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Nick Nuyens feiert Solosig in Kuurne
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26.02.2006

Nick Nuyens feiert Solosig in Kuurne

Info: Kuurne-Bruxelles-Kuurne

Der Belgier Nick Nuyens hat in seiner Heimat die 59. Auflage des Eintagesrennens Kuurne-Brussel-Kuurne gewonnen. Nach einem beherzten Antritt aus einer fünfköpfigen Spitzengruppe siegte der 25 Jahre alte Radprofi vom Team Quick Step beim 194 km langen Traditionsrennen im Alleingang.

Den zweiten Platz belegte Leif Hoste (Discovery-Channel) vor dem Favorit Tom Boonen, dem als Teamkollegen von Nuyens auf den letzten drei Kilometern die Hände gebunden waren.

Bernucci auf der Flucht
Eine gute Leistung zeigte T-Mobile-Profi Lorenzo Bernucci. Der Italiener fuhr lange Zeit in einer Spitzengruppe, die 30 km vor dem Ziel eingeholt wurde. Der 26-Jährige erreichte gemeinsam mit seinen Teamkollegen im Hauptfeld das Ziel.

"Schade, dass die Gruppe um Lorenzo Bernucci nicht durchkam. Aber als beim zweiten Vorstoß Tom Boonen nicht vorn war, wurde es für die Ausreißer natürlich schwer", sagte der Italiener Valerio Piva, der das Magenta-Team als Sportlicher Leiter betreute.

Winterliche Kälte am Start
Empfindliche Kälte, vergleichbar mit den Bedingungen bei Het-Volk am Vortag, herrschte auch zum Start des zweiten belgischen Eintagesrennen (UCI-Kategorie 1.1). Morgens hatte es in Ostflandern sogar leicht geschneit. Der Kurs führte in einer weiten Schleife in Richtung Brüssel und wieder zurück. Anschließend galt es in Kuurne zwei kleine Schlussrunden zu absolvieren.

Zu Beginn der zweiten Rennhälfte, am Kruisberg (km 112), setzte sich ein hochkarätiges Spitzensextett um Weltmeister Tom Boonen ab. Für den Bonner Rennstall war der Italiener Lorenzo Bernucci mitgesprungen. Obwohl das Streckenprofil nicht so schwer wie am Samstag war und eigentlich den Sprintern liegen sollte, wurden deren Chancen mit zunehmender Distanz immer geringer.

Nachdem die Kopfgruppe stetig größer wurde und das Tempo zusammenzubrechen drohte, setzten sich die Belgier Serge Baguet (Quick Step), Nico Mattan (Davitamon) und Bernucci erneut ab. Wenig später gelang Joost Posthuma (Rabobank) gemeinsam mit Roger Hammond (Discovery) der Anschluss.

Verfolger schließen auf
Im Finale fasste sich Tom Boonen ein Herz. Nicht noch einmal wollte der Lokalmatador eine Siegchance leichtfertig verpuffen lassen. In Windeseile rauschten die Verfolger hinter der "Lokomotive im Regenbogentrikot" an die Kopfgruppe heran. In Boonens Sog schloss 30 km vor dem Ziel auch das Hauptfeld zur Spitze auf. Das Rennen begann von neuem.

Auf den beiden Schlussrunden (à 12 km) war es abermals Boonen, der in einer Elfer-Spitze vor dem Peloton fuhr. Sofort hatte Andreas Klier die Verfolgung aufgenommen, kam aber nicht heran. Nachdem vorne das Tempo vor der letzten Runde noch einmal verschärft hatte, verkleinerte sich die Ausreißergruppe auf ein Quintett. Mit einem vehementen Antritt setzte sich Nuyens, der bereits kurz zuvor attackiert hatte, auf dem letzten Kilometer ab und fuhr im Alleingang zum Sieg. (tmo)

-> Resultat


Nick Nuyens (hier beim Sieg Omloop Het Volk 2005)
Nick Nuyens (hier beim Sieg Omloop Het Volk 2005)

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