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Die große Tour de France Vorschau - Teil 2: Die Teams
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01.07.2008

Die große Tour de France Vorschau - Teil 2: Die Teams

Info: TOUR DE FRANCE | Startliste
Autor: Henning Witteborg



Wie jedes Jahr stellt die Tour de France das Saisonziel Nummer eins für die Topteams dar und dementsprechend gut besetzt reisen die Mannschaften zum Start nach Brest an. LiVE-Radsport beleuchtet die einzelnen Teamaufstellungen.


In der letzten Woche vor der Tour de France bringt Euch LiVE-Radsport täglich interessante Berichte und Analysen, um Euch das Warten bis zum Start der Große Schleife zu erleichtern. Morgen gibt es eine Analyse der Weltranglisten vor der Tour de France mit einem kleinen Rückblick auf die nationalen Meisterschaften.

Teil 1: Die Strecke | Teil 2: Die Teams | Teil 3: Die Favoriten | Teil 4: Deutschspr. Fahrer




Aufgebot: José Luis Arrieta, Cyril Dessel, Hubert Dupont, Vladimir Efimkin, Martin Elmiger, John Gadret, Stéphane Goubert, Christope Riblon, Tadej Valjavec

Ag2r wird ohne Rundfahrtspezialisten und Topsprinter auf Ausreißversuche angewiesen sein, bei denen man mit Cyril Dessel und John Gadret in den Bergen und Martin Elmiger auf Überführungsetappen allerdings gut besetzt ist. Sollte Tadej Valljavec jedoch auf dem Weg zu einem Top10-Resultat sein, würde das die Prioritäten der französischen Mannschaft verschieben und die ganze Aufmerksamkeit auf einen guten Gesamtrang am Ende lenken.





Aufgebot: Stef Clement, Pierrick Fedrigo, Xavier Florencio, Laurent Lefevre, Jérôme Pineau, Matthieu Sprick, Yury Trofimov, Johann Tschopp, Thomas Voeckler

Für Bouygues Telecom wird es auch in diesem Jahr darum gehen sich bestmöglich mit Beteiligung an Ausreißversuchen in Szene zu setzen, wobei wie so oft Fédrigo, Pineau und Voeckler eine entscheidende Rolle spielen werden. Der wohl einzige Spezialist des Teams ist der Bronze-Medaillen-Gewinner von Stuttgart im Zeitfahren des Jahres 2007, Stef Clemet, dem im Zeitfahren ein Top3-Resultat durchaus zuzutrauen ist.





Aufgebot: David Arroyo, Arnaud Coyot, José Vicente Garcia Acosta, José Ivan Gutierrez, David Lopez Garcia, Oscar Pereiro, Nicolas Portal, Luis Leon Sanchez, Alejandro Valverde

Die spanische Mannschaft Caisse d'Epargne könnte in diesem Jahr mit dem starken Aufgebot für eingige Furore sorgen. Besonders das Flagschiff Alejandro Valverde hat eine realistische Podiumschance und dabei ein sehr starkes Team an seiner Seite, aus dem der Toursieger von 2006, Oscar Pereiro, Paris-Nizza Etappensieger und frischgebackener Zeitfahrmeister Luis Leon Sanchez und der zeitfahrstarke Routinier José Ivan Gutierrez herausragen. Wer sich auf Valverde freut wird sich sogar unter Umständen nicht bis zu den schweren Bergetappen gedulden müssen, denn bereits zu Beginn könnte der zweifache Sieger von Lüttich-Bastogne-Lüttich bei den teilweise ansteigenden Zielankünften vorne landen.





Aufgebot: Stéphane Augé, Florent Brard, Sylvain Chavanel, Hervé Duclos-Lassalle, Samuel Dumoulin, Leonardo Duque, Amael Moinard, David Moncoutié, Maxime Monfort

Die französische Equipe Cofidis geriet bei der letzten Tour de France durch den Dopingfall Christian Moreni in negative Schlagzeilen, aber die Mannschaft um den französischen Zeitfahrmeister und in diesem Jahr bereits mehrfach siegreichen Sylvain Chavanel kann durch eine offensive Fahrweise all dies wieder in den Hintergrund rücken. Das Aufgebot dafür ist zumindest hochklassig genug, mit etwas Glück die Gelegenheit zum Jubeln zu bekommen.





Aufgebot: William Bonnet, Alexandre Botcharov, Jimmy Engoulvent, Dmitriy Fofonov, Simon Gerrans, Thor Hushovd, Christope Le Mevel, Rémi Pauriol, Mark Renshaw

Bei Crédit Agricole wird alles auf den Norweger Thor Hushovd ausgerichtet sein und obwohl in diesem Jahr kein Prolog die Tour eröffnet dürfte der mehrfache Etappensieger und Gewinner des grünen Trikots von 2005 genügend Chancen auf einen Tagessieg haben. Sollte ihm dies nicht gelingen ist das Team auf einen erfolgreichen Ausreißversuch beispielsweise durch Botcharov, Halgand oder Pauriol angewiesen um am Ende der Tour in Paris auf eine erfolgreiche Rundfahrt zurückblicken können.





Aufgebot: Mikel Astarloza, Inaki Isasi, Egoi Martinez, Juan Jose Oroz, Ruben Perez, Samuel Sanchez, Amets Txurruka, Gorka Verdugo, Haimar Zubeldia

Fast traditionell wird man die orangen Trikots der baskischen Mannschaft Euskaltel-Euskadi schwerpunktmäßig in den Bergen bewundern können, vielleicht mit Ausnahme von Inaki Isasi, der in den Massensprint mit etwas Glück sogar die Top5 knacken kann. Neben Haimar Zubeldia wird auch auf Samuel Sanchez zu achten sein, der mit einer furiosen Leistung in der Schlusswoche der letztjährigen Vuelta drei Etappenerfolge feierte und schlussendlich den dritten Gesamtrang bekleidete.





Aufgebot: Sandy Casar, Sébastien Chavanel, Rémy Di Gregorio, Arnaud Gerard, Philippe Gilbert, Lilian Jegou, Yoann Le Boulanger, Jérémy Roy, Benoît Vaugrenard

Nominell stellt Francaise des Jeux die wohl schwächste Mannschaft der diesjährigen Tour, bei der besonders viel von Philippe Gilbert abhängen wird. Der am Anfang der Saison sehr erfolgreiche Belgier zeigte zuletzt bei der Tour de Suisse ansteigende Form und könnte auf den klassikerähnlichen Etappen oder aus Ausreißergruppen heraus Erfolge erzielen. Für die Sprints befindet sich Sébastien Chavanel im Team, der es allerdings schwer haben wird gegen McEwen, Freire und Hushovd im Sprint um den Sieg mitzufahren. Sollten weder Gilbert noch Chavanel für große Erfolge sorgen, könnte der Girosechste von 2006, Sandy Casar, mit einer guten Platzierung im Gesamtklassement diese Lücke füllen.





Aufgebot: Robert Förster, Markus Fothen, Bernhard Kohl, Sven Krauss, Sebastian Lang, Ronny Scholz, Stefan Schumacher, Fabian Wegmann, Heinrich Haussler

Möchte man die deutsche Equipe von Hans-Michael Holczer mit einem Wort beschrieben, so wäre "Vielseitigkeit" wohl die passenste Bezeichnung für das cyanblaue Team. In den Sprints ist man mit Vuelta- und Giroetappensieger Robert Förster bestens vertreten, in den Zeitfahren können Sebastian Lang und eventuell Ronny Scholz gute Resultate erzielen, auf den hügeligen Etappen werden sich Stefan Schumacher und Fabian Wegmann wie zu Hause fühlen und im Gesamtklassement soll Markus Fothen die Kohlen aus dem Feuer holen. Auch der Österreicher Bernhard Kohl will in den Bergen nach einem Etappensieg greifen. Dies sollte auch Oliver Zaugg, der zuletzt bei seiner Heimrundfahrt, der Tour de Suisse, ansprechende Leistungen zeigte, versuchen. Doch wegen Krankheit muss er auf die Tour verzichten, ihn ersetzt Heinrich Haussler, der sowohl in Sprints als auch aus Gruppen heraus für gute Platzierungen sorgen kann. Damit ein Etappenerfolg zustande kommt, wird bei dem deutschen ProTour-Team viel zusammen passen müssen, aber das Potenzial ist ohne Zweifel vorhanden, dass am Ende der Tour 2008 der insgesamt zweite Tageserfolg für Gerolsteiner steht.





Aufgebot: Alessandro Ballan, Matteo Bono, Marzio Bruseghin, Damiano Cunego, Marco Marzano, Massimiliano Mori, Daniele Righi, Sylvester Szmyd, Paolo Tiralongo

Zum ersten Mal konzentriert sich Damiano Cunego ganz auf die Tour de France und nach den bisherigen Leistungen ist mit "dem kleinen Prinzen" zu rechnen. Erster Helfer dürfte Marzio Bruseghin sein, der einen starken Giro d'Italia fuhr. Daneben wwird Alessandro Ballan mit Ausreißversuchen auf Etappenjagd gehen wollen, doch das Hauptaugenmerk wird ganz auf Cunego liegen, da man auf Sprinter Danilo Napolitano verzichtet und dieser stattdessen bei der Österreichrundfahrt an den Start gehen wird.





Aufgebot: Manuel Beltran, Francesco Chicchi, Murilo Fischer, Roman Kreuziger, Aliaksander Kuchynski, Vincenzo Nibali, Filippo Pozzato, Manuel Quinziato, Frederik Willems

Ohne ihren Topsprinter Daniele Bennati fehlt Liquigas ein absoluter Siegesanwärter in den Massensprints, dennoch ist die italienische Mannschaft mit Filippo Pozzato für die ersten Etappen gut gerüstet. In den Bergen könnte der Tscheche Roman Kreuziger, der bei der Tour de Suisse zuletzt seinen großen Durchbruch feierte, der Spanier Manuel Beltran und der Italiener Vincenzo Nibali die Farben des Teams an der Spitze zur Schau tragen.





Aufgebot: Carlos Barredo, Matteo Carrara, Steven De Jongh, Mauro Facci, Stijn Devolder, Sebastien Rosseler, Gert Steegmans, Matteo Tossatto, Jurgen Van de Walle

Ohne sein wegen seines Kokskonsums ausgeschlossenes Aushängeschild Tom Boonen geht die belgische Mannschaft Quick-Step in die Frankreichrundfahrt und könnte dabei eine Transformation zu einem Team mit Ambitionen auf das Gesamtklassement durchmachen, denn mit Stijn Devolder befindet sich ein Belgier im Team, dem viele Experten in den Bergen Spitzenleistungen zutrauen. Zuletzt kamen aber Zweifel an der Konstanz des Flandernrundfahrt-Siegers auf, als er beim Bergzeitfahren der Tour de Suisse einbrach und eine gute Endplatzierung abschreiben musste. In den Bergen wird Devolder wohl besonders der Spanier Carlos Barredo zur Seite stehen, während auch auf den Flachetappen man sicherlich einige Fahrer des Teams an der Spitze des Pelotons sehen wird, denn auch ohne Boonen befindet sich mit Gert Steegmans ein Topsprinter im Team, der im vergangenen Jahr seinen Kapitän sogar im Sprint bei der Tour in Gent schlug.





Aufgebot: José Antonio Flecha, Oscar Freire, Sebastian Langeveld, Denis Menchov, Koos Moerenhout, Joost Posthuma, Bram Tankink, Laurens Ten Dam, Pieter Weening

Der Name Rabobank in Vebindung mit der Tour de France ruft nicht bei allen Radsportfans freudige Erinnerungen hervor, aber die diesjährige Formation des niederländischen Rennstalls ist in der Lage alle negativen Eindrücke durch gute Leistungen vergessen zu machen. Neben dem Topsprinter Oscar Freire befindet sich der zweifache Vueltasieger Denis Menchov im Team, der in diesem Jahr erstmals seine gesamte Aufmerksamkeit auf die große Schleife richtet. Unterstützt wird der Russe durch die beiden Niederländer Joost Posthuma und Pieter Weening, die beide in der Vergangenheit zur Genüge ihre Qualitäten als Helfer unter Beweis stellen konnten. Neben dem Etappenjäger Juan Antonio Flecha darf man auch auf die Fahrweise von Sebastian Langeveld gespannt sein, der in seinem zweiten Jahr bei Rabobank nach einem Sieg bei der Ster Elektrotoer 2007 in diesem Jahr konstant gute Resultate vorweisen konnte.





Aufgebot: Rubens Bertogliati, Juan Jose Cobo Acebo, David de la Fuente, Jesus Del Nero, Alberto Fernandez, Angel Gomez, Josep Jufre Pou, Aurelien Passeron, Leonardo Piepoli, Riccardo Ricco

Der erst kurzfristig ins Touraufgebot gestoßene Riccardo Ricco wird wohl zunächst die durch gesundheitliche Probleme von Gomez Marchante freigewordne Kapitänsrolle bei Saunier Duval-Scott innehaben, doch sollte der Italiener, der Gesamtzweiter beim Giro wurde, keine Topleistungen erbringen, steht mit seinem Landsmann Leonardo Piepoli ein weiterer Topkletterer bereit, der diese Rolle ausfüllen könnte. Daneben wird man sich wahrscheinlich auf zahlreiche Attacken von David de la Fuente freuen können und auch Cobo Acebo und Jufre Pou könnten in den Bergen mit einem Ausreißversuch ihr Glück versuchen.





Aufgebot: Mario Aerts, Christophe Brandt, Dario Cioni, Cadel Evans, Leif Hoste, Robbie McEwen, Yarolslav Popovych, Johan Van Summeren, Wim Vansevenant

Wer in diesen Tagen von Silence-Lotto spricht, der redet nur selten von einem der erfolgreichsten Sprinter der letzten Jahre, Robbie McEwen. Hingegen ist sein Landsmann Cadel Evans, Gesamtfavorit Nummer eins, bereits vor der Tour einer der Hauptprotagonisten und das nicht zuletzt deswegen, weil er in diesem Jahr eine bisher unbekannte Siegermentalität an den Tag legte und als ein sehr kompletter Rundfahrer gilt, die in diesem Jahr durch die Nicht-Teilnahme von Astana im Feld rar gesäht sind. Die wohl einzige Schwäche gegenüber den anderen Favoriten könnte das Team sein, denn Christophe Brandt, Yaroslav Popovaych und Johan Van Summeren müssen erst noch beweisen, dass sie in der Lage sind während der Hochgebirgsetappen das Gelbe Trikot in ihren Reihen ausreichend unterstützen können.





Aufgebot: Marcus Burghardt, Mark Cavendish, Gerald Ciolek, Bernhard Eisel, Adam Hansen, George Hincapie, Kim Kirchen, Thomas Lövkvist, Kanstantin Siutsou

Ganz neu in Blau und unter dem Namen Team Columbia wird die Mannschaft von Bob Stapleton am Start stehen und angesichts der eindrucksvollen Erfolgsbilanz in dieser Saison werden die Erwartungen an das neue Team nicht gering sein. Ohne die besten Zeitfahrer des Teams wird mit dem Dreiergespann Cavendish/Ciolek/Eisel ein Hauptaugenmerk auf den Sprints liegen, bei denen das Team alles andere als chancenlos sein wird und wohl eine Favoritenrolle inne haben dürfte. Auf den mittelschweren bis schweren Etappen sollen Tour-Routinier Hincapie, der Georgia-Rundfahrt Sieger Siutsou und Kim Kirchen die Kohlen aus dem Feuer holen, ob aber dabei am Ende auch eine gute Endplatzierung steht bleibt abzuwarten, ein oder mehrere Tagessiege liegen aber auch dort im Bereich des Möglichen. Auch der Gesamtfünfte der Tour de Suisse, Thomas Lövkvist, könnte im Verlauf der Rundfahrt zu einem Leistungsträger wachsen.





Aufgebot: Kurt Asle Arvesen, Fabian Cancellara, Volodymir Gustov, Stuart O'Grady, Carlos Sastre, Andy Schleck, Fränk Schleck, Niki Sörensen, Jens Voigt

Will man eine herausragende Persönlichkeit im Team CSC-Saxobank nennen, so scheitert man kläglich. Die erfolgreichen Etappenjäger Kurt Asle Arvesen und Jens Voigt zählen in einer Spitzengruppe immer zum Favoritenkreis und Stuart O'Grady und Fabian Cancellara sind ebenfalls für Etappensiege gut, letzterer zudem in den Zeitfahren. Zum Geheimfavoriten degradiert wurde im Vorfeld Carlos Sastre, der in dieser Saison mehr als unauffälig fuhr und auch bei der Dauphiné Libéré nicht zu überzeugen wusste, aber immerhin als 20. im Endklassement das beste Endergebnis bei einer Rundfahrt in dieser Saison einfuhr. Der aus Madrid stammende Spanier wird somit seinen Kapitänsanspruch gegenüber dem aufstrebenden Andy Schleck verteidigen müssen, allerdings mag man kaum glauben, dass Sastre nicht ohne Topform nach Frankreich kommen wird. So oder so wird die Mannschaft von Bjarne Riis wie schon in den vergangenen jahren die Tour de France mitprägen.





Aufgebot: Ralf Grabsch, Christian Knees, Brett Lancaster, Martin Müller, Björn Schröder, Niki Tersptra, Peter Velits, Marco Velo, Erik Zabel

Ohne den entlassenen Alessandro Petacchi mag man auf den ersten Blick dem Team Milram bei der großen Schleife nicht viel zuzutrauen, zumal Erik Zabel anscheinend seine besten Tage bereits gesehen hat und in dem ursprünglich ganz auf die Massensprints ausgerichteten Team sonst die großen Namen fehlen, doch dieser Eindruck täuscht. Man wird von den Mannen in Hellblau nicht zu viel erwarten können, aber mit dem Bayern-Rundfahrt Sieger und Gesamtneunten der Tour de Suisse Christian Knees hat Milram einen Fahrer in Topform im Aufgebot, der für eine Überraschung sorgen könnte. Auch das niederländische Nachwuchstalent Niki Terpstra und der tschechische U23-Weltmeister Peter Velits sind in der Lage bei entsprechender Tagesform Akzente zu setzen. Routinier Erik Zabel könnte außerdem davon profitieren, dass durch das Fehlen von Daniele Bennati, Alessandro Petacchi und Tom Boonen die Sprinterkonkurrenz arg dezimiert ist und die Zielankünfte besonders zu Beginn nicht komplett flach sind. Ein weiteres Grünes Trikot für den erfolgreichsten aktiven Radsportler ist somit nicht ganz außer Ferne.





Aufgebot: Freddy Bichot. Jimmy Casper, Romain Feillu, Eduardo Gonzales, Nicolas Jalabert, David Le Lay, Geoffroy Lequatre, Christophe Moreau, Nicolas Vogondy

Mit dem französischen Rundfahrer und Gewinner der letztjährigen Dauphiné Libéré Christophe Moreau ist das per Wild Card eingeladene französische Team Agritubel besonders für die Berge gut gerüstet, aber auch Jimmy Casper und Romain Feillu könnten in den Massensprints einige gute Platzierungen herausfahren. Ob am Ende der Tour auch ein Sieg zu Buche steht, wird davon abhängen wie viel Glück die kleine Equipe bei den Ausreißversuchen haben wird.





Aufgebot: John-Lee Augustyn, Felix Cardenas, Giampaolo Cheula, Baden Cooke, Moises Duenas, Christopher Froome, Robert Hunter, Paolo Longo Borghini, Mauricio Soler

Im vergangenen Jahr hatte das südafrikanische Team Barloworld durch den Sprinter Robert Hunter und den Gewinner des Bergtrikots Mauricio Soler für reichlich Furore gesorgt und die Frankreichrundfahrt maßgeblich mitgeprägt. Das wohl erfolgreichste zusätzlich eingeladene Team der letzten Jahre wird sich in diesem Jahr an diesen Erfolgen messen lassen müssen, doch auch diesmal scheint die Mannschaft gut gerüstet und zu weiteren Erfolgen in der Lage.





Aufgebot: Magnus Backstedt, Julian Dean, William Frischkorn, Ryder Hesjedal, Trent Lowe, Martijn Maaskant, David Millar, Danny Pate, Christian Vandevelde

Kurz vor Beginn der Tour hatte Slipstream mit Garmin einen neuen Sponsor an Land ziehen können und wird auch erstmals unter diesem Namen an einem Rennen teilnehmen. Besonders wert legen wird das Team auf die Zeitfahren, bei denen David Millar stets zu den Mitfavoriten gehört. Ansonsten wird Garmin wohl keine erdrückende Dominanz ausüben, wohl aber steht das Team mit seinen Antidopingbemühungen für einen neuen Wind im Radsport und dürfte sich so den Sympathien vieler sicher sein.





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