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Hansen und Mørkøv gewinnen nach vier Jahren noch einmal gemeinsam die Sixdays Kopenhagen
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01.02.2017

Hansen und Mørkøv gewinnen nach vier Jahren noch einmal gemeinsam die Sixdays Kopenhagen

Info: Sixdays: Københavnske 6-dagesløb 2017
Autor: Felix Griep (Werfel)



Kopenhagen, 31.01.2017 – Die Belgier Kenny De Ketele/Moreno De Pauw und die Niederländer Yoeri Havik/Wim Stroetinga konnten versuchen was sie wollten – in der Final-Jagd des 55. Kopenhagener Sechstagerennens ließen sich die überlegenen Punktesammler Lasse Norman Hansen/Michael Mørkøv die Wiederholung ihres gemeinsamen Heimsieges aus dem Jahr 2013 nicht mehr nehmen. Mørkøv triumphierte sogar schon zum insgesamt sechsten Mal in der Ballerup Super Arena und ist nur noch zwei Siege von Rekordhalter Danny Clark entfernt. Im U23-Wettbewerb holten sich die hoffnungsvollen dänischen Talente Kristian Kaimer Eriksen/Julius Johansen ungeschlagen und mit letztlich fünf Runden Vorsprung unangefochten den Sieg.


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Dreikampf um den letzten Sixdays-Sieg der Saison

Als Favoriten mit der legendären Rückennumer 7 gestartet, wurden Lasse Norman Hansen/Michael Mørkøv den in sie gesetzten Erwartungen in den ersten fünf Nächten absolut gerecht. Einen Rundenverlust aus der großen Jagd der 3. Nacht konnten die Dänen durch ihre enorm starke Punktebilanz ausgleichen – dank einer Bonusrunde mehr gingen sie vor den Belgiern Kenny De Ketele/Moreno De Pauw und den Niederländern Yoeri Havik/Wim Stroetinga als Führende in die Final-Nacht. Lange hatten auch Marc Hester/Jesper Mørkøv um die Podiumsplätze mitgekämpft, bevor sie durch drei Rundenverluste in der Handicap-Jagd der 5. Nacht weit zurückgefallen waren.
 Stand nach der 5. Nacht    
1 Hansen/Mørkøv      0 248
2 De Ketele/De Pauw  0 169
3 Havik/Stroetinga   0 143
4 Müller/Graf       -3  79
5 Hester/Mørkøv     -4 163
6 Lampater/Beyer    -4  76

Havik/Stroetinga ohne weitere Bonusrunde chancenlos

Die letzte Nacht erlebte schon nach kurzer Zeit einen Führungswechsel, der durch eine erste, halbstündige Jagd ausgelöst wurde. Zwar konnte niemand den Führenden Hansen/Mørkøv eine Runde abnehmen, aber die De Ketele/De Pauw holten sich im Sprint vor den Dänen den Jagd-Sieg und kamen mit diesen 20 Punkten plus 11 weiteren, die sie zuvor in den Wertungssprints eingesammelt hatten, auf exakt 200 Punkte – die Bonusrunde machte sie zu den neuen, alleinigen Führenden. Doch Hansen/M.Mørkøv, die sich in den ersten fünf Nächten als herausragende Punktesammler gezeigt hatten, waren auch an diesem Dienstagabend fleißig. So gewannen sie die Mannschaftsausscheidung, und wurden unter anderem Dritte bei der Derny-Revanche und im 250 Meter Zeitfahren – beides Disziplinen, in denen wiederholt Casper Folsach/Frederik Madsen den Sieg davontrugen. Hansen/Mørkøv gelang jedenfalls noch der Sprung über die 300-Punkte-Marke, womit sie die Führung zurückeroberten. Im Punktekampf der besten Teams blieben die Berlin-Sieger Havik/Stroetinga auf der Strecke. Weil sie keinen Bonus mehr einfahren konnten, gingen sie nicht nur mit einem unaufholbaren Punktedefizit, sondern auch noch mit einer Runde Rückstand in die Final-Jagd.
 Stand vor Final-Jagd       
1 Hansen/Mørkøv      0 309
2 De Ketele/De Pauw  0 214
3 Havik/Stroetinga  -1 157
4 Müller/Graf       -3 105
5 Hester/Mørkøv     -5 187
6 Lampater/Beyer    -6  85

Hester/Mørkøv verteidigen Führung in Final-Jagd souverän

Auch wenn die Ausgangssituation von Havik/Stroetinga für die letzte Stunde des Københavnske 6-dagesløb 2017 denkbar schlecht war, gaben sich die Niederländer keinesfalls auf, sondern drückten der Final-Jagd durchaus ihren Stempel auf. Im Verlauf des Rennens konnten sie sich mittels einer Doublette wieder in die Nullrunde vorarbeiten und unternahmen sogar mit Beginn der Sprintrunden noch einen Angriff auf den Sieg. Doch dafür reichten die Kräfte nicht mehr aus. Stattdessen fuhren Hansen/Mørkøv und De Ketele/De Pauw in den letzten Minuten nochmals einen Rundengewinn heraus, der an den Platzierungen dann aber nichts mehr änderte. Der Gesamtsieg der Dänen war niemals ernsthaft in Gefahr geraten und auch in der Schlussphase der Final-Jagd hatten die Belgier keine Möglichkeit, einen Rundengewinn alleine herauszufahren. Für das zweitbeste dänische Paar Hester/Mørkøv sprang am Ende der fünfte Platz heraus, zwei Runden hinter den Österreichern Andreas Müller/Andreas Graf und eine Runde vor den Deutschen Leif Lampater/Maximilian Beyer. In der Final-Jagd büßten diese drei Teams noch einmal jeweils drei Runden auf die überlegenen Hansen/Mørkøv, De Ketele/De Pauw und Havik/Stroetinga ein.
 Endstand                   
1 Hansen/Mørkøv      0 329
2 De Ketele/De Pauw  0 220
3 Havik/Stroetinga  -1 167
4 Müller/Graf       -6 111
5 Hester/Mørkøv     -8 197
6 Lampater/Beyer    -9  95
-> Zum vollständigen Endstand und allen Resultaten der Profis



U23: Eriksen/Johansen gewinnen auch die letzte Jagd

In der letzten Jagd der Nachwuchsfahrer zeigten Kristian Kaimer Eriksen/Julius Johansen gewohnt eindrucksvoll, dass sie das beste U23-Team dieser Sixdays waren. Die Dänen beanspruchten auch den sechsten Tagessieg für sich, und das zum vierten Mal als einziges Team in der Nullrunde. Im Endstand weisen sie fünf Runden Vorsprung gegenüber den Zweitplatzierten Mathias Erik Larsen/Matias Malmberg auf, die sich diese Position in der 5 Nacht erkämpft hatten. Die nächsten Mannschaften ab Platz drei folgen erst mit jeweils sieben Runden Rückstand.

-> Zum Endstand und allen Resultaten der U23





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