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Französin Norbert-Riberolle ist Radcross-Weltmeisterin U23 – Rüegg Zehnte in Dübendorf
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02.02.2020

Französin Norbert-Riberolle ist Radcross-Weltmeisterin U23 – Rüegg Zehnte in Dübendorf

Info: RADCROSS-WELTMEISTERSCHAFT 2020 IN DÜBENDORF
Autor: Heike Oberfeuchtner (H.O.)



Dübendorf, 02.02.2020 – Die Französin Marion Norbert-Riberolle hat bei der Radcross-Weltmeisterschaft im schweizerischen Dübendorf nahe Zürich den Titel in der Kategorie Frauen U23 geholt. Die 21-Jährige konnte sich schon früh absetzen und einen großen Vorsprung herausfahren. Blanka Kata Vas aus Ungarn errang Silber, Platz drei ging an die Britin Anna Kay. Lokalmatadorin Noemi Rüegg gelang der Sprung in die Top 10.


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Schlammschlacht am Dübendorfer Flugplatz
Die Weltmeisterschaft der Nachwuchsfahrerinnen ließ sich als Schlagabtausch all jener jungen Frauen verstehen, die im Weltcup und bei anderen Elite-Rennen so oft über für Achtungserfolge sorgen, dort normalerweise aber im Schatten der älteren und etablierten Fahrerinnen stehen. Anhaltender Regen hatte den 3,2 km langen Parcours in Dübendorf aufgeweicht und schwer befahrbar gemacht; die wenigen Anstiege wurden nun erst recht zu Hindernissen und die Abfahrten zu Rutschpartien. Schon am Ende der ersten von vier Runden verzeichnete Marion Norbert-Riberolle, die französische Meisterin in der Elite-Kategorie, einen Vorsprung von 18 Sekunden. Sie, die bei ihrem Heim-Weltcup in Nommay für ein Top-Resultat hätte sorgen können, wäre sie nicht von einem Defekt gestoppt worden, wirkte sowohl physisch wie technisch wie mental den anderen Teilnehmerinnen klar überlegen. Die zweite Position nahm zunächst Panamerika-Meisterin Ruby West aus Kanada ein. Doch bald wurde sie von der ungarischen Elite-Meisterin Blanka Kata Vas und von der Britin Anna Kay abgelöst.

Vas schreibt Geschichte für Ungarn
Letztere hatte erst einen weniger optimalen Start wettzumachen gehabt, was vielleicht der Grund war, warum sie Vas' Hinterrad später nicht mehr halten konnte. Die Ungarin geriet zwar ihrerseits noch mal unter Druck von Kay, als die ihren zweiten Atem fand, sie hielt aber Kurs auf Silber. Unterdessen wechselte Marion Norbert-Riberolle ein letztes Mal das Rad, klatschte ihren Mechaniker ab und zeigte ein Wheelie auf der Brücke, bevor sie die französische Fahne nahm und schlammverkrustet, doch freudestrahlend die Ziellinie überquerte. 27 Sekunden zurück sorgte Blanka Kata Vas für die erste ungarische Medaille bei der Radcross-WM überhaupt. Anna Kay, die wie Norbert-Riberolle für das Experza Pro Team fährt, hatte 40 Sekunden Rückstand. Es folgten US-Meisterin Katie Clouse und dann die Niederländerinnen Manon Bakker und Inge van der Heijden, die beide Stürze zu verkraften gehabt hatten. Aber nicht nur deswegen musste die Letztgenannte sich früh von der Hoffnung auf die Titelverteidigung verabschieden. Hinter Francesca Baroni und Sara Casasola, beide aus Italien, sowie hinter Ruby West, belohnte die Schweizerin Noemi Rüegg sich mit Platz zehn für ein starkes Heimrennen.

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