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Doping-News: NADA ermittelt nun auch wegen UV-Blutbestrahlung vor 2011
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13.06.2012

Doping-News: NADA ermittelt nun auch wegen UV-Blutbestrahlung vor 2011

Autor: Heike Oberfeuchtner (H.O.)



Die nationale Anti-Doping Agentur Deutschlands (NADA) hat sich nun doch dazu entschieden, ein Untersuchungsverfahren für die vor Januar 2011 vorgenommenen UV-Blutbestrahlungen einzuleiten. Eine erste Stellungnahme der WADA, die derartige Behandlungen vor 2011 zunächst nicht als Doping einzustufen schien, wurde von der Welt-Anti-Doping-Agentur kürzlich korrigiert. Dementsprechend bemüht sich auch die deutsche NADA um eine weitere Klärung des Sachverhalts, zumal ein seit vorgestern vorliegendes Gutachten zu einem anderen Schluss kommt, als ihn die nationale und die internationale Anti-Doping-Behörde zunächst ziehen wollten. Der medizinisch-juristische Experte legt darin dar, warum die Behandlungsmethode auch vor 2011, genauer gesagt zwischen 2006 und 2010, nach den damals gültigen Statuten der WADA als Doping anzusehen war. Von dem bisherigen sehr engen Ermittlungsverfahren war, was den Bereich Radsport angeht, lediglich Jakob Steigmiller (Thüringer Energie Team) betroffen. Nun könnte vor allem auch Marcel Kittel (Argos-Shimano) in Schwierigkeiten geraten, von dem feststeht, dass er Blutproben durch den Erfurter Mediziner Franke mit UV-Licht bestrahlen und reinfundieren ließ.


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