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Die Top3 der Madison-WM kämpfen bei den Z6sdaagse Vlaanderen-Gent um den Sieg
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14.11.2017

Die Top3 der Madison-WM kämpfen bei den Z6sdaagse Vlaanderen-Gent um den Sieg

Info: Sixdays: Zesdaagse Vlaanderen-Gent 2017
Autor: Felix Griep (Werfel)



Gent, 14.11.2017 – Ohne die Vorjahressieger Bradley Wiggins und Mark Cavendish, dafür aber mit den Gold-, Silber- und Bronzemedaillengewinnern der diesjährigen Madison-Weltmeisterschaft, findet in dieser Woche das 77. Sechstagerennen in der belgischen Stadt Gent statt. Moreno De Pauw und Kenny De Ketele streben ihren fünften gemeinsamen Sixdays-Erfolg an, der für das belgische Paar der erste in ihrer Heimat wäre. Als Gegner sind bei diesem Vorhaben vor allem, aber nicht nur die Franzosen Morgan Kneisky/Benjamin Thomas und die Australier Cameron Meyer/Callum Scotson zu beachten.


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Vorjahreszweite De Pauw/De Ketele sind Topfavoriten
Am 16. April hatten Morgan Kneisky/Benjamin Thomas im Madison-Rennen der WM von Hongkong Gold geholt und die Australier Cameron Meyer/Callum Scotson sowie die Belgier Moreno De Pauw/Kenny De Ketele auf die Plätze zwei und drei gewesen. Sieben Monate später sind diese drei Paare die prominentesten Teilnehmer der Sixdays in Gent. Siege auf der mit 166 Metern ungewöhnlich kurzen Bahn im Velodrom Kuipke hat bislang aber nur einer dieser sechs Fahrer vorzuweisen: De Ketele war 2011 mit Robert Bartko und 2014 mit Jasper De Buyst erfolgreich und stand in den letzten sieben Jahren immer auf dem Podium. 2016 trat De Ketele erstmals mit De Pauw in Gent an, doch trotz der meisten Punkte wurden sie von den Briten Wiggins/Cavendish geschlagen. Mit ihrer Erfahrung von bislang vier gemeinsamen Sixdays-Triumphen (London 2015 und 2016, Berlin 2016, Amsterdam 2016) sind die Belgier in diesem Jahr aber die klaren Topfavoriten.

London-Sieger Meyer/Scotson wohl die größte Konkurrenten
Nicht weniger als den Gesamtsieg peilen aber auch die Australier Meyer/Scotson an, die Ende Oktober überlegen das Six Day London gewonnen und dabei auch De Pauw/De Ketele eine Runde hinter sich gelassen hatten. Zudem gewannen sie anschließend mit zwei Punkten Vorsprung auf die Belgier ebenfalls das Madison-Rennen beim Weltcup in Pruszków. Während Meyer/Scotson danach eine kleine Pause einlegten, wirbelten die Franzosen Kneisky/Thomas am zurückliegenden Wochenende beim Weltcup in Manchester. Nachdem Thomas das Omnium für sich entschieden hatte, mussten sie sich im Madison nur den punktgleichen Dänen Larsen/Von Folsach geschlagen geben, die in Gent nicht dabei sind. De Ketele/De Pauw belegten bei dieser „Generalprobe“ für Gent nur den fünften Platz. Um in Gent ganz vorne landen zu können, müssen Kneisky/Thomas aber mehr Konstanz zeigen als zuletzt in London, wo sie mit fünf Runden Rückstand nur Neunte geworden waren.

Außenseiterchancen für Havik/Stroetinga und Viviani/Scartezzini?
Dass De Pauw/De Ketele, Meyer/Scotson und Kneisky/Thomas die Podiumsplätze unter sich aufteilen werden, ist allerdings keinesfalls eine sichere Sache, denn unter den restlichen neun Teams findet sich durchaus noch die ein oder andere Paarung mit Überraschungspotenzial. Dazu gehören sicherlich die Niederländer Yoeri Havik/Wim Stroetinga, die im Januar das Berliner Sechstagerennen gewonnen haben – mit einer Runde und 28 Punkten Vorsprung auf das Duo De Ketele/De Pauw. Auf dem Zettel haben sollte man auch Elia Viviani/Michele Scartezzini, die im Sommer 2016 in Fiorenzuola Kneisky/Thomas geschlagen haben. Auch wenn dieser Wettbewerb mit den Winter-Sixdays kaum zu vergleichen ist, darf vor allem ein Viviani nicht unterschätzt werden: der Omnium-Olympiasieger fuhr immerhin im vorigen Jahr in Gent gemeinsam mit Iljo Keisse schon einmal auf Rang drei.

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