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Van Aert feiert beim Krawatencross Lille seinen ersten Sieg nach dem Tour-de-France-Unfall
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08.02.2020

Van Aert feiert beim Krawatencross Lille seinen ersten Sieg nach dem Tour-de-France-Unfall

Info: Radcross: DVV Verzekeringen Trofee - Krawatencross Lille 2020
Autor: Heike Oberfeuchtner (H.O.)



Lille, 08.02.2020 - Wout van Aert hat sein kurz nach Weihnachten begonnenes Comeback mit einem Sieg beim Krawatencross in Lille gekrönt. Der 25-jährige Belgier, der bei der WM vor einer Woche Vierter geworden war, verwies Landsmann Quinten Hermans mit einem Vorsprung von 20 Sekunden auf Platz zwei. Im Sprint um den verbliebenen Podestplatz setzte sich Toon Aerts (Telenet Baloise Lions) durch. Das Rennen stellte die letzte Runde der DVV Verzekeringen Trofee dar, deren Gesamtwertung an Eli Iserbyt (Pauwels Sauzen-Bingoal) geht.


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Van Aerts erster Sieg beim Krawatencross
Der Bann ist gebrochen: Keine sieben Monate nach seinem schweren Sturz bei der Tour de France, dessen Folgen ihn gut und gerne die Karriere hätten kosten können, hat der dreifache Radcross-Weltmeister Wout van Aert wieder einen Sieg in seiner angestammten Disziplin gefeiert. Es war sein erster seit seinem Erfolg beim Weltcup Pont-Château im Januar 2019. Zwar war er in Zonnebeke schon auf dem Podium gestanden und hatte bei der Weltmeisterschaft in Dübendorf einen hervorragenden vierten Platz belegt - der ihn selbst freilich enttäuschte -, aber sein Triumph in Lille war etwas ganz Besonderes. Nach Monaten der Reha und arbeitsrechtlichen Streitereien ließ sich der 25-Jährige von seinen Landsleuten wieder feiern, ganz wie in alten Zeiten. Im Siegerintervieuw erinnerte er daran, dass er 2016 auf demselben Parcours Landesmeister geworden war, den Krawatencross an sich aber noch nie gewonnen hatte.

Starker Hermans von Defekt gestoppt
Wout van Aert nutzte die Tatsache, dass Super-Dominator Mathieu van der Poel den Krawatencross ausließ, zu seinen Gunsten. Dasselbe hatten natürlich eine Reihe weiterer Fahrer im Sinn. So auch der belgische Meister Laurens Sweeck (Pauwels Sauzen-Bingoal), der als Erster solo in Führung ging. Der zu gut einem Drittel von Sand bedeckte Parcours in Lille war trocken und schnell, hatte aber seine Tücken. Sweeck kam in genau der Kurve zu Fall, in der zuvor schon Ceylin del Carmen Alvarado, die Siegerin des Frauenrennens, zu Boden ging. Quinten Hermans schoss wie ein Pfeil vorbei und führte das Rennen eine Zeit lang an, bis sich der aus der dritten Reihe gestartete Wout van Aert nach vorne gearbeitet hatte. Hermans kam auch noch ein Problem mit der Gangschaltung in die Quere, sodass er in die Verfolgergruppe zurückfiel. Van Aert konnte damit beginnen, seinen Vorsprung zu festigen.

Iserbyt vor Vanthourenhout Gesamtsieger
Hermans erholte sich von dem Rückschlag schnell wieder, löste sich von seinen Begleitern und setzte sich an der zweiten Position im Rennen fest. Um Platz drei blieb es spannend, dafür kamen bis zum Schluss praktisch neun Fahrer infrage. Im Sprint schien Laurens Sweeck die Nase vorn zu haben, plötzlich aber drängte sich Toon Aerts noch zwischen seinem Landsmann und dem Absperrgitter vorbei. Platz fünf ging an Michael Vanthourenhout (Pauwels Sauzen), Platz sechs an Vizeweltmeister Thomas Pidcock (Trinity Racing). Elfter und damit Letzter der Gruppe wurde Eli Iserbyt, der am Ende seiner ersten vollen Elite-Saison doch recht ausgepowert wirkt. Dennoch konnte der 22-jährige Belgier sich zum Gewinn der DVV Verzekeringen Trofee gratulieren. Vor dem Start hatte er dreieinhalb Minuten Vorsprung auf Van der Poel gehabt, der durch sein Nichterscheinen auf Rang drei zurückfiel. So stieg der gut fünf Minuten zurückliegende Vanthourenhout zum Gesamtzweiten auf.

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