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Radcross-Weltcup-Finale: Brand holt sich den Tages-, Worst den Gesamtsieg – großes Pech für Alvarado
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26.01.2020

Radcross-Weltcup-Finale: Brand holt sich den Tages-, Worst den Gesamtsieg – großes Pech für Alvarado

Info: Radcross: WELTCUP HOOGERHEIDE 2020
Autor: Heike Oberfeuchtner (H.O.)



Hoogerheide, 26.01.2020 – Ceylin del Carmen Alvarado (Alpecin-Fenix) hat den Gesamtsieg im UCI Radcross-Weltcup 2019/2020 im letzten Moment aus der Hand gegeben. Beim Weltcup-Finale im heimischen Hoogerheide kam die 21-jährige Niederländerin kurz vor dem Ziel zu Sturz. Landsfrau Annemarie Worst (777), die Alvarado das ganze Rennen über im Auge behalten hatte, konnte so vier Plätze weiter vorne finishen und ihren 5-Punkte-Rückstand mehr als wettmachen. Bei aller Dramatik darf natürlich auch die Tagessiegerin nicht vergessen werden: Es handelte sich um Lucinda Brand (Telenet Baloise Lions), die ihren Erfolg aus dem Vorjahr wiederholte.


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Brand lässt sich von Sturz nicht aufhalten
Hoogerheide in der niederländischen Provinz Nord-Brabant wurde von milder Wintersonne beschienen, als die Elite-Frauen in den letzten Radcross-Weltcup des Jahres starteten. Der Parcours war trocken und schnell, so mussten sechs Runden zurückgelegt werden. Auf Initiative von Europameisterin Yara Kastelijn (777) kam eine siebenköpfige Spitzengruppe zustande, der auch Ceylin del Carmen Alvarado, Annemarie Worst – die Nummer eins und zwei des Gesamtklassements – Weltmeisterin Sanne Cant (Iko-Crelan), U23-Weltmeisterin Inge van der Heijden (CCC), die Britin Evie Richards (Trek Factory) und Vorjahressiegerin Lucinda Brand angehörten. Letztgenannte kam genau an der Stelle zu Fall, die später auch Alvarado zum Verhängnis werden sollte – dem schrägen Hang –, konnte den Anschluss aber wieder herstellen. Richards versuchte es mit einem Solo-Vorstoß, dem Van der Heijden zum Opfer fiel, allerdings ließ sie dabei so viele Körner, dass sie im Finale den Attacken von Brand nicht standhalten konnte.

Alvarado bleibt nur die Nachwuchswertung
Die vier verbliebenen Spitzenreiterinnen kamen ein letztes Mal zusammen zur Schlüsselstelle: Alvarado nahm den Hang als Erste in Angriff, rutschte jedoch weg und musste erst einmal an ihrem Rad etwas richten. Brand ging auf und davon, um ihren Heimsieg aus dem Vorjahr zu wiederholen, und auch Annemarie Worst nutzte natürlich ihre Chance. Die 24-Jährige kam als Zweite ins Ziel und holte sich damit 70 Weltcup-Punkte. Alvarado, die hinter Cant, Kastelijn und Richards nur Sechste wurde, erhielt 20 Punkte weniger, sodass aus ihren 5 Punkten Vorsprung 15 Punkte Rückstand wurden. Mit 495 zu 480 Zählern kürte sich Worst, die Siegerin der Weltcups von Bern, Tabor und Nommay, die zudem drei weitere Podiumsplätze eingefahren hatte, auch zur Gesamtbesten 2019/2020. Alvarado darf sich immerhin Gesamtsiegerin in der Klasse U23 nennen, aber das dürfte nur ein schwacher Trost sein.

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