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Auf Kevin Pauwels wartet beim Sluitingsprijis Oostmalle ein Happy End
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24.02.2019

Auf Kevin Pauwels wartet beim Sluitingsprijis Oostmalle ein Happy End

Info: Radcross: Internationale Sluitingsprijs Oostmalle 2019
Autor: Heike Oberfeuchtner (H.O.)



Oostmalle, 24.02.2019 - Kevin Pauwels hat sich einen Traum erfüllt und das allerletzte Radcross-Rennen seiner Karriere gewonnen. Der 34-jährige Belgier, der vor wenigen Tagen seinen Rücktritt angekündigt hatte, setzte sich beim Sluitingsprijis Oostmalle (C1) als Solist vor seinen Landsleuten Toon Aerts und Tom Meeusen durch. Die Niederländerin Denise Betsema gewann das Frauenrennen und erhöhte damit die Anzahl ihrer Saisonsiege auf 15.


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Die Radcross-Saison 2018/2019 ist Geschichte. Und die Karriere von Kevin Pauwels (Marlux-Bingoal) auch. Der frühere U19- und U23-Weltmeister sowie Weltcup-Gesamtsieger von 2012 verabschiedete sich beim Sluitingsprijis Oostmalle heute von seinen Fans - und das mit Bravour. Schon bei der ersten Zielpassage lag er allein in Führung. Der belgische Meister Toon Aerts (Telenet Fidea Lions) und auch Tom Meeusen (Corendon-Circus) fanden wieder Anschluss und so sah man bald ein Trio an der Spitze. Aus der großen Verfolgergruppe schaffte keiner mehr den Sprung nach vorn. Nach ein paar Runden prüfte Pauwels die Form seiner beiden Begleiter, die erst einmal mit Mühe seinen Angriff parieren konnten. Dann attackierte Aerts seinerseits und wurde von Pauwels gekontert, während Meeusen zurückfiel. Ein Sturz des Landesmeisters in der Sandgrube sorgte dafür, dass Pauwels sich absetzen und ein Happy End à la Hollywood einfahren konnte. Überhaupt war diese Saison für ihn eigentlich gar nicht so unerfolgreich gewesen, denn zuvor hatte er auch in Hasselt und in Zonnebeke gewonnen. Oostmalle-Vorjahressieger Mathieu van der Poel war diesmal beim Sluitingsprijs nicht am Start. Aerts und Meeusen, die gestern in Leuven Erster und Zweiter gewesen waren, komplettierten das Podium.

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Warum 14, wenn man auch 15 haben kann
"Vierzehn ist schön, aber fünfzehn ist auch gut", hatte Denise Betsema gestern nach ihrem Sieg in Leuven in Bezug auf die Anzahl ihrer Spitzenresultate noch gewitzelt (Quelle: sport.be). Heute machte die 26-jährige Niederländerin, die als die Entdeckung des Winters gilt, wirklich den Sack zu. Kurz nach dem Start setzte sie sich zusammen mit der belgischen Vizemeisterin Loes Sels (Pauwels Sauzen-Vastgoedservice) ab, aber ein Sturz der beiden ließ mehrere Fahrerinnen wieder herankommen, u. a. U23-Weltmeisterin Inge van der Heijden, Europameisterin Annemarie Worst (Steylaerts-777) und U23-Europameisterin Ceylin del Carmen Alvarado (Corendon-Circus). Zur Halbzeit des Rennens riss Betsema erneut eine Lücke auf und zog durch. Sels und Worst bildeten das Verfolgerduo, konnten aber nicht mehr aufholen und machten am Ende die restlichen Podiumsplätze im Sprint aus, wobei die Niederländerin schneller war. Weltmeisterin Sanne Cant ging anders als gestern nach überstandener Krankheit zwar wieder an den Start, kam aber über Platz 8 nicht hinaus.

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Runde Sache auch für Witse Meeussen
Das U23-Rennen konnte der Niederländer Maik van der Heijden für sich entscheiden, der lustigerweise mit dem Brico Cross Geraardsbergen auch das erste belgische Rennen der Saison gewonnen hatte. Niels Vandeputte und Ryan Kamp (Marlux-Bingoal) wurden 10 Sekunden zurück Zweiter und Dritter. Bei den Junioren erzielte Weltcup-Gesamtsieger und Vizeweltmeister Witse Meeussen seinen 10. Saisonerfolg. Seine beiden Landsleute Lennert Belmans und Wout Vervoort kamen auf die Plätze.

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