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Letztes DVV trofee Rennen: Van der Poel und Cant sowohl Tages- als auch Gesamtsieger
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09.02.2019

Letztes DVV trofee Rennen: Van der Poel und Cant sowohl Tages- als auch Gesamtsieger

Info: Radcross: DVV verzekeringen trofee - Krawatencross Lille 2019 | Ranglisten DVV verzekeringen trofee 2018/19
Autor: Heike Oberfeuchtner (H.O.)



Lille, 09.02.2019 - Mathieu van der Poel (Corendon-Circus) hat das letzte Rennen der DVV verzekeringen trofee gewonnen und damit auch den Gesamtsieg perfekt gemacht. In Lille (C1) konnte der seit einer knappen Woche amtierende Radcross-Weltmeister sich wie üblich als Solist durchsetzen. Toon Aerts (Telenet Fidea Lions) wurde hinter Michael Vanthourenhout (Marlux-Bingoal) Dritter und hatte keine Chance, Van der Poel die Trophäe noch streitig zu machen. Auch bei den Damen ist die Tagessiegerin zugleich die Gesamtsiegerin. Weltmeisterin Sanne Cant (Corendon-Circus), die in Lille zu Hause ist, verwies Denise Betsema (Marlux-Bingoal) und Loes Sels (Pauwels Sauzen-Vastgoedservice) auf die Plätze.


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Van der Poel macht keine Gefangenen
So langsam neigt die Radcross-Saison sich ihrem Ende zu. Im Superprestige stehen einschließlich des morgigen Events noch zwei Rennen aus, in der DVV verzekeringen trofee wurde heute beim Krawatencross Lille bereits das Finale ausgetragen. Dass Mathieu van der Poel noch jemand den Gesamtsieg würde streitig machen, war eher unwahrscheinlich, lag der frischgebackene Weltmeister vor dem Start doch fast 1 Minute vor dem Zweitbesten, dem belgischen Meister Toon Aerts. Als Van der Poel nach anderthalb Runden dann auch noch 15 Bonussekunden am Zwischensprint ergatterte, war die Sache praktisch vollends gelaufen. Überhaupt machte der Niederländer auch diesmal wieder keine Gefangenen. Er fuhr schon kurz nach dem Start allen davon. Am Ende holte er seinen 27. Saisonsieg (die nationale Meisterschaft nicht eingerechnet) und gewann zum 2. Mal in Folge die DVV verzekeringen trofee. Dabei hatte es zu Beginn der Saison gar nicht danach ausgesehen, als er in Oudenaarde den schwärzesten Tag des Winters erwischte und über 4 Minuten verlor. Schwer vorstellbar dass ein anderer als Van der Poel diesen gewaltigen Rückstand hätte wettmachen können.

Vanthourenhout und Aerts die Besten vom Rest
Die Plätze zwei und drei in Lille und im Endklassement gingen an Toon Aerts und Michael Vanthourenhout, welche sich in der Schlussphase aus einer Verfolgergruppe absetzen konnten. Kurz vor dem Ziel hängte Vanthourenhout seinen Landsmann ab und traf 9 Sekunden hinter Van der Poel ein. Aerts verlor 13 Sekunden, sicherte aber natürlich seinen zweiten Gesamtrang, da Vanthourenhout schon vor dem Rennen über 5 Minuten Rückstand hatte. Lars Van Der Haar (Telenet Fidea Lions), der beim Versuch die Hindernisbalken zu überspringen, schwer gestürzt war, wurde Tagesvierter. Sein Teamkollege Quinten Hermans, der sich lange zwischen dem Solisten an der Spitze und der Verfolgergruppe aufgehalten, dann aber einen Defekt erlitten hatte, wurde am Ende Neunter. Vizeweltmeister Wout van Aert war übrigens nicht mit von der Partie; er hat seine Wintersaison bereits beendet.

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Starker Auftritt von Sels
Bei den Frauen stand der Gesamtsieg von Sanne Cant im Vorfeld ebenfalls so gut wie fest. Die alte und neue Elite-Weltmeisterin lag 1:22 Minuten vor ihrer Cousine Loes Sels, die allerdings in Lille einen super Tag erwischte. Zunächst setzte sich eine Gruppe mit der frischgebackenen U23-Weltmeisterin Inge van der Heijden, deren niederländischer Landsfrau Denise Betsema und der britischen Meisterin Nikki Brammeier ab. In der zweiten Runde schlossen sich u. a. Cant und Sels den Spitzenreiterinnen an. Die Frau im Regenbogentrikot baute ihren Vorsprung mit 15 Bonussekunden noch ein Stück mehr aus und parierte einen Angriff von Sels.

Sechster Gesamtsieg für Cant
Auch Van der Heijden blieb dran und so gingen die drei gemeinsam auf die Schlussrunde, wo sogar Betsema erneut den Weg nach vorne fand. Einer Tempoverschärfung von Sanne Cant fiel Van der Heijden zum Opfer, die anderen hielten dagegen, mussten sich im Schlusssprint aber dennoch beugen. Cant bejubelte neben ihrem neunten Saisonerfolg auch ihren sechsten Gesamtsieg in der DVV trofee, die bei den Frauen aktuell Sack Zelfbouw Ladies Trophy heißt. Schon 2011, 2013, 2014, 2016 und 2017 stand sie im Endklassement auf Rang 1. Gesamtzweite wird die belgische Vizemeisterin Sels (+1:35) vor Brammeier (+05:03).

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Pidcocks erster Sieg als U23-Weltmeister
Einen Sieger im Regenbogentrikot gab es ebenfalls bei den Männern U23: Tom Pidcock (TP Racing) setzte sich nach einem spannenden Zweikampf gegen Niels Vandeputte (Corendon-Circus) durch. Sein britischer Landsmann Ben Turner (auch Corendon) komplettierte das Podium. Die DVV trofee geht an den Belgier Niels Derveaux (Tarteletto-Isorex), den Tagessechsten, da der zuvor Führende Lander Loockx (Creafin TÜV Süd) nicht unter die Top20 kam.
Das Juniorenrennen gewann Thibau Nys knapp vor Witse Meeussen. Es war sein fünfter Saisonerfolg. Jetze van Campenhout wurde Dritter. In der U19-Kategorie gibt es kein Gesamtklassement.

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