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Strecke der Tour de Romandie: Besuch in Frankreich, Entscheidung in Ovronnaz
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14.04.2010

Strecke der Tour de Romandie: Besuch in Frankreich, Entscheidung in Ovronnaz

Info: TOUR DE ROMANDIE | Rückblick Tour de Romandie 2009
Autor: Felix Griep (Werfel)



14.04.2010 – Am Dienstag in knapp zwei Wochen beginnt die 64. Tour de Romandie, deren Streckenführung nun bis ins letzte Detail bekannt ist. An sechs Tagen gibt es wieder keine Bergankunft, dafür viele kleine und große Anstiege und möglicherweise eine Entscheidung erst ganz kurz vor dem Ziel. Auf ein Mannschaftszeitfahren wurde in diesem Jahr verzichtet, trotzdem wird zwei Mal gegen die Uhr gekämpft.


Bericht vom Dezember:
Tour de Romandie 2010 - Etappenorte und teilnehmende Mannschaften


Zeitfahren rahmen schwere Etappen
Die Tour de Romandie beginnt am 27. April im Jura mit einem Prologzeitfahren in Porrentruy, bei dem über 4,3 Kilometer der erste Führende der Westschweizer Rundfahrt gesucht wird. An den beiden Folgetagen geht es weiter nach Fleurier und dann rund um Fribourg über sehr schwere Kurse, denen lediglich noch die ganz großen Berge fehlen. Die sehr welligen Profile mit viel Auf und Ab werden bereits für viele Angriffe sorgen. Die zweite Hälfte der Tour de Romandie beginnt mit einem 23,4 Kilometer langen Zeitfahren rund um Moudon, welches die Fahrer einzeln bewältigen müssen. Im vergangenen Jahr hatte es noch das erste Mannschaftszeitfahren der Geschichte gegeben, das sich vorerst nicht etabliert hat.

Große Berge an den beiden letzten Tagen
Zum ersten Mal seit 1949, der dritten Austragung der Tour de Romandie, führt die Strecke aus der französischsprachigen Schweiz hinüber nach Frankreich. Diese 4. Etappe beginnt in Vevey und überquert auf dem Pas de Morgins die Grenze. Mit dem Col du Corbier folgt ein weiterer schwerer Berg. Das Etappenfinale führt noch einmal, wenn auch nicht ganz so steil, bergan und endet in Châtel nach zwei Kilometern Abfahrt. Die Schlussetappe am 2. Mai hält gleich drei große Anstiege bereit. In Anzère wird auf 1544 Metern das "Dach" der Tour erreicht, es folgt unmittelbar der nächste Aufstieg nach Crans-Montana. Beide Berge kommen direkt zu Beginn des Abschnitts, so dass sie nicht so viel Einfluss haben werden wie die Klettertour nach Ovronnaz (8,9 km à 9,5%), die erst zwanzig Kilometer vor dem Rundfahrtziel endet. Hier könnte erst ganz spät die Entscheidung über den Gesamtsieg fallen.

-> Zur Übersicht und den Profilen und Karten aller Etappen

Viele Höhenmeter an jedem Tag
Der wellige Prolog mit 76 Höhenmetern ist nur ein Vorgeschmack auf die Schwierigkeit der folgenden Tage, denn bei der Tour de Romandie muss immer viel geklettert werden. Die 2. Etappe ist von den Teilstücken "en ligne" mit gut 1500 Höhenmetern noch das leichteste, am meisten Höhenmeter müssen selbstverständlich auf der letzten Etappe mit ihren drei großen Bergen überwunden werden. Die Höhenmeter aller sechs Tage:
     Prolog: 76 Höhenmeter
     Etappe 1: 2198 Höhenmeter
     Etappe 2: 1528 Höhenmeter
     Etappe 3: 331 Höhenmeter
     Etappe 4: 2005 Höhenmeter
     Etappe 5: 2780 Höhenmeter
     Gesamt: 8918 Höhenmeter

Prolog Etappe 1 Etappe 2
Etappe 3 Etappe 4 Etappe 5





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