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Drama pur: Iserbyt bezwingt Aerts beim Radcross-Weltcup in Nommay nach packendem Duell
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19.01.2020

Drama pur: Iserbyt bezwingt Aerts beim Radcross-Weltcup in Nommay nach packendem Duell

Info: Radcross: WELTCUP NOMMAY 2020
Autor: Heike Oberfeuchtner (H.O.)



Nommay, 19.01.2020 - Eli Iserbyt (Pauwels Sauzen-Bingoal hat sich beim Radcross-Weltcup im ostfranzösischen Nommay gegen Toon Aerts (Telenet Baloise Lions) durchgesetzt und damit seinen dritten Weltcup-Sieg gefeiert. Die Vorentscheidung in dem spannenden, wechselhaften Duell der beiden Belgier fiel erst wenige Meter vor dem Ziel. Aerts behauptete gleichwohl die Führung im Gesamtweltcup.


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Aerts, Iserbyt und der Rest
Auf dem gefrorenen, aber durch das Renngeschehen leicht aufgewühlten Parcours in Nommay wurden nicht weniger als 10 Runden angesetzt - die Siegerzeit betrug am Ende über 67 Minuten. Thijs Aerts (Telenet) führte das Feld nach dem Start einige Zeit an, bis er von Eli Iserbyt verdrängt wurde, der wiederum Thijs' Bruder Toon zum Begleiter bekam. Die beiden setzten sich rasch von der versammelten Konkurrenz ab. Später sprengte der britische Meister Tom Pidcock (Trinity Racing) die Verfolgergruppe, es war aber der neue belgische Meister Laurens Sweeck (Pauwels Sauzen), der dauerhaft die dritte Position im Rennen markieren sollte. In Runde Nr. 6 verschärfte Toon Aerts die Gangart und schüttelte Iserbyt ab. Über 10 Sekunden lagen bei der nächsten Zielpassage zwischen den beiden Kontrahenten. Iserbyt gab sich jedoch noch nicht geschlagen und die Tatsache, dass noch einige Runden zu fahren waren, spielte ihm in die Karten.

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Spannung bis zum Schluss
So gelang es Iserbyt eingangs der achten Runde den Anschluss zu Aerts wiederherzustellen. Und damit nicht genug: Der 22-Jährige ging seinerseits zum Angriff über und nahm dem Gesamtweltcupleader etliche Sekunden ab. War das die Vorentscheidung? Weit gefehlt. Auch Aerts kämpfte sich erneut heran. Die beiden Belgier gingen Kopf an Kopf in die Schlussrunde. Nun hielt sich keiner mit Attacken zurück und der zweite Angriff von Aerts fruchtete - scheinbar. Iserbyt gelang es auch diesmal die Lücke zu schließen. In einer der letzten Kurven überraschte er seinen Landsmann mit einem gekonnten Überholmanöver und verschaffte sich so einen Vorteil für den Schlussspurt. Aerts ließ die Flügel hängen, der vier Jahre Jüngere hatte ihn bezwungen und ihm die Chance auf seinen ersten Saison-Weltcupsieg geraubt. Man fühlte sich an die ersten Rennen in Iowa, Waterloo und Bern erinnert, wo stets Iserbyt vor Aerts gelegen hatte. Seitdem waren alle Weltcups an Mathieu van der Poel gegangen, der heute aber in Ruhe seinen 25. Geburtstag feiern will und Nommay ausließ. Tagesdritter wurde Laurens Sweeck mit nicht weniger als 1:16 Minuten Rückstand. Ihm folgten Lars van der Haar (Telenet), Tom Pidcock, Corné van Kessel und Quinten Hermans. Der vormalige Gesamtzweite im Weltcup, Michael Vanthourenhout (Pauwels Sauzen), kam defektbedingt über einen elften Platz nicht hinaus. So liegt jetzt Iserbyt vor dem Weltcup-Finale in Lauerstellung, allerdings hat er 41 Punkte Rückstand auf Aerts.

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