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Tom Pidcock gewinnt U23-Radcross-EM vor Titelverteidiger Iserbyt
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04.11.2018

Tom Pidcock gewinnt U23-Radcross-EM vor Titelverteidiger Iserbyt

Info: Radcross-Europameisterschaft 2018 in ’s-Hertogenbosch
Autor: Heike Oberfeuchtner (H.O.)



’s-Hertogenbosch, 04.11.2018 - Vor einem Jahr hatte sich Thomas Pidcock bei der Radcross-EM der Männer U23 ganz knapp dem Belgier Eli Iserbyt geschlagen geben müssen. Dabei hatte der in den Augen mancher Beobachter im Schlussspurt zu nicht ganz sauberen Mitteln gegriffen. In diesem Jahr revanchierte sich der mittlerweile 19-jährige Pidcock bei den kontinentalen Titelkämpfen in Rosmalen mit einem absolut untadligen Auftritt und verwies Iserbyt überdeutlich auf Platz zwei.


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Das Rennen der Männer U23 war das dritte bei der Radcross-EM in Nordbrabant - und das erste ohne eine Medaille für die Gastgeber. Stattdessen zeigten sich der Brite Tom Pidcock, der Belgier Eli Iserbyt und der Franzose Thomas Benoist von Anfang an im Rampenlicht. Benoist lag nach der ersten von sieben Runden noch vorne, wurde dann aber von Pidcock abgelöst und machte seinerseits zusammen mit Iserbyt Jagd auf den Zweitplatzierten des letzten Jahres. Später ließ der Titelverteidiger Benoist stehen und setzte Pidcock im Alleingang nach. Zunächst sah es aus, als käme es zum Zusammenschluss an der Spitze, dann aber schlug der Brite zurück und distanzierte Iserbyt erneut deutlich. Dem Gewinner des Racross-Weltcups in Bern blieb nichts anderes übrig, als sich auf die Verteidigung seines zweiten Platzes gegenüber Benoist zu konzentrieren, was ihm auch gelang.

Loris Rouiller erreicht die Top10
30 Sekunden hinter Pidcock fuhr Iserbyt, der aktuelle U23-Weltmeister, eine für ihn sicherlich sehr enttäuschende Silbermedaille ein. Benoist wurde 45 Sekunden zurück Dritter, während Ben Turner und Thomas Mein mit Platz 4 und 5 ein starkes britisches Resultat komplettierten. Hinter den beiden Niederländern Roel van der Stegen und Jens Dekker kam der Schweizer Loris Rouiller, U19-Europameister des letzten Jahres, auf Platz 10. Thomas Pidcock gilt als eines der größten Talente im Radsport, und zwar in verschiedenen Disziplinen. 2016 war er bereits Junioren-Europameister im Radcross, 2017 holte er auch Gold bei der WM und wurde Junioren-Weltmeister im Einzelzeitfahren. Damals gewann er außerdem Paris-Roubaix und den GP Rüebliland. Nach einem Gastspiel bei Telenet Fidea hat er mittlerweile sein eigenes Team gegründet, TP Racing.

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