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Rundenverlust für De Ketele/De Pauw in 2. Nacht von Gent – Viviani und Keisse neue Führende
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17.11.2016

Rundenverlust für De Ketele/De Pauw in 2. Nacht von Gent – Viviani und Keisse neue Führende

Info: Sixdays: Zesdaagse Vlaanderen-Gent 2016
Autor: Felix Griep (Werfel)



Gent, 17.11.2016 – Auch in der 2. Nacht des Sechstagerennens von Gent dominierten Kenny De Ketele/Moreno De Pauw wieder die Zeitfahr-Disziplinen, den Belgiern gelang sogar eine erneute Verbesserung ihres 500-Meter-Rekords. Doch in den Jagden verloren sie jeweils eine Runde auf ihre Konkurrenten um den Gesamtsieg, so dass ihnen auch die unverändert höchste Punktzahl die Führung nicht retten konnte. An der Spitze des Klassements stehen nun Elia Viviani und der in Gent schon sechsmal erfolgreiche Iljo Keisse, dicht gefolgt von Bradley Wiggins/Mark Cavendish. Im U23-Rennen befinden sich mit Jules Hesters/Gerben Thijssen und Lorenzo Blomme/Bryan Boussaer nur noch zwei Teams in der Nullrunde.


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De Ketele/De Pauw erleben Rückschläge in den Jagden
Vor drei Wochen beim Sechstagerennen im Olympischen Velodrom von London hatte es nur eine einzige Jagd pro Abend gegeben. In Gent gibt es hingegen, mit Ausnahme des Final-Tages, immer zwei Austragungen der im Niederländischen „ploegkoers“ genannten Sixdays-Kerndisziplin. Auf der 166 Meter kurzen Bahn bedeutet dies stets großes Spektakel, da dort schneller Rundengewinne erzielt werden können als auf längeren Bahnen wie bspw. dem 250-Meter-Oval in London – und man sich selbst als Topteam schnell einmal einen Rundenverlust einhandeln kann, was in der 2. Nacht ausgerechnet den so stark in die Zesdaagse Vlaanderen gestarteten Kenny De Ketele/Moreno De Pauw passierte. In der 45-minütigen ersten Jagd wurden sie von Elia Viviani/Iljo Keisse und Callum Scotson/Cameron Meyer abgehängt, und in der mit 30 Minuten etwas kürzeren zweiten Jagd nahmen ihnen auch Bradley Wiggins/Mark Cavendish eine Runde ab. Es gab am Mittwoch aber sehr wohl auch Erfolgserlebnisse für De Ketele/De Pauw, allen voran eine neue Rekordzeit im Zeitfahren über drei Runden: Schon in der 1. Nacht hatten sie die sieben Jahre alte 500-Meter-Bestmarke von Tristan Marguet und Franco Marvulli um 13 Hundertstel unterboten, nun verbesserten sie ihre eigenes Ergebnis nochmals deutlich um 25 Hundertstel von 26,90 auf 26,65 Sekunden.

Viviani und Vorjahressieger Keisse übernehmen Platz eins
Neben den 500 Metern, die sie mit exakt einer Sekunde Vorsprung auf Marcel Kalz/Robbe Ghys für sich entschieden, gewannen De Ketele/De Pauw erneut auch das Zeitfahren über eine Runde. Mit 8,52 Sekunden, dem selben Ergebnis wie vom Dienstag, verwiesen die Belgier Wiggins/Cavendish um fünf Hundertstel auf Rang zwei. De Ketele fuhr überdies Siege in einem Punkterennen und einem Derny-Lauf ein und insgesamt punkteten er und De Pauw wieder am besten. Sie sammelten in der 2. Nacht total 74 Punkte, vier bzw. fünf mehr als Viviani/Keisse und Wiggins/Cavendish, die wegen der Rundengewinne aus den Jagden aber in der Gesamtwertung vor ihnen stehen. Auf Rang eins thronen nun mit 146 Punkten Viviani/Keisse, die nicht nur die erste Jagd gewannen, sondern dank Keisses Sprintstärke auch ein Punkterennen und die Mannschaftsausscheidung, in deren letztem Sprint sich der gebürtige Genter gegen De Pauw behaupten konnte. Wiggins/Cavendish, die Siege im Derny-Finale und der zweiten Jagd verbuchten, liegen bei 141 Punkten nur fünf Zähler in Rückstand. Mit 164 Punkten belegen De Ketele/De Pauw trotz ihres Rundenverlustes Platz drei noch vor Scotson/Meyer, weil die Australier erst 79 Punkte und damit noch keinen Bonus geholt haben.

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U23: Nur noch zwei belgische Teams in der Nullrunde
Wie bei den Profis stehen auch im U23-Wettbewerb nach der 2. Nacht nur noch zwei Teams in der Nullrunde. Es handelt sich um die beiden belgischen Paare Jules Hesters/Gerben Thijssen und Lorenzo Blomme/Bryan Boussaer, die schon nach der 1. Nacht die Plätze eins und zwei belegten, in der 200-Runden-Jagd vom Mittwoch aber vier weitere vorher rundengleiche Teams distanzieren konnten. Zwar blieben Nicolas Boudat/Louis Pijourlet und James Baeyens/Mathias Lefeber an diesem Abend ohne Verluste, sie hatten aber tags zuvor bereits Rückstände kassiert. Mit je einem zweiten und dritten Platz in den beiden zuerst ausgetragenen Punkterennen und der besten Sprint-Ausbeute in der Jagd waren Hesters/Thijssen wieder das punktbeste Team und vergrößerten ihren Vorsprung gegenüber Blomme/Boussaer von 19 auf 28 Punkte. Drittplatzierte sind neu die Briten Matthew Bostock/Joe Holt mit einer Runde und 37 Punkten Rückstand.

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