

36. Sixdays Rotterdam stehen im Zeichen des Duells De Ketele/De Pauw gegen Kluge/Grasmann

Info: Sixdays: Zesdaagse van Rotterdam 2018
Autor: Felix Griep (Werfel)



Rotterdam, 04.01.2018 – Unbestritten gehört Kenny De Ketele zu den besten Sechstage-Profis der letzten Jahre – erst Recht, seitdem er mit Moreno de Pauw einen kongenialen Partner gefunden hat. Doch ein Sieg in Rotterdam ist den beiden Belgiern bisher weder gemeinsam noch mit anderen Partnern gelungen, was sie im Jahr 2018 natürlich ändern wollen. Auf dem Weg zum Sieg müssen sie sich unter anderem mit den Titelverteidigern Roger Kluge/Christian Grasmann und den vor zwei Jahren siegreichen Albert Torres/Sebastian Mora auseinandersetzen.


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De Ketele und Rotterdam – (noch) keine Erfolgsgeschichte
Zweimal sind Kenny De Ketele und Moreno De Pauw schon gemeinsam in Rotterdam an den Start gegangen, doch das Podium verpassten sie beide Male. Mehr als der fünfte Platz 2015 und der vierte 2016 war für das belgische Dream Team in den Niederlanden bisher noch nicht drin. De Keteles eher unglückliche Rotterdamer Vergangenheit geht sogar noch weiter zurück: In Erinnerung bleibt nicht nur die knappe Niederlage von 2011, als er gemeinsam mit Iljo Keisse den Sieg um ledgilich zwei Punkte verpasst hatte, sondern auch das Jahr 2015, in dem er mit Jasper De Buyst in Führung gelegen hatte, aber wegen einer Grippe unmittelbar vor der Final-Jagd aufgeben musste. Trotz alledem kommt man bei der Vergabe der Favoritenrolle nach dem dritten Platz in London im Oktober und dem Sieg in Gent im November um das Duo De Ketele/De Pauw nicht herum.

Kluge und Grasmann – 2017 praktisch ohne Konkurrenz
Es gibt aber auch einige Paare, die De Ketele/De Pauw den Sieg streitig machen wollen und dies durchaus auch schaffen könnten. Dabei sind zu allererst natürlich die Vorjahressieger Roger Kluge/Christian Grasmann zu nennen. Im Jahr 2017 waren die Deutschen in Rotterdam nicht zu schlagen, hatten zur Halbzeit drei und am Ende immerhin noch zwei Runden Vorsprung auf ihre ersten Verfolger. Während Grasmann zuletzt schon in Gent im Einsatz war (Platz 5 mit Marc Hester), ist es für Kluge erneut das erste Sechstagerennen der Wintersaison – diesmal aber wohl nicht das einzige. Anstatt für seine Mannschaft Mitchelton-Scott die Tour Down Under zu bestreiten, wird Kluge in drei Wochen auch in Berlin auf der Bahn mitmischen.

Terpstra/Van Baarle und Havik/Stroetinga – die Lokalmatadoren
Zum Favoritenkreis zählen des Weiteren auch die Spanier Albert Torres/Sebastian Mora, ihres Zeichens Sieger von 2016, die Dänen Marc Hester/Jesper Mørkøv und bei ihrem Heimspiel die Niederländer Niki Terpstra/Dylan van Baarle. Mørkøv war vor einem Jahr mit Lasse Norman Hansen Zweiter und Terpstra dominierte einst von 2013 bis 2015 gemeinsam mit Iljo Keisse das Rotterdamer Sechstagerennen. Von den niederländischen Teams darf man aber auch Yoeri Havik/Wim Stroetinga nicht unterschätzen – Stroetinga gewann anno 2012 mit Peter Schep und für Havik stehen drei dritte Plätze zu Buche, der letzte vor zwei Jahren mit Niki Terpstra. Zu den Überraschungskandidaten darf man neben den Franzosen Morgan Kneisky/Benjamin Thomas durchaus auch noch zwei weitere niederländische Paare zählen: Raymond Kreder/Ramon Sinkeldam und Jesper Asselman/Pim Ligthart.

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Rotterdam ist der Auftakt der Sixdays-Hauptsaison, die wieder vier Veranstaltungen in fünf Wochen umfasst. Dazu gehören auch die beiden deutschen Sechstagerennen in Bremen (11.-16. Januar) und Berlin (25.-30. Januar); den Abschluss bildet wie gewohnt Kopenhagen (1.-6. Februar).





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