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Marianne Vos gewinnt Radcross-Weltcup Waterloo vor Ellen Noble
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23.09.2018

Marianne Vos gewinnt Radcross-Weltcup Waterloo vor Ellen Noble

Info: Radcross: WELTCUP WATERLOO 2018
Autor: Heike Oberfeuchtner (H.O.)



Waterloo, 23.09.2018 - Nach dem überraschenden Sieg von Toon Aerts hat Trek, der Sponsor und Gastgeber des Weltcup-Auftakts, einen weiteren Heim-Sieg knapp verpasst. Ellen Noble vom nagelneuen Trek Factory Racing Team wurde hervorragende Zweite und musste sich dabei nur Ex-Weltmeisterin Marianne Vos (WaowDeals Pro Cycling) geschlagen geben. Platz drei ging an die in den USA beheimatete Tschechin Katerina Nash (Clif Pro).


Bericht zum Rennen der Männer:
Toon Aerts schlägt beim Radcross-Weltcup-Auftakt in Waterloo zu


Vos und Noble schon nach 1 Runde vorn
Ungewöhnlicherweise fand das Frauenrennen beim Weltcup-Auftakt in Waterloo, Wisconsin nach dem Männerrennen statt - ein Beschluss der UCI, um den Frauen-Crosssport zu pushen, der allerdings nur für die beiden US-Events gilt. Anders als bei den Männern lagen bereits nach einer von insgesamt 6 Runden zwei Athletinnen recht deutlich voraus. Das waren die 7-fache Quer-Weltmeisterin Marianne Vos und US-Vizemeisterin Ellen Noble. In die zweite Runde gingen sie mit 20 Sekunden Vorsprung auf U23-Weltmeisterin Evie Richards (Trek Factory), die Siegerin des C2-Events in Waterloo vergangenen Freitag, sowie auf Katerina Nash. US-Meisterin Katie Compton, die vor zwei Tagen wegen Atemwegsproblemen aussteigen musste, kam diesmal besser mit den heißen, staubigen Bedingungen zurecht und lag nicht weit zurück.

Pech für US-Meisterin Compton
Zunächst übersprang Ellen Noble die Hindernisbalken mit dem Rad, während Vos Absteigen und Laufen vorzog. Auf der dritten Runde aber blieb die US-Amerikanerin hängen, fiel über den Lenker und behinderte ihre Konkurrentin auch noch erheblich. Auf den drei verbleibenden Runden verzichtete sie demzufolge auf das riskante Manöver. Die Verfolgerinnen Nash, Richards und Compton hatten sich mittlerweile zu einem Trio zusammengeschlossen, kamen aber trotz des Zwischenfalls nicht wirklich näher. In der vorletzten Runde traf die Vizeweltmeisterin ein Defekt, sodass nur noch die junge Britin und die bereits 40 Jahre alte Tschechin um den dritten Platz fuhren. Vos' und Nobles Vorsprung zu Beginn der Schlussrunde betrug wiederum 20 Sekunden.

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Loes Sels beste Belgierin
Nun übernahm die U23-Vizeweltmeisterin von 2017 zunächst das Kommando und konnte sich an einem Anstieg leicht absetzen. Doch Vos kam wieder heran und trieb Noble fortan vor sich her. Alle dachten, die Niederländerin, die ihre Straßensaison trotz WorldTour-Führung zugunsten des Cross-Winters vorzeitig beendet hatte, würde sich auf ihre Sprintstärke verlassen. Doch dem war nicht so - am letzten steilen Stich hängte die 31-jährige Vos das 9 Jahre jüngere Trek-Girl ab. Die kam mit 4 Sekunden Rückstand ins Ziel und brach in eine Mischung aus Freuden- und Enttäuschungstränen aus. Vos' letzter Weltcup-Sieg hatte sich im Januar 2017 ereignet. Nash, die zwischenzeitlich Richards abhängen konnte, wurde Dritte (+0:27). Hinter der zweitbesten Trek-Fahrerin holte Loes Sels (Pauwels Sauzen-Vastgoedservice) und Ellen van Loy (Telenet Fidea) für Belgien die Kohlen aus dem Feuer, da Weltmeisterin Sanne Cant (Corendon-Circus), ganz anders als im Vorjahr, keinen guten Tag hatte.

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